
Quelle: Bestellungen brechen ein
Flaute bei Quelle: Die Bestellungen beim insolventen Versandhändler sind im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 50 Prozent eingebrochen.
Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.
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Flaute bei Quelle: Die Bestellungen beim insolventen Versandhändler sind im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 50 Prozent eingebrochen.

Seit Mittwoch stehen die Druckmaschinen still. Es ist immer noch nicht klar, ob der Quelle-Katalog weitergedruckt wird. Auch ein Appell vom Arcandor-Insolvenzverwalter war bisher ergebnislos.

Quelle rutscht tiefer in die Krise. Die Katalog-Druckereien streiken, die Banken auch und die Deutschen lehnen den Massekredit ab. Trotzdem versucht der Versender, positive Stimmung zu machen.

Das Hickhack beim Druck des Quelle-Katalogs geht weiter. Die Druckereien befürchten, dass der insolvente Versender nicht zahlen wird - und haben die Maschinen angehalten.

Der Innenausschuss des Bundestages hat sich auf eine Änderung des Datenschutzgesetzes geeinigt. Der Versandhandel begrüßt den Kompromiss, fürchtet aber erhöhten Aufwand.

Der 50-Millionen-Euro-Massekredit für Quelle kann fließen.Die EU-Kommission hat heute die staatliche Hilfe für den angeschlagenen Versender gebilligt.

Quelle soll heute den staatlichen Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro erhalten. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg betont aber, dass der Versender noch nicht über den Berg sei.

Die Bundesregierung will bis Montag über den beantragten Kredit für den insolvente Versender Quelle entscheiden. Die Auslieferung der Kataloge ist nach wie vor unsicher.

Erst ja, dann nein, und jetzt doch wieder ja: Quelle soll einen Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro bekommen. Damit wäre der Druck des Winterkatalogs gesichert.

Der Arcandor-Insolvenzverwalter hat am Freitag den Druckauftrag für den Quelle-Katalog erteilt. Eine Staatsbürgschaft ist laut CSU-Chef Seehofer "auf einem guten Weg".

Während der Geschäftsbetrieb der Arcandor-Tochter Karstadt bis zum Weihnachtsgeschäft gesichert ist, muss sich erst noch entscheiden, ob ein neuer Quelle-Katalog finanziert werden kann.

Der Hamburger Versand- und Dienstleistungskonzern Otto schaut auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr zurück. E-Commerce boomt, doch das klassiche Kataloggeschäft wird zum Sorgenkind.