
Top-Ten-Modehändler verlieren Umsatz
Mit einem Umsatz von zusammen rund 21,5 Milliarden Euro erlösten die zehn größten Modehändler in Deutschland 2008 etwa 300 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Mit einem Umsatz von zusammen rund 21,5 Milliarden Euro erlösten die zehn größten Modehändler in Deutschland 2008 etwa 300 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Die Optikerkette Fielmann verkauft mehr Brillen, macht aber weniger Gewinn. Das Management ist trotzdem zuversichtlich, die Marktposition weiter auszubauen.

Der Modefilialist C&A will doch keinen Textil-Discounter in Deutschland aufbauen: Die Billigschiene „Avanti" wird eingestellt

Der Modefachhandel hat den Umsatz im ersten Halbjahr fast gehalten - statistisch gesehen. Denn kleine und mittlere Modegeschäfte müssen oft mit größeren Einbußen zurechtkommen.

Käfighaltung ade: Die Bodenhaltung wird der neue Standard. Möglich machten das die Händler, die keine Käfigeier mehr verkaufen wollen.

Aus Woolworth wird Schlecker. Der Drogeriediscounter darf Filialen der insolventen Warenhauskette übernehmen, entschied das Bundeskartellamt. Es gibt weitere Interessenten.

Der Buch-Club des Medienkonzerns Bertelsmann öffnet sich auch für Nichtmitglieder. In einem Pilotprojekt sollen Lizenzausgaben in drei Filialen frei verkauft werden, allerdings ohne Rabatte.

Der zum Haniel-Konzern gehörende Pharmagroßhändler Celesio wird Alleineigentümer von DocMorris. Der Gründer Ralf Dänighaus scheidet vollständig aus dem Unternehmen aus.

Der Discounter Aldi hat erneut Preissenkungen im deutschen Lebensmittelhandel ausgelöst. Betroffen sind vor allem Getränke und Käse.

Mag der Textilhandel schwächeln - für Wöhrl gilt das nicht. Der Nürnberger Filialist hat einen starken Jahresauftakt erzielt und ist für die Zukunft nicht bange. Sogar Expansionen stehen an.

Analog-Käse und Mogel-Schinken stehen in der Diskussion. Jürgen Abraham, Verbandschef der Ernährungsindustrie, äußert sich dazu im Interview - und bittet die Händler um Aufklärung.

Die Deutsche Umwelthilfe prangert den Verkauf von pfandfreien Getränkedosen an. Der illegale Handel floriere überwiegend mit Coca-Cola-Produkten. Der Hersteller weist die Vorwürfe zurück.