
Immer noch Katerstimmung nach Schlecker-Pleite
Vor einem Jahr meldet die Drogeriekette Schlecker Insolvenz an: Die Hälfte der Ex-Mitarbeiter ist noch ohne Job, Fragen zu etwaigen Vermögensübertragungen sind nicht geklärt.
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Vor einem Jahr meldet die Drogeriekette Schlecker Insolvenz an: Die Hälfte der Ex-Mitarbeiter ist noch ohne Job, Fragen zu etwaigen Vermögensübertragungen sind nicht geklärt.

Der einstige Drogeriekönig Anton Schlecker soll auf dem Weg in die Pleite viel Geld in Sicherheit gebracht haben. Im Ringen um das Privatvermögen gibt es nun offenbar Bewegung.

Trotz des spektakulären Zusammenbruchs des Schlecker-Imperiums war 2012 war mit Blick auf die Firmenpleiten kein "Katastrophenjahr". Die Gesamtzahl der Insolvenzen dürfte sogar leicht zurückgehen.

Ein Schweizer Investor soll den Fachhändler für Motorradfahrer Hein Gericke aus der Insolvenz retten. Im Aufsichtsrat des Unternehmens wirkt künftig eine bekannte Handelsgröße.

Die Liste der Gläubiger von Schlecker ist lang, die Höhe ihrer Forderungen geht in die Milliarden. Bei der Auktion des Inventars griffen Insbesondere Handwerker und Einzelhändler zu.

Was die Insolvenz eines Großkunden für eine Werbeagentur ausmachen kann, hat Grey bei Schlecker festgestellt. Auch das Neckermann-Desaster hat die Düsseldorfer Werber getroffen.

Die Otto Group erwirbt aus der Insolvenzmasse der Neckermann.de GmbH die Rechte an der Marke des Versenders sowie sämtliche Domains.

Das Unternehmen Neckermann war unverkäuflich - nur das Hochregallager hat einen Investor gefunden. Und das rettet die Jobs von einigen Mitarbeitern.

Der letzte Rausverkauf: Komplette Ladenausstattungen, Gabelstapler und weiteres Anlagevermögen der pleitegegangenen Drogeriemarktkette Schlecker werden nun versteigert.

Bei der insolventen Schlecker-Tochter Schlecker XL reicht die Insolvenzmasse wohl nicht aus, um die Forderungen der Gläubiger zu bedienen. Vor allem die Bundesagentur für Arbeit meldet hohe Ansprüche an.

Die Erwartungen an kommende Geschäfte im Lebensmittel-Onlinehandel sind zuweilen hoch. Doch die ersten Träume sind erst einmal geplatzt. Im Frühjahr meldete der 2009 gestartete E-Food-Versender Froodies Insolvenz an. Im Oktober dann der Paukenschlag: Der Feinkost-Versender Gourmondo, ein Klassiker der Branche, geht an den Lebensmittel.de-Betreiber Andreas Prüfer. Gründer Pascal Zier behält nur noch zehn Prozent. Gewinn hat Gourmondo in den vergangen zehn Jahren nicht gemacht. Dabei weckt der ...