
Arcandor-Insolvenz zwingt Post zum Stellenabbau
Die Deutsche Post DHL erleidet wegen der Insolvenz des Handelunternehmens Arcandor Millionenverluste - und streicht nun mehrere Hundert Jobs.
Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.
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Die Deutsche Post DHL erleidet wegen der Insolvenz des Handelunternehmens Arcandor Millionenverluste - und streicht nun mehrere Hundert Jobs.

Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, jetzt wird an einem Sanierungskonzept für die Arcandor-Töchter gebastelt. In der ersten Novemberhälfte muss alles unter Dach und Fach sein.

Beim Versandhändler Quelle herrscht vorsichtiger Optimismus. Die Chancen für eine Transfergesellschaft steigen, der neue Katalog wird vorbereitet. Doch die Zukunft heißt: E-Commerce.

Die Finanzierung von Quelle scheint bis zum Jahresende gesichert, damit wäre wichtige Zeit für die Investorensuche gewonnen. Auch für die Zukunft von Karstadt gibt es Pläne.

Das Amtsgericht Fürth hat die Insolvenzverfahren für drei Tochterunternehmen der Quelle GmbH eröffnet. Der Start der Verfahren für die Hauptgesellschaften des Arcandor-Konzerns stehen noch aus.

Die Arcandor-Aktien von Madeleine Schickedanz sind Millionen wert. Doch die Quelle-Erbin muss dieses Geld abschreiben. Die Anteilseigener werden bei der Arcandor-Zerschlagung wohl leer ausgehen.

Guter Willen, guter Weg und eine Einigung: Die Verhandlungspartner um eine Transfergesellschaft für Quelle demonstrieren Geschlossenheit. Fraglich ist nur, wie dieses Projekt finanziert werden soll.

Für Arcandor gibt es keine Zukunft. Bei Primondo sollen ein Drittel der Jobs wegfallen. Bei Karstadt stehen 19 Häuser auf dem Prüfstand, so der Insolvenzverwalter.

Werner Otto, der Gründer des Otto-Versands, wird 100 Jahre alt. Längst hat sich das Handelsunternehmen zu einer internationalen Firmengruppe entwickelt. Dabei war Ottos Start als Unternehmer holprig.

Der Suchmaschinenriese Google hat mit der Ankündigung eines eigenen Betriebssystems Mitte vergangener Woche für Aufsehen gesorgt und gleichzeitig die Usergemeinde in zwei Lager geteilt.

Aufatmen bei Quelle: Die Druckereien setzen ihre Arbeiten für den neuen Katalog des Versandhauses fort. Die Maschinen hatten seit Anfang Juli stillgestanden.

Der Massekredit über 50 Millionen Euro für das zahlungsunfähige Versandhaus Quelle kann fließen: Die Verträge sind unterzeichnet. Und die ersten Millionen sind bereits angekommen.