
Das Ende der großen Flächen
Thalia und Hugendubel schließen Läden, verringern Verkaufsflächen. Auch andere Händler machen dicht. Der stationäre Buchhandel befindet sich im Umbruch. Doch der Markt wird keineswegs nur Amazon überlassen.
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Thalia und Hugendubel schließen Läden, verringern Verkaufsflächen. Auch andere Händler machen dicht. Der stationäre Buchhandel befindet sich im Umbruch. Doch der Markt wird keineswegs nur Amazon überlassen.

Man kann damit unter Wasser lesen und per Fingerdruck umlättern. Der neue E-Book-Reader Tolino wurde am Mittwoch vorgestellt. Zudem hat der Verbund Zuwachs bekommen, der den Druck auf Amazon erhöhen soll.

Zwar kaufen immer mehr Deutsche E-Books. Doch der große Boom der elektronischen Bücher scheint vorübergehend vorbei zu sein.

Der insolvente Weltbild-Konzern gehört jetzt Walter Droege. Der Kaufvertrag wurde am Wochenende gezeichnet. Ziel ist die vollständige Übernahme durch den Düsseldorfer Investor.

Verlage und Buchhändler müssen bei Kombiangeboten unterschiedliche Mehrwertsteuersätze ans Finanzamt abführen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sagt ein Abrechnungschaos vorher.

Vor zwei Monaten schien Weltbild schon gerettet. Dann gab es Berichte, der Investor wolle hunderte weitere Jobs streichen. In dieser Woche präsentierte der Insolvenzverwalter überraschend einen neuen Käufer.

Immer wieder gibt es Medienberichte, dass der Verkauf der insolventen Weltbild-Gruppe vor dem Scheitern stehen soll. Nun hat die Beteiligungsgesellschaft Paragon ein geändertes Angebot vorgelegt.

Buchhandel: Der Börsenverein des deutschen Buchhandels geht per Beschwerde beim Bundeskartellamt gegen Amazon vor und beklagt sich, Amazon nutze seine Marktmacht als Einkäufer von E-Books aus. Anlass sind unter anderem die Verzögerungen bei der Auslieferung von gedruckten Büchern der Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen. Die Rede ist von Rabatten beim E-Book-Einkauf bis zu 50 % (Derzeit rund 30 %). Amazon will mit seinem Vorgehen die Konditionen für E...

Von wegen, Amazon setze die Verlagsgruppe Bonnier unter Druck, um diese zu höheren Rabatten zu zwingen. Von verzögerter Auslieferung von E-Books könne gar keine Rede sein, versichert der Onlinehändler.

Nach Auffassung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels nutzt Amazon seine Marktmacht als Einkäufer von E-Books aus. Nun ist der Branchenverband vor das Kartellamt gezogen.

Der Buchclub hat sich nach 65 Jahren überlebt - zumindest bei Bertelsmann: Bis Ende 2015 will der Gütersloher Konzern alle Clubgeschäfte abwickeln, von der Filiale bis zum E-Book-Abo.