
Was Kunden wirklich am Digitalen PoS erwarten
Gegenwärtig unternimmt der Handel etliche Klimmzüge und Versuche, um den Kunden des Omnichannel-Zeitalters zu erreichen. Womöglich setzt er seine Kräfte dabei teilweise an der falschen Stelle ein.

Gegenwärtig unternimmt der Handel etliche Klimmzüge und Versuche, um den Kunden des Omnichannel-Zeitalters zu erreichen. Womöglich setzt er seine Kräfte dabei teilweise an der falschen Stelle ein.

Der Metro-Konzern steigt mit seiner Werbe-Tochter Retail Media Group (RMG) in den Datenhandel für die Werbung ein. Die Metro reiht sich damit in die Phalanx der Top-Player ein, die ebenfalls mit Retail Media um die digital investierten Werbe-Euros kämpfen. Ein gewaltiger Markt und eine Bedrohung für andere Händler.

Omnichannel-Geschäftsmodelle sind eine gewaltige Last. Selten perfekt. Manchmal eine Enttäuschung. Das liegt auch an den Unternehmen selbst. Das belegt eine aktuelle Studie.

Verbundgruppen kommen beim Thema Onlinehandel an ihre Gestaltungsgrenzen und suchen eigene Modelle. Wie jetzt bei Intersport. Auch die Branchenkollegen werkeln herum, ein Blick auf die Portale verrät Handlungsbedarf.

Wer weiß, mit welchen Gefühlen ein Kunde am digitalen Empfangsgerät sitzt, kann ihm noch passendere Angebote machen. Start-ups kommen dem Geheimnis immer näher, wie sich unsere Emotionen am Smartphone und Desktop-Rechner entschlüsseln lassen.

Ein Verkaufserfolg beim Amazon Schnäppchentag Prime Day ist auch für kleine Unternehmen kein allzu großes Hexenwerk. Beindruckender ist der Langzeiterfolg. Erst recht, wenn der quasi ohne Marketing-Budget erreicht wird.

Mehrere Millionen Nespresso-kompatible Kaffeekapseln bringt das Startup Gourmesso seit 2013 unter die Leute. Im eigenen Shop und auf Marktplätzen wie eBay und Amazon. Und das ging schon kurz nach der Gründung los. Berührungsängste kennt Gründerin und Geschäftsführerin Nora Hofbauer nicht. Denn das Geschäft mit Markplätzen wie Amazon lohnt sich auch international, wenn man die Chancen kennt und den Risiken aus dem Weg geht. Nora Hofbauer sagt, welche Punkte dabei für sie besonders im Fokus ste...

Die große Heilserwartung galt lange Zeit dem Omnichannel. Doch zunehmend gerät die Strategie in Verruf: Hilft nicht, lohnt nicht, zu teuer. Doch stimmt das wirklich? Womöglich machen Kritiker wie Händler einen ganz grundsätzlichen Fehler.

Vom Wachstum im Onlinehandel scheinen vor allem die Top-Player zu profitieren. Der Erfolg im Web hängt nämlich auch ganz wesentlich der Markenbekanntheit ab.

Zum ersten Mal hat Zalando in einem Quartal mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Das Wachstum im vierten Quartal von rund 25 Prozent ist für den Rest der Branche, der eher mit einem blauen Auge aus dem Jahresendspurt kommt, eine Peinlichkeit. Und es wird noch peinlicher. Denn das neue Spitzenergebnis für 2016 samt gestiegenem Profit dürfte Zalando 2017 auf über 4 Milliarden Euro heben können. Wie und wo das passiert, ist absehbar.

Die Shopping-App Wish rangiert derzeit bei den Downloads ganz weit vorne, ist bei Google in der Kategorie "Shopping" die Nummer 3 hinter eBay und Amazon. Noch dazu kann die App eine Milliarden-Bewertung vorweisen. Was macht die App so besonders? Immerhin sehen manche in Wish bereits das nächste eBay.