
Umsatzlage im Einzelhandel weiter entspannt
Der deutsche Einzelhandel setzte im Februar seinen Aufwärtstrend fort und legte beim Umsatz zu. Sorgenkind bleibt aber der Lebensmittelhandel.
Konjunkturdaten, Einzelhandelsumsätze, Konsumklima, Kaufkraft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Handel in Deutschland.
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Der deutsche Einzelhandel setzte im Februar seinen Aufwärtstrend fort und legte beim Umsatz zu. Sorgenkind bleibt aber der Lebensmittelhandel.

Der Kosmetikmarkt ist hart umkämpft. Hersteller und Handel wollen nach dem Krisenjahr 2009 vom Aufschwung profitieren. Neue Farbtrends sollen die Umsätze ankurbeln.

Atommeiler in Trümmern, Angst vor atomarer Verstrahlung: Die Japan-Krise schlägt auch deutschen Verbrauchern aufs Gemüt, fürchtet die GfK.

Wer eine Ikea Family-Kreditkarte hat, kann nun auch bei Media Markt und Saturn mit ihr bezahlen. Die Bezahlkarte der Ikano Bank wird mittlerweile von vielen Händlern akzeptiert.

Die Stimmung im Mittelstand ist laut einer Befragung der WGZ-Bank so gut wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Besonders der Handel profitiert momentan vom Aufschwung.

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken rechnet für 2011 mit einem deutlichen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen.

Die GfK macht dem Einzelhandel Mut: Die Konsumforscher sagen, dass die Branche von der neuen Kauflust der Deutschen profitieren wird. Die Umsatzschätzung ist noch etwas besser als die vom Handelsverband.

Die Reifenfachhändler freuen sich über ein gutes Jahr 2010: Der Absatz von Pkw-Reifen legte um 10 Prozent zu. Dank der Winterreifenpflicht verkauften sie auch mehr Allroundreifen M+S.

Von den Produktionsstopps in japanischen Betrieben ist auch die Unterhaltungselektronik betroffen. Befürchtungen, die Preise für diese Produkte könnten heftig steigen, wollen deutsche Fachleute nicht teilen.

Der Chef des Bundeskartellamts greift durch: Die Behörde von Andreas Mundt beobachtet seit Monaten, wie das Preisgefüge der Konsumgüterhersteller zustande kommt. Nun gibt es für drei Firmen saftige Bußgelder.

Hamsterkäufe in Tokio, Produktionsstopps nicht nur in Autowerken. Die Folgen des Erdbebens in Japan erreicht mittlerweile immer mehr Lebensbereiche. Das betrifft auch die deutschen Verbraucher.