
Praktiker muss sparen
Die Baumarktkette Praktiker will trotz Wirtschaftskrise Ertrag und Liquidität sichern. Dazu müssen alle Opfer bringen - Mitarbeiter, Chefs und Aktionäre. Und Rabattaktionen gibt es auch seltener.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Die Baumarktkette Praktiker will trotz Wirtschaftskrise Ertrag und Liquidität sichern. Dazu müssen alle Opfer bringen - Mitarbeiter, Chefs und Aktionäre. Und Rabattaktionen gibt es auch seltener.

Die Modekette SinnLeffers hat ihre Sanierung zu einem guten Ende gebracht. 2.500 Mitarbeiter dürfen aufatmen. Ihre Jobs sind vorerst gerettet.

Der Textildiscounter KiK will auch in der Krise weiter wachsen - und zwar zweistellig. 300 Filialen sollen jedes Jahr eröffnet werden.

Der Textildiscounter Kik hat vor Gericht eine Niederlage hinnehmen müssen. Dumpinglöhne für zwei Minijobberinnen gelten als sittenwidrig. Die Angestellten bekommen Nachzahlungen.

Der Textilhändler Adler wurde offiziell von einem Finanzinvestor übernommen und soll sich nun "auf ihre Stärken zurückbesinnen". Ein Sanierungsexperte übernimmt das Ruder.

Noch ein "Big Bang": Der Handelskonzern Rewe stellte an diesem Montag die von der Metro Group übernommenen Extra-Märkte offiziell auf die Vertriebsmarke "Rewe" um.

Als erstes Handelsunternehmen darf die Baumarktkette Praktiker die Belegschaft kurzarbeiten lassen. Von der Musterentscheidung der Arbeitsagentur sind tausende Mitarbeiter betroffen.

Das vergangene Jahr verlief nicht gut, das laufende wird nicht besser. Die Schuhhersteller rechnen für die kommenden Monate weiterhin mit leicht sinkenden Erlösen.

Mit der Einführung der E-Books muss sich nun auch die Buchbranche mit Raubkopien auseinandersetzen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels setzt zunächst auf Kooperation und Einsicht.

Der Warenhausbetreiber Karstadt will in seinen Spielwarenabteilungen mit der spanischen Kette Imaginarium zusammenarbeiten. Noch im diesen Jahr sollen etliche Shops eröffnet werden.

Die Gläubigerversammlung von SinnLeffers hat dem Insolvenzplan des Unternehmens zugestimmt. Damit sind rund 2.500 Arbeitsplätze zunächst gesichert.