
Modehändler mit Umsatzplus wie nach Wiedervereinigung
Für die Modehändler lief 2010 so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Im laufenden Jahr erwartet der Branchenverband jedoch ein schwächeres Umsatzwachstum.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Für die Modehändler lief 2010 so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Im laufenden Jahr erwartet der Branchenverband jedoch ein schwächeres Umsatzwachstum.

Der Sportfachhandel freut sich über den Winter. Dank der Kälte zu Beginn und zu Ende 2010 legte der Umsatz rund um Sportgeräte und Bekleidung für den Schnee um 20 Prozent zu. Kinderskihosen waren sogar ausverkauft.

Nachdem das Bundeskartellamt grünes Licht gegeben hat, können die Handelsunternehmen coop und Rewe ihre strategische Zusammenarbeit weiter ausbauen. Unter anderem soll die Logistik auf Synergien überprüft werden.

2010 war für Hugo Boss das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Vor allem die eigene Einzelhandelssparte macht dem Modeanbieter Freude.

In München wird die Otto-Tochter SportScheck im ehemaligen Areal der Karstadt-Filiale am Dom einen Flagship-Store der Extraklasse einrichten.

Jünger, flexibler, internationaler: Die Messe Düsseldorf tritt die Flucht nach vorn an - und hat aus der schrumpfenden Modemesse CPD die "CPD Signatures" gemacht.

Der aktuelle Dioxin-Skandal ist noch lange nicht ausgestanden. Zudem befürchten viele Unternehmen aus der Lebensmittelbranche, dass es auch künftig Verstöße gegen die Nahrungsmittelsicherheit geben wird.

Zweistelliges Wachstum, aber auch steigende Kosten durch erhöhte Rohstoffpreise. Unterm Strich spricht H&M trotzdem von einem sehr guten Jahr 2010 und kündigt für 2011 weiteres Wachstum an.

Zooplus erreichte 2010 beim einen kräftigen Umsatzanstieg um fast 50 Prozent. Das freut auch Medienunternehmer Hubert Burda, der seit kurzem die knappe Mehrheit am Tierbedarf-Versender hält.

Auch in der Spielwarenindustrie ist das große Modethema angekommen: Nachhaltigkeit. Dieser Trend soll schon auf der bevorstehenden Spielwarenmesse im Mittelpunkt stehen. Aber die Branche hat auch andere Sorgen, sagen Experten.

Preisverfall bei Videospielen, Lieferengpässe in chinesischen Fabriken: Die klassischen Spielwaren sorgten dann dafür, dass die Umsätz von Idee+Spiel im Jahr 2010 trotzdem stiegen. 2011 setzt die Verbundgruppe auf eine technische Revolution.