
Das Ende der Vorkasse
Langsam aber sicher ändert sich das Bezahlen im Internet: Onlinehändler bieten ihren Kunden immer öfter neue Verfahren an. Eine alte Methode kommt deswegen langsam aus der Mode.
Digitale Bezahlverfahren: Mobile Payment, Online-Zahlungsdienste, PayPal, Apple Pay, Google Pay und innovative Checkout-Lösungen.
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Langsam aber sicher ändert sich das Bezahlen im Internet: Onlinehändler bieten ihren Kunden immer öfter neue Verfahren an. Eine alte Methode kommt deswegen langsam aus der Mode.

Im Jahr 2009 rutschte der Anteil der Bargeldzahlungen an den Kassen des deutschen Einzelhandels erstmals unter die 60-Prozent-Marke. Die Deutschen greifen häufiger zur Karte.

Der Bio-Produzent und Supermarktbetreiber Alnatura zahlt unter Tariflohn, schreibt die Zeitung "taz". Das Unternehmen rechtfertig seine Gehaltsstruktur als "angemessen".

Die Energiekosten werden wieder steigen, lautet das Fazit einer Studie. Projekte zur Energieeinsparung genießen daher bei Händlern höchste Priorität.

Der Geschäftsreisedienstleister AirPlus blickt zurück auf das Jahr 2009. Das Ergebnis: Die Bahn ist der Gewinner der Krise und die Business Class stirbt langsam aus.

Der Online-Zahlungsservice PayPal nutzt die IBM-Plattform für die Entwicklung neuer Zahlungsmethoden. Dabei stehen Geldgeschäfte per Handy im Fokus.

Mit einer zentralen Datenbank und Kooperationen zwischen Handel und Kreditwirtschaft will der Dienstleister IT-Werke dem Bezahlen mit dem Fingerabdruck zum Durchbruch verhelfen.

Wincor-Nixdorf will den Bargeldkreislauf zwischen Banken und Handelsunternehmen optimieren. Auf der diesjährigen Hausmesse stellten die Paderborner ihr branchenübergreifendes Konzept vor.

Die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz reduziert ihr Immobilien-Portfolio. Mit dem Erlös will sie offenbar ihre Schulden beim angeschlagenen Bankhaus Sal. Oppenheim bezahlen.

Yves Rocher machte "grüne Kosmetik" für alle bezahlbar. Am Samstag verstarb der französische Versandhandels-Pionier im Alter von 79 Jahren in einem Pariser Krankenhaus.

Das von Zeitungsverlegern vieldiskutierte Thema Paid Content nimmt spürbar an Fahrt auf. Ausgehend von Medienriesen wie Rupert Murdochs News Corp. - Bezahlinhalte-Befürworter der ersten Stunde - springen nun nach und nach mehr Zeitungen und Magazine auf den Zug auf.

Bereits 2008 wurden die Namensrechte an der Marke "Karstadt" an einen Pensionsfonds verpfändet. Jetzt muss das Unternehmen womöglich Nutzungsgebühren bezahlen.