
Luxus geht immer
Die Kauflaune wohlhabender Chinesen sorgt für Wachstum auf dem weltweiten Luxusmarkt. Auch in Europa steigt künftig der Umsatz, sagt eine Studie voraus.
Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.
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Die Kauflaune wohlhabender Chinesen sorgt für Wachstum auf dem weltweiten Luxusmarkt. Auch in Europa steigt künftig der Umsatz, sagt eine Studie voraus.

Vorhersagen und Studien sind ein bisschen wie Glaskugelschau und manchmal so sinnig wie Bleigießen. Doch manche Studie gibt zumindest einen Fingerzeig, manches Statement der Zukunft ein Stück Kontur. Wir haben für Sie die wichtigsten Prognosen zum E-Commerce, zu Multichannel, Mobile Commerce, Social Media, Couponing, E-Food, Click&Collect und Big Data für 2013 zusammengestellt. Eine Infografik gibt es auch. Natürlich.

Kunden kaufen Waren, keinen Kanal. So könnte man die Ergebnisse einer Studie von eResult für die E-Commerce-Agentur Netz98 auch zusammenfassen. Denn Multichannel ist für den deutschen Verbraucher Alltag. Fast zwei Drittel der deutschen Internetnutzer (63,3 Prozent) haben in den vergangenen sechs Monaten unterschiedliche Vertriebswege für die Informationsbeschaffung über ein Produkt und für den eigentlichen Einkauf genutzt.

Das klingt nicht gut: trotz nahendem Weihnachtsgeschäft sinkt die Geschäftserwartung der Online-Händler weiter. Das zeigt die Oktober-Erhebung des ECC-Konjunkturindex. Der Indexwert für die Geschäftserwartung erreicht im Oktober 127,6 Punkte und fällt damit auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr.

Durch mancherlei Medien und durch die Verbände geistert einiges an Aufregung um SEPA (Single European Payments Area). Die neuen Regelungen rund um Überweisungen und Lastschriften treten am 01. Februar 2014 in Kraft. Die aktuelle Auswertung des ECC-Konjunkturindex zeigt: Die meisten Online-Händler nehmen die kommende Umstellung noch locker.

Fehlt es am passenden Content, wird es denn Nutzer zuviel oder sind sie das Bombardement mit "Gesprächsangeboten" der Marken auf Facebook schlichtweg überdrüssig? Fest steht: Die Bereitschaft der Nutzer zur Interaktion mit Marken in dem Social Network ist auf ein Rekordtief gesunken. Die Interaktionsrate liegt nur noch bei durchschnittlich 0,6%. 2011 erreichte sie noch 1,5%, 2010 gar traumhafte 4,3%.

Andere Länder, andere Strukturen. Das führt zu unterschiedlichen Entwicklungen im E-Commerce. Am Beispiel E-Food lässt sich das gut ablesen. Trotzdem lohnt ein Blick ins Ausland. Das Hamburger Marktforschungsunternehmen yStats.com beleuchtet in seinem aktuellen Bericht „Western Europe B2C E-Commerce Report 2012“ den E-Commerce Markt in Westeuropa. Dabei zeigt sich auch manche Überraschung und eine für den deutschen Markt ungewohnte Gewichtsverteilung der Top-Player.

Der Bundesverband des Versandhandels (bvh) rechnet damit, dass sich der durchschnittliche Umsatz durch das Weihnachtsgeschäft mindestens um 20 Prozent steigert. Vom Jahresendspurt dürften besonders jene Händler profitieren die es dem Kunden in Sachen Umtausch und Versand erkennbar möglichst leicht und möglichst kostenlos machen.

Mit fast 85 Prozent setzt eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen auf Social Media. Damit steigt die Nutzung um 17 Prozent im Vorjahresvergleich. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) anhand einer aktuellen Befragung unter 140 werbungtreibenden Unternehmen. Laut der Studie geben mehr als sechs von zehn der befragten Unternehmen an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt haben.

Die Aussichten waren schon optimistisch. Doch der E-Commerce-Umsatz dürfte noch einmal einen Jahresendspurt hinlegen. Der Bundesverband des Versandhandels (bvh) hat seine Prognose deutlich nach oben korrigiert. Er erwartet nun einen Gesamtumsatz von rund 38 Milliarden Euro (+11,8 Prozent zum Jahr 2011). Ursprünglich hatte der bvh nur ein Plus von 7,4 berechnet. Der reine E-Commerce-Anteil wird nach aktuellen Hochrechnungen bei 27,5 Milliarden Euro (+26,5 Prozent zum Jahr 2011) liegt.

Die Gestaltung spielt im E-Mail-Marketing eine Schlüsselrolle. Gerade bei der Individualisierung bietet sich noch reichlich Potenzial, stellt René Kulka, Email Marketing Evangelist bei optivo in einem Gastbeitrag für etailment fest. Nach der Analyse von 100 Newslettern mit Blick auf Gestaltungstrends, Individualisierungsgrad, Strukturen, Inhalte sowie rechtliche Aspekte steht fest, dass dies nicht der einzige Bereich ist, in dem Unternehmen beim digitalen Brief noch Möglichkeiten offen lassen...