Morning Briefing

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Foto: Palettierte Kartons mit Hubwagen und Kabelrollen in einer hellen Logistikhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Vom Paket zur Cloud: Amazon bindet Kuehne+Nagel enger

Kuehne+Nagel und Amazon vertiefen ihre Zusammenarbeit für sieben Jahre, berichtet Haendlerbund.de. Der Schweizer Logistikkonzern setze mit Amazon bereits mehrere hundert Mio. Euro um und rechne mit langfristig mehreren Mrd. Euro. Kuehne+Nagel übernehme künftig auch die Logistik für die Infrastruktur von AWS, vom Bau über die Wartung bis zu Erweiterungen. Amazon erhalte zudem eine Kaufoption auf Kuehne+Nagel-Aktien, gekoppelt an kommerzielle Meilensteine.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
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Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Offene Serverkomponente, Laptop, Barcodescanner und Pakete auf einem hellen Arbeitstisch
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Deutschlands KI-Rechnung steigt auf 28,7 Mrd. Euro

Deutsche Unternehmen stecken 2026 voraussichtlich 28,7 Mrd. Euro in künstliche Intelligenz, 48 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Zeit.de. Ein wesentlicher Treiber sei generative KI: Ihr Volumen verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro, rund 40 Prozent des Markts. Software lege um 65 Prozent auf 16 Mrd. Euro zu, bei Dienstleistungen und Hardware betrage das Plus jeweils rund 30 Prozent. Für 2027 rechne der Marktforscher IDC mit weiteren 40 Prozent auf 40,3 Mrd. Euro.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Goldfisch im Glasbecken neben geschlossenem Laptop und technischen Ausdrucken auf hellem Schreibtisch
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Warum LLMs keine AGI sind

Große Sprachmodelle sind mächtig, aber nicht intelligent, kommentiert Golem.de. Die Warnungen von Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei vor einer Superintelligenz seien vor allem Getöse von Marktschreiern, das durch die Medien noch verstärkt würde. Yann LeCun definiere Intelligenz als Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Genau dort hinke KI sogar Goldfischen hinterher. Benchmarks könnten Fähigkeiten messen, aber keine Intelligenz. OpenAI bescheinige seinen Astra-Modellen AGI, fasse den Begriff aber so weit, dass stellenweise schon ein Buchhaltungsprogramm die Kriterien erfülle.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Paketfächer, Rückgabetheke und Kartons in einem modernen Filialbereich ohne Personen
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Neun Szenarien, eine Hausaufgabe: Filiale neu denken

In einem von neun Szenarien für das Jahr 2036 werden Filialen zu Abhol- und Retourenstellen, womöglich sogar zu Fulfillment-Knoten, skizziert eine Studie des EHI. Ein zweites Szenario verlagere die Kaufentscheidung in digitale Erlebniswelten, während die Logistik die Ware unsichtbar im Hintergrund nachschiebe. Das verlange automatisiertes Fulfillment, schnelle Bestandsreaktionen und ein belastbares Retourenmanagement. Händlern rät das EHI zu interoperablen Datenstrukturen, die Online-Shop und Filiale verzahnen, zu flexiblen Lager- und Transportkapazitäten – und dazu, die künftige Rolle ihrer Filialen zu prüfen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Isolierte Liefertasche mit Smartphone neben einem Fahrrad vor einem Restaurant
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DoorDash zahlt New Yorker Kurieren 131,5 Mio. Dollar

DoorDash zahlt 131,5 Mio. Dollar, um eine Lohnuntersuchung der Stadt New York beizulegen, berichtet Businessinsider.com. Die Behörden hatten geprüft, ob der Lieferdienst das Mindestlohngesetz für Kuriere von 2023 einhält. Allein 83 Mio. Dollar betreffen die Wartezeit auf Aufträge, die New York vergüten lässt. Rund 6,6 Mio. Dollar habe DoorDash nie ausgezahlt, 5,7 Mio. verspätet, nach eigenen Angaben versehentlich. Jeder der 264.000 betroffenen Fahrer erhalte mindestens zehn Dollar, obwohl fast zwei Drittel um weniger als einen Dollar zu kurz gekommen seien.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Packtisch mit Smartphone, kleinen Waren, Papiertüte und Etikettendrucker ohne sichtbare Personen
© Black Forest Labs / Flux

