
Woolworth-Logistikschwester macht dicht
Die insolvente Logistiksparte der von Tengelmann übernommenen Woolworth-Kaufhäuser muss schließen. Nachdem die Verträge nicht verlängert wurden, sprang der Investor ab.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Die insolvente Logistiksparte der von Tengelmann übernommenen Woolworth-Kaufhäuser muss schließen. Nachdem die Verträge nicht verlängert wurden, sprang der Investor ab.

Ein Jahr der Ungewissheit ist für die Karstadt-Mitarbeiter vorüber: Nicolas Berggruen heißt der Käufer des insolventen Warenhausbetreibers. derhandel.de verfolgte den Verhandlungskrimi in Essen.

Am heutigen Vormittag entscheidet der Gläubigerausschuss über die Konzepte von drei Investoren. Verdi hat einen klaren Favoriten. Sollte der Karstadt-Verkauf scheitern, will die Metro einspringen.

Die Woche der Entscheidung für Karstadt steht bevor: Falls in den kommenden Tagen kein Investor den Zuschlag für die Warenhauskette erhält, droht die Zerschlagung.

Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will es genau wissen: Der Verzicht mehrerer Kommunen auf Steueransprüche von Karstadt wird genauer geprüft.

Sechs von 18 untersuchten Markthallen in Deutschland weisen Funktionsdefizite auf, zeigt eine Studie. Ein Hauptproblem ist der Standort. Mit neuen Konzepten gibt es dennoch eine Chance.

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der insolventen Kaufhauskette Woolworth durch die HH-Holding der Tengelmann-Gruppe offiziell genehmigt.

Der russische Karstadt-Bieter Artur Pachomow hat laut Medienberichten Großes mit dem Warenhausbetreiber vor: Er will nach Russland und sogar nach Arabien expandieren.

Erleichterung bei Karstadt: Genügend Kommunen verzichten auf ihre Steueransprüche gegenüber dem Unternehmen. Damit ist eine wichtige Bedingung für das Gelingen des Insolvenzplans erfüllt.

Die Tengelmann-Tochter Tedi wächst rasant und will die Zahl ihrer Filialen verdoppeln. Bei allen Discountern ist ein Strategiewechsel auszumachen, stellen Experten fest.

Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) fordert eine bessere Bezahlung für die Arbeit in Kaufhäusern. Mit den derzeitigen Tariflöhnen im Sicherheitsgewerbe sei kein geeignetes Personal zu bekommen.