
Händler reagieren auf höhere Energiekosten
Eine Studie des EHI Retail Institute zeigt, wie Händler mit den gestiegenen Stromkosten umgehen - und wo im Laden Energie gespart werden kann.
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Eine Studie des EHI Retail Institute zeigt, wie Händler mit den gestiegenen Stromkosten umgehen - und wo im Laden Energie gespart werden kann.

Web,, Smartphones, Social-Media, bei Filialen auch noch Kassenergebnisse, RFID undundund - Händler haben mehr und mehr Daten zur Verfügung und können sie kaum noch bewältigen. Wem es aber gelingt, "Big Data" zu verwalten, der verschafft sich Wettbewerbsvorteile. So beispielsweise der US-Händler Macys. Der ist inzwischen in der Lage, mehrmals täglich neue Preise festzulegen und kann damit besser auf die Wettbewerber reagieren.

Manager im E-Comnmerce dürfen sich zu den Spitzenverdienern zählen. Unternehmens- und Bereichschefs der deutschen Internet-Wirtschaft verdienen im Durchschnitt 216.775 Euro im Jahr. Die mit Abstand höchsten Einkommen erreichen laut einer Gehaltsstudie der Hamburger Dwight Cribb Personalberatung Geschäftsführer und CEO im E-Commerce. Die Resultate gibt es nun auch in einer Infografik.

Fast jeder zweite Online-Händler lässt sich Umsatzchancen fahrlässig durch die Lappen gehen. 44,3 Prozent zeigen gar keine Bewertungssysteme an. Dabei sind diese eine vertrauensbildende Maßnahme, können die Conversion verbessern und sogar in Sachen SEO hilfreich sein. Das ist umso unverständlicher, als sich die Händler in Sachen Social Media inzwischen von ihrer Dialog-Faulheit lösen. Das zeigt eine detaillierte Analyse des EHI zum deutschen E-Commerce-Markt.

Der E-Commerce-Markt ist im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland insgesamt um 12 Prozent auf 25,4 Mrd. Euro gewachsen. Die Marktkonzentration der 10 umsatzstärksten Händler hat 2011 ebenfalls leicht zugenommen, sie generieren mit 32 Prozent nahezu ein Drittel der Marktumsätze. Die 500 stärksten Händler sind mit 22,2 Mrd. Euro Umsatz nahezu so stark wie der gesamte Markt im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis der Studie des Euro-Handelsinstitut EHI zum deutschen E-Commerce-Markt.

Zum vierten Mal legt das Euro-Handelsinstitut EHI eine detaillierte Analyse des deutschen E-Commerce-Marktes vor. Sie basiert auf der Analyse der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops. An der Spitze rangiert wie gewohnt Amazon. Umsatz: 3,4 Milliarden Euro. Das Umsatzwachstum liegt bei 34,9 Prozent. Mit einem Plus von fünf Prozent liegt Otto.de mit einem Umsatz von 1,5 Mrd. Euro an zweiter Stelle. Zalando schafft es mit 195 Millionen Euro auf Rang 20.

Ein kurzer Blick in die E-Commerce-Charts des Jahres 2011, inklusive der Vergleichswerte zu 2010: Amazon.de zieht einsam seine Kreise, Otto.de bleibt auf Platz 2 und Neckermann.de liegt an dritter Stelle. Notebooksbilliger.de macht einen Sprung von vier auf neun. Neueinsteiger in den Umsatz Top 10 sind Apple.de, Esprit.de und Cyperport.de.

Otto sucht über 500 Mitarbeiter in IT und E-Commerce schlagzeilte etailment im März. Derzeit zeigt das Jobportal 176 offene Stellen an. Doch nicht nur der Versandriese sucht händeringend nach Mitarbeitern. In der gesamten Branche der interaktiven Händler fehlt es an Fachkräften. 70 Prozent aller Unternehmen beklagen einen Fachkräftemangel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Händlerbefragung des Bundesverband des Deutschen Versandhandels, bvh.

Amazon (+46%) ist neben Apple (+129%) der größten Aufsteiger im diesjährigen Interbrand Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt. Damit schafft es der Handelsriese immerhin auf Platz 20 hinter Markenriesen wie Coca-Cola, Apple, IBM, Google und Microsoft.

Die E-Mail soll tot sein? Pustekuchen. Fast die Hälfte aller deutschen Online-Verbraucher tätigen einen Kauf nachdem sie eine E-Mail mit einer Marketingbotschaft erhalten haben. Deutlich dahinter mit immerhin noch respektablen 15 Prozent liegen zum Kauf verführende Facebook-Mitteilungen. Diese Zahlen nennt eine (wohl nicht ganz uneigennützige) Studie des Interactive Marketing Providers ExactTarget. Befragt wurden mehr als 1.200 deutsche Online-Konsumenten über 18 Jahren.

Das sah schon einmal besser aus. Die aktuellen Septemberergebnisse des ECC-Konjunkturindex in Zusammenarbeit mit Rakuten, Trusted Shops und Hermes zeigen die Händler in zunehmend trüberer Stimmung. Die Geschäftserwartung ist im September fast 10 Punkte von ihrem Jahreshöchstwert entfernt und landet bei 133,9 Indexpunkten. Schlechter war die Stimmung 2012 nur im Frühjahr.