Alipay baut sich für den Einkauf per KI-Agent um

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Mann mit Brille arbeitet an einem Laptop an einem hellen, aufgeräumten Büroschreibtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Gmail beantwortet jetzt Fragen

Google schaltet die KI-Suche in Gmail weltweit für zahlende Nutzer frei, berichtet ITMagazine.ch. Die Funktion beantworte Fragen in natürlicher Sprache und fasse Informationen aus mehreren Konversationen zusammen; etwa zu offenen Rechnungen oder anstehenden Geschäftsreisen. Der Haken: Gmail müsse auf Englisch eingestellt sein. Berechtigt seien die Business- und Enterprise-Tarife von Workspace sowie Privatkunden mit Google AI Plus, Pro oder Ultra. In Unternehmen müsse zudem ein Administrator Gemini für Gmail freischalten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: KI-Chip auf Leiterplatte vor Serverracks und Kartons in einem modernen Rechenzentrum
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Alibabas neuer KI-Chip kommt 2027

Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Redaktion23.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Irland verhängt DSGVO-Strafe gegen Google
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Irland verhängt DSGVO-Strafe gegen Google

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat Google wegen der Verarbeitung von Standortdaten eine ihrer höchsten Strafen aufgebrummt: 403 Mio. Euro, berichtet Fastcompany.com. Zwischen Mai 2018 und Februar 2020 habe der Konzern über drei Kontoeinstellungen, darunter den Standortverlauf, gegen die DSGVO verstoßen. Wer sie nutzte, habe womöglich nicht gewusst, dass Google seinen Aufenthaltsort für Werbung und Interessenprofile auswertete und länger speicherte als nötig. Binnen sechs Monaten müsse Google nachbessern.

Redaktion23.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Großbritannien: Shoppen zwischen Mitternacht und zwei Uhr
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Großbritannien: Shoppen zwischen Mitternacht und zwei Uhr

Fast die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen kauft regelmäßig zwischen Mitternacht und zwei Uhr online ein, zitiert Aktien.news Zahlen der britischen Vergleichsplattform Moneysupermarket. Bei den über 55-Jährigen sei es fast jeder Fünfte. Rund ein Viertel der nächtlichen Einkäufe laufe über Kreditkarte, Dispokredit oder BNPL. Das Smartphone sei längst der Geldbeutet: Im britischen Weihnachtsgeschäft 2025 seien 16,5 Mrd. Pfund über mobile Geräte geflossen, 14 Prozent mehr als 2024 und damit fast zwei Drittel aller Online-Ausgaben.

Redaktion22.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Tech-Konzerne halten KI-Milliarden aus der Bilanz
© OpenAI

Tech-Konzerne halten KI-Milliarden aus der Bilanz

Meta, Nvidia und Broadcom lagern Schulden für KI-Infrastruktur per Restwertgarantie in Zweckgesellschaften aus, berichtet Golem.de. Nvidia garantiere 105 Mrd. Dollar für einen Campus in Ohio, der dafür 20 Jahre lang ausschließlich Nvidia-Hardware nutze. Dies summiere sich bei sieben Hyperscalern und Chipherstellern auf über 3,1 Bio. Dollar. Die Ratingagentur S&P Global schlage Differenzen auf die Verschuldung auf, wenn eine Garantie den Notverkaufswert übersteige. Die Aufschläge fielen bislang gering aus, weil Chips und Rechenzentren die abgesicherten Schulden meist decken.

Redaktion22.09.263 Min.

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