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Fast fünfzig Filialen der ehemaligen Drogeriekette IhrPlatz wechseln über zur Handelsgenossenschaft Für Sie, die zur Rewe-Gruppe gehört.

Es ist nichts mehr da - das gilt auch für Neckermann. Gläubiger des Versenders werden ihre Forderungen abschreiben müssen. Dafür kritisieren der Insolvenzverwalter und Verdi den Besitzer des Unternehmens.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Neckermann: Jetzt wird ausgeschlachtet: Für Kundendaten, Web-Adresse, Markenrechte kann ab Oktober geboten werden. Interessenten für den ein oder anderen Restposten der Marke Neckermann soll es bereits geben, schreibt die Wiwo. S.Oliver: Die erste Ausgabe des s.Oliver-Fashion-Magazins erscheint in einer Auflage von einer Million Exemplaren. Das hochwertig gestaltete Heft wird als Kundenbindungsinstrument an die s.Oliver-Card-Kun...

Jetzt ist es endgültig: Für Neckermann gibt es keine Hoffnung mehr. Der Versender wird abgewickelt. Der Insolvenzverwalter betont aber, dass ein Fortbestand des Unternehmens noch möglich ist.

Angeblich verhandelt der Insolvenzverwalter noch mit einem Investor für Neckermann. Doch niemand weiß, wer der geheimnisvolle Interessent ist. Die Mitarbeiter bereiten sich auf den Jobverlust vor.

Die Versandapotheke Sanicare ist zahlungsunfähig, berichtet ein Branchendienst. Nach dem Tod des Firmengründers musste das Unternehmen nun Insolvenz anmelden.

Es sind dürre Worte mit denen heute Neckermann zu Grabe getragen wird. "Die Geschäftsleitung musste heute aus insolvenzrechtlichen Gründen die Entscheidung fällen, die neckermann.de GmbH, die Neckermann Logistik GmbH sowie die Neckermann.Contact Heideloh GmbH abzuwickeln." Nach monatelangen Gesprächen mit über 50 Interessenten war zuletzt nur noch ein potentieller Investor übrig geblieben.

Es gäbe noch Interessenten an Neckermann, versichert der Insolvenzverwalter. Doch die Arbeitsagentur stellt die Mitarbeiter bereits auf den Jobverlust ein. Das heißt: Bei dem Versender gehen die Lichter aus.

Die Schuhhandelskette Leiser startet nach dem Ende ihres Insolvenzverfahrens deutlich kleiner in die Zukunft: 500 Arbeitsplätze sind wegfallen.

Die Chancen für den Erhalt des Versandhändlers Neckermann schwinden - das sagt sogar der vorläufige Insolvenzverwalter. Es droht die Totalpleite, das Geld für die Löhne ist bereits knapp.

Die Rettung des insolventen Versandhauskonzerns Neckermann.de wird immer unwahrscheinlicher. Wie die vorläufigen Insolvenzverwalter Joachim Kühne und Dr. Michael Frege von der Kanzlei CMS Hasche Sigle mitteilten, gestaltete sich die Suche nach einem Investor als äußerst schwierig. „Es zeichnet sich ab, das für viele Interessenten die Herausforderungen als zu komplex erscheinen“, heißt es in einer Pressemitteilung. In der Folge werde die Lage für das Unternehmen „immer aussichtsloser“.