Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

436 Beiträge

3D-Illustration: Umsatzanteil wird aus offenem KI-Modell abgezweigt
© Black Forest Labs / Flux

Alibaba will für seine KI Umsatzbeteiligung

Alibaba will von großen kommerziellen Nutzern seines kommenden KI-Modells Qwen3.8-Max einen Teil der damit erzielten Umsätze abschöpfen, berichtet Techinasia.com. Die neuen Konditionen sollen mit dem Start nächste Woche greifen. Bislang liefen viele Qwen-Versionen unter offener Apache-Lizenz. Moonshot verlange bei seinem Modell Kimi K3 ab 20 Mio. Dollar Jahresumsatz bereits bis zu 30 Prozent.

etailment10.08.262 Min.
Entwickler pausiert nachdenklich am Arbeitsplatz als Sinnbild für bewussten KI-Ressourceneinsatz
© Black Forest Labs / Flux

„Tokenmaxxing“: Microsoft zieht die Kostenbremse

Microsoft ermahnt seine Belegschaft in einem internen Memo, weniger Geld für KI-Tokens zu verbrennen, berichtet Golem.de. Manche Ingenieure gäben monatlich mehrere hundert bis mehrere tausend Dollar aus, zitiere 404 Media aus der E-Mail. „Tokenmaxxing“ sei nicht das Ziel, schreibe dort VP Jay Parikh; künftig behandle man Token-Ausgaben wie jede andere knappe Ressource. Microsoft verdiene mit seinen KI-Produkten selber durch Token-basierte Geschäftsmodelle.

etailment07.08.262 Min.
Unternehmerin verpackt Bestellungen im modernen Lager – Symbol für Shopifys starkes Wachstum
© Black Forest Labs / Flux

Shopify hatte ein „Monsterquartal“

Shopify steigerte im zweiten Quartal laut Pressemitteilung den Umsatz um 34 Prozent auf 3,58 Mrd. Dollar. Das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen habe 115,57 Mrd. Dollar erreicht, ein Plus von 32 Prozent. Präsident Harley Finkelstein sprach von einem „Monsterquartal“ und verwies auf KI als Wachstumstreiber. Das Händlergeschäft habe mit 37 Prozent am kräftigsten geschoben. Für das dritte Quartal erwarte Shopify erneut ein Wachstum von gut 30 Prozent.

etailment06.08.262 Min.
3D-Illustration: Budgetstrom wird von Token-Zählwerk abgeschöpft, IT-Modernisierung bleibt aus
© Black Forest Labs / Flux

Tokenkosten bremsen die IT-Modernisierung

Steigende Lizenz- und Tokenkosten für KI-Dienste binden IT-Budgets und bremsen die Modernisierung, zitiert Golem.de die Lünendonk-Studie 2026. Zwar hätten viele Firmen ihre Etats erhöht, doch die verbrauchsabhängige Abrechnung der KI-Tools verenge den Spielraum. Bedingt durch die maue Konjunktur wären die Unternehmen gezwungen, ihre KI-Investitionen streng auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Als drängendste Probleme hätten die Befragten Cybersicherheit (92 Prozent) und IT-Modernisierung (74 Prozent) genannt.

etailment06.08.262 Min.
Online-Händler vergleicht zwei Produkte im modernen Lager, Symbol für KI-Buybox-Analyse
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Amazon-KI erklärt das Buybox-Rätsel

Amazon rüstet seinen Verkäufer-Assistenten mit einer Diagnosefunktion für die Buybox auf, meldet Haendlerbund.de. Händler könnten künftig direkt fragen, warum ihr Angebot nicht hervorgehoben werde. Die KI durchleuchte dafür Preis, Verkäuferleistung und Lagerbestand und benenne Schwachstellen in vier Feldern: Kaufbarkeit, Preisabstand zum Gewinner-Angebot, Liefertempo und regionale Lücken. Bis zu zehn ASINs prüfe der Assistent pro Gespräch und liefere neben der Analyse gleich Optimierungstipps mit.

etailment06.08.262 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
© Black Forest Labs / Flux

Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
Fotograf beleuchtet Produktfoto im Studio für Online-Shop
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KI-Label senkt Kaufabsicht – auch bei echten Fotos

Nicht KI-Bilder, sondern deren Kennzeichnung verschreckt Kundschaft, berichtet Haendlerbund.de. Eine Studie der Hochschule Hannover habe 163 Teilnehmende vier Produktbilder bewerten lassen: Ob echt oder KI-generiert, mache für die Produktwahrnehmung keinen nachweisbaren Unterschied, bei der Kaufabsicht lägen KI-Bilder sogar leicht vorne. Ein „KI-generiert“-Hinweis dagegen drücke Vertrauen und Kaufabsicht spürbar, auch wenn sie im Experiment zum Teil auf echten Fotos prangte.

etailment05.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration dreier unterschiedlich hoher Glastürme als Sinnbild für Marktwertgewinne der Cloud-Riesen
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Cloud-Riesen sammeln 1,5 Bio. Dollar ein

Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.

etailment04.08.262 Min.
Essenskurier in China setzt einen KI-gestützten Smart-Helm mit Kamera auf
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Kopfsache: Wie China seine Kuriere digital aufrüstet

Chinas Essenslieferdienste rüsten ihre Fahrer zunehmend mit KI-Helmen aus, meldet Scmp.com. Neuestes Beispiel sei JD.com, dessen Helm per Sprachassistent und Kamera Bestellungen, Navigation und sogar Hygieneprüfungen abwickeln könne, was z. B. nützlich sei, wenn nasse Hände das Tippen bei Regen vereitelten. Der Konzern folge damit Alibaba oder Meituan, das bereits über eine Mio. Helme mit Sturzsensoren und Notruf verteilt habe. Die intelligenten Helme dienten der Fahrersicherheit, der Liefergeschwindigkeit und wären auch eine Antwort auf den wachsenden Regulierungsdruck.

etailment04.08.262 Min.
Techniker inspiziert Serverreihen in modernem Rechenzentrum als Sinnbild für Amazons KI-Investition
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Amazon schaufelt 220 Mrd. Dollar in die KI-Zukunft

Amazon hebt seine diesjährigen Technikinvestitionen auf 220 Mrd. Dollar an, berichtet ABCNews.com. Der Löwenanteil fließe in KI, bedingt auch durch die Verteuerung bei Speicherchips. Selbst diese Summe könne die Nachfrage nicht decken. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn auf 62,65 Mrd. Dollar geklettert und die Cloud-Sparte AWS um 37 Prozent gewachsen – das schnellste Tempo seit 18 Quartalen.

etailment03.08.262 Min.
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
© Black Forest Labs / Flux

Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

etailment03.08.263 Min.
3D-Illustration: wachsende KI-Serverstrukturen neben schrumpfendem Cashflow-Symbol bei Meta
© Black Forest Labs / Flux

Metas Cashflow schrumpft, die KI-Rechnung wächst

Metas boomendes Werbegeschäft finanziert einen milliardenschweren KI-Ausbau, der Anleger zunehmend verunsichert, meldet Heise.de. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 28 Prozent auf den Rekord von 60,8 Mrd. Dollar geklettert. Zugleich stelle der Konzern für das laufende Quartal nur 61 bis 64 Mrd. Dollar in Aussicht und hebe seine KI-Investitionen weiter an. Der freie Cashflow sei um 91 Prozent auf 784 Mio. Dollar geschrumpft. Eine Gefahr könnten auch Rechtsverfahren darstellen: Vier US-Bundesstaaten forderten bis zu 1,4 Bio. Dollar, da sie Meta-Plattformen für suchterregend hielten.

etailment31.07.263 Min.

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