Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

334 Beiträge

3D-Illustration eines Papierblatts mit unsichtbarem Wasserzeichen-Muster als Symbol für KI-Textkennzeichnung
© Black Forest Labs / Flux

Claude schreibt jetzt mit unsichtbarer Unterschrift

In Texten, die von Anthropics Claude verfasst werden, findet sich jetzt ein unsichtbares „Wasserzeichen“, das auch Copy-Paste und leichte Bearbeitungen überlebt, berichtet Businessinsider.de. Es erfülle außerdem die Transparenz-Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes. Die Neuerung gelte weltweit für alle neuen Claude-Modelle; ältere Modelle würden nachgerüstet. Außerdem seien Erkennungstools für Dritte geplant, auch wenn ein Fund die KI-Urheberschaft nicht belastbar beweise. So könne Umformulieren, Übersetzen oder das Mischen von Texten das Wasserzeichen verblassen.

Thomas Rehm12.08.263 Min.
3D-Illustration: KI-Agenten verhandeln autonom Lieferantenverträge über Zeitzonen hinweg
© Black Forest Labs / Flux

Alibaba lässt die KI verhandeln

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.

Thomas Rehm11.08.262 Min.
Personal Shopper wählt und scannt frische Lebensmittel im modernen Supermarkt für Lieferdienst
© Black Forest Labs / Flux

Instacart legt dank Werbung zweistellig zu

Instacart hat sein Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um 14 Prozent auf 10,35 Mrd. Dollar gesteigert, meldet Retail-News.de. Der Umsatz sei im gleichen Tempo auf 1,04 Mrd. Dollar geklettert, das Werbegeschäft war mit plus 16 Prozent noch flotter. Der operative Cashflow habe sich auf 493 Mio. Dollar mehr als verdoppelt, die Bestellungen seien um neun Prozent gestiegen. Als erster Lebensmittelpartner docke Instacart zudem an Googles Gemini-KI an.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Modernes Gaskraftwerk in Texas versorgt künftig Amazons KI-Rechenzentren mit Strom
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Amazon baut sich ein Kraftwerk für die KI

Amazon finanziert in West-Texas ein Gaskraftwerk, das seine KI-Rechenzentren versorgen soll, berichtet FR.de. Die von Pacifico Energy entwickelte „GW Ranch“ solle mit 35 Turbinen bis zu 7,65 Gigawatt liefern und damit mehr als jedes bestehende Gaskraftwerk in den USA und genug für eine Großstadt. Amazon wolle die Kosten selbst tragen, die Stromlieferung sei Anfang 2027 möglich.

Björn Böer10.08.262 Min.
Diverses Entwicklerteam bespricht schnell neue Funktion in hellem, modernem Büro
© Black Forest Labs / Flux

Airbnb halbiert Entwicklungszeit dank KI

Airbnb entwickelt neue Funktionen dank KI deutlich schneller, verzichtet im Kundeninterface aber noch auf große Sprünge, berichtet Techcrunch.com. Die Zeit vom Konzept bis zum Launch sei um 60 Prozent gesunken, KI schreibe inzwischen 60 Prozent des Codes. Im Moment teste das Unternehmen eine KI-Suche, die auf natürliche Spracheingabe und visuelle Ergebnisse setze. Der Support-Bot decke über 50 Sprachen ab und löse knapp 45 Prozent der Fälle ohne menschliches Zutun.

Björn Böer10.08.263 Min.
3D-Illustration: Umsatzanteil wird aus offenem KI-Modell abgezweigt
© Black Forest Labs / Flux

Alibaba will für seine KI Umsatzbeteiligung

Alibaba will von großen kommerziellen Nutzern seines kommenden KI-Modells Qwen3.8-Max einen Teil der damit erzielten Umsätze abschöpfen, berichtet Techinasia.com. Die neuen Konditionen sollen mit dem Start nächste Woche greifen. Bislang liefen viele Qwen-Versionen unter offener Apache-Lizenz. Moonshot verlange bei seinem Modell Kimi K3 ab 20 Mio. Dollar Jahresumsatz bereits bis zu 30 Prozent.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Entwickler pausiert nachdenklich am Arbeitsplatz als Sinnbild für bewussten KI-Ressourceneinsatz
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„Tokenmaxxing“: Microsoft zieht die Kostenbremse

Microsoft ermahnt seine Belegschaft in einem internen Memo, weniger Geld für KI-Tokens zu verbrennen, berichtet Golem.de. Manche Ingenieure gäben monatlich mehrere hundert bis mehrere tausend Dollar aus, zitiere 404 Media aus der E-Mail. „Tokenmaxxing“ sei nicht das Ziel, schreibe dort VP Jay Parikh; künftig behandle man Token-Ausgaben wie jede andere knappe Ressource. Microsoft verdiene mit seinen KI-Produkten selber durch Token-basierte Geschäftsmodelle.

Thomas Rehm07.08.262 Min.
Unternehmerin verpackt Bestellungen im modernen Lager – Symbol für Shopifys starkes Wachstum
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Shopify hatte ein „Monsterquartal“

Shopify steigerte im zweiten Quartal laut Pressemitteilung den Umsatz um 34 Prozent auf 3,58 Mrd. Dollar. Das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen habe 115,57 Mrd. Dollar erreicht, ein Plus von 32 Prozent. Präsident Harley Finkelstein sprach von einem „Monsterquartal“ und verwies auf KI als Wachstumstreiber. Das Händlergeschäft habe mit 37 Prozent am kräftigsten geschoben. Für das dritte Quartal erwarte Shopify erneut ein Wachstum von gut 30 Prozent.

Thomas Rehm06.08.262 Min.
3D-Illustration: Budgetstrom wird von Token-Zählwerk abgeschöpft, IT-Modernisierung bleibt aus
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Tokenkosten bremsen die IT-Modernisierung

Steigende Lizenz- und Tokenkosten für KI-Dienste binden IT-Budgets und bremsen die Modernisierung, zitiert Golem.de die Lünendonk-Studie 2026. Zwar hätten viele Firmen ihre Etats erhöht, doch die verbrauchsabhängige Abrechnung der KI-Tools verenge den Spielraum. Bedingt durch die maue Konjunktur wären die Unternehmen gezwungen, ihre KI-Investitionen streng auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Als drängendste Probleme hätten die Befragten Cybersicherheit (92 Prozent) und IT-Modernisierung (74 Prozent) genannt.

David Wöllenstein06.08.262 Min.
Online-Händler vergleicht zwei Produkte im modernen Lager, Symbol für KI-Buybox-Analyse
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Amazon-KI erklärt das Buybox-Rätsel

Amazon rüstet seinen Verkäufer-Assistenten mit einer Diagnosefunktion für die Buybox auf, meldet Haendlerbund.de. Händler könnten künftig direkt fragen, warum ihr Angebot nicht hervorgehoben werde. Die KI durchleuchte dafür Preis, Verkäuferleistung und Lagerbestand und benenne Schwachstellen in vier Feldern: Kaufbarkeit, Preisabstand zum Gewinner-Angebot, Liefertempo und regionale Lücken. Bis zu zehn ASINs prüfe der Assistent pro Gespräch und liefere neben der Analyse gleich Optimierungstipps mit.

Thomas Rehm06.08.262 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
© Black Forest Labs / Flux

Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
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