Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

433 Beiträge

Symbolbild: Drei Präsentationsfächer mit Schuh, Pullover und Etui zeigen unterschiedliche Produktauswahlen.
© OpenAI

Drei Assistenten, drei Regale: KI-Shopping kennt keine Ordnung

Wer ChatGPT, Googles AI Mode und Amazons Alexa dieselbe Kauffrage stellt, steht virtuell vor drei verschiedenen Regalen, zitiert Channelx.world eine Studie der Agentur Jellyfish. Für Spielzeug bediene sich Amazon fast nur im eigenen Shop, ChatGPT bei 24 verschiedenen Händlern, Google bei 37. Bei britischen Herrenanzügen ziehe ChatGPT 30 Händler heran, Google hingegen nur vier. Preisklassen ignoriere die KI: Eine Antwort zu Herrenanzügen etwa habe Modelle von 27 bis zu 3.295 Pfund präsentiert. Marken gingen unter: In der US-Mode verteile die KI ihre Empfehlungen auf 120 Marken, die stärkste komme auf sieben Prozent.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person packt Versandkartons an einem sauberen Tisch mit Laptop und Klebebandabrollern.
© Black Forest Labs / Flux

US-Online-Handel schlägt die Prognose

Der US-Online-Handel wächst 2026 schneller als erwartet: In den ersten drei Quartalen legte er um rund zehn statt der prognostizierten acht Prozent zu, zitiert Finance.yahoo.com eine Analyse von Bernstein. Einen Grund sehe das Analysehaus in KI-gestützter Werbung bei Google und Meta, welche die Konversionsraten nach oben treibe. Zugleich hätten die neuen Zölle Temu und Shein geschwächt. Die größten Anteilsgewinne verbuche Shopify mit 14,2 Prozent vor Walmart mit 8,7 Prozent. Amazon halte 42,9 Prozent Marktanteil, wachse aber langsamer als seine Verfolger.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Person prüft Unterlagen an einem sauberen Bürotisch mit Laptop, Ablage und Taschenrechner.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agenten: Weniger Terminator, mehr Buchhaltung

Statt als autonome Superhirne lohnen sich KI-Agenten vor allem beim Bürokram rund um Angebote, Aufträge und Rechnungen, zitiert T3n.de eine Telekom-Studie. Ideal seien Abläufe mit zwei bis vier Systemen und ebenso vielen Prozessschritten. Für Einzelaufgaben genüge klassische Automatisierung, komplette End-to-End-Prozesse ließen sich dagegen schwer standardisieren. Ein Agent könne etwa Kundenanfragen mit CRM- und Preisdaten zu einem Angebotsentwurf verdichten, Bestellungen mit der Warenwirtschaft abgleichen und Rechnungen prüfen, bevor sie in die Freigabe gehen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Support-Mitarbeiter mit Headset tippt an einem Büroarbeitsplatz neben Telefon und Netzwerkkabeln
© Black Forest Labs / Flux

Telekom will mit KI 2,5 Mrd. Euro jährlich sparen

Die Telekom will ihre indirekten Jahreskosten bis 2030 per KI und Automatisierung gegenüber 2023 um rund 2,5 Mrd. Euro drücken, berichtet Manager-Magazin.de. Den KI-Umsatz mit Unternehmen außerhalb der USA wolle der Konzern von rund 250 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 800 Mio. bis 2030 hieven. Im Kundenservice habe ein Chatbot im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Mio. Anrufe übernommen, bei der US-Tochter bearbeite KI schon 40 Prozent der Kundenkontakte.

Redaktion06.10.262 Min.
Zwei Personen im Gespräch über die Nutzung digitaler Dienste
© OpenAI

Briten mögen KI-Firmen weniger als Waffenhersteller

59 Prozent der Briten sehen KI-Unternehmen negativ, berichtet Techradar.com unter Berufung auf eine YouGov-Umfrage. Damit schneide die Branche schlechter ab als Rüstungskonzerne (52 Prozent) und Big Tech (50 Prozent). Unbeliebter seien nur noch Social-Media-Firmen (64 Prozent) sowie Tabak- und Glücksspielanbieter. Ausschließlich bei täglichen Anwendern überwiege die Zustimmung (41 Prozent) die Ablehnung (39 Prozent). Bei Nichtnutzern liege die Missbilligung bei 76 Prozent.

Redaktion05.10.263 Min.
Foto: Ingenieur prüft im Elektroniklabor eine Server-Leiterplatte mit einer Prüfspitze.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Tech-Jobs durch KI

Tech-Unternehmen schreiben wieder deutlich mehr Jobs aus als zu Jahresbeginn, zitiert Businessinsider.de Daten der Rekrutierungsplattform TrueUp. Sie zähle bei mehr als 9.000 erfassten Firmen über 280.000 offene Stellen. Die Kündigungswelle verliere an Tempo: Rund 190.000 Entlassungen seit Januar seien weit entfernt von den etwa 430.000 des Rekordjahrs 2023. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Hardware-Ingenieuren, befeuert von Investitionen in KI-Infrastruktur. Bei Softwareentwicklern halte sich die Nachfrage stabil, KI-Programmierwerkzeugen zum Trotz.

Redaktion05.10.262 Min.
Symbolbild: Gestaltung eines Onlineshops mit digitaler Assistenz
© OpenAI

Canvas: Shopify macht den Shop zur KI-Leinwand

Shopify bringt mit „Canvas“ eine Designoberfläche, die den gesamten Online-Shop auf einer Arbeitsfläche zeigt, berichtet Retail-News.de. Änderungen ließen sich dort direkt vornehmen oder per Chat an den KI-Agenten „Sidekick“ delegieren. Der greife auf die Theme-Dateien zu, ändere mehrere Templates zugleich und präsentiere das Ergebnis anhand von Screenshots, bevor der Händler es freigebe. Shopify rolle Canvas in den kommenden Tagen schrittweise aus, der alte Editor bleibe vorerst erhalten.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Büroangestellter tippt an einem Laptop neben einem Stapel Unterlagen im hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland holt bei KI-Agenten Silber

Fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits mit KI-Agenten, zitiert Heise.de eine Studie von HP. Unter den führenden Industrienationen liege Deutschland damit nur hinter den USA. Anders als Chatbots erledigen die Agenten ganze Aufgabenketten selbstständig. Allerdings plage 43 Prozent der Agenten-Nutzer die Sorge, dass ihr KI-Kollege sie verdrängen könne, bei klassischer Text- oder Bild-KI hingegen nur 27 Prozent.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Person hält in einer Küche ein Smartphone neben Take-away-Essen und Papiertüte auf der Arbeitsplatte.
© Black Forest Labs / Flux

DoorDash nimmt Bestellungen per Textnachