
Karstadt will wieder investieren
Nach der Schließung von Filialen will der insolvente Warenhauskonzern Karstadt nun in die Offensive gehen - und plant Investitionen auf der Fläche. Vor allem zwei Standorte stehen im Fokus.
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Nach der Schließung von Filialen will der insolvente Warenhauskonzern Karstadt nun in die Offensive gehen - und plant Investitionen auf der Fläche. Vor allem zwei Standorte stehen im Fokus.

Mit einer Werbeaktion will Karstadt mehr Kunden in die Filialen locken. Dafür macht der angeschlagene Warenhausbetreiber sogar wieder TV-Werbung. Das Weihnachtsgeschäft sei gut verlaufen.

2009 ist das Jahr der Arcandor-Insolvenz. Noch im Februar war laut des damaligen Chefs Middelhoff noch alles in Ordnung, kurz darauf wurde der Konzern im Eiltempo zerschlagen.

Die Spielwarenbranche kennt keine Krise. Den Spielehersteller Ravensburger trifft die Pleiten von Quelle und Woolworth kaum. Mit Karstadt läuft das Geschäft ohnehin normal weiter.

Die ehemalige Karstadt-Filiale in Mannheim ist marode. Die Abrissbirne soll Platz machen für ein Möbelhaus. Der Beginn der Bauarbeiten ist in wenigen Wochen.

Das Karstadt-Haus in Kaiserslautern steht ganz oben auf der Streichliste des Insolvenzverwalters. Nun will der Betriebsrat die Geschäfte selbst in die Hand nehmen.

Der Verkauf der insolventen Warenhauskette Karstadt beginnt: Beim Insolvenzverwalter haben sich dreißig Bewerber gemeldet, das Interesse von Metro stößt aber auf große Skepsis.

Die IT-Tochter des insolventen Handelskonzerns Arcandor wird unter eigener Flagge, aber mit altem Namen weitergeführt. Karstadt bleibt zunächst weiter der größte Kunde.

Volle Innenstädte, klingelnde Kassen: Das Weihnachtsgeschäft läuft im Krisenjahr besser als erwartet. Am nächsten Wochenende werden die stärksten Umsätze erwartet. Auch Karstadt ist zuversichtlich.

Die Zukunft der Warenhauskette Karstadt wird klarer, sogar die Gewerkschaft lobt den Sanierungsplan. Nach einem Investor wird aber weiter gesucht.

Der Plan für die Zukunft des Warenhauskonzerns Karstadt steht: 120 Häuser sollen weiter betrieben werden. Insgesamt werden aber 10 Filialen geschlossen und 1.200 Arbeitsplätze gestrichen.

Auch Deutschlands zweitgrößte Werbeagentur hat die Wirtschaftskrise in diesem Jahr zu spüren bekommen. Grey verlor einige Großkunden - aber Karstadt ist geblieben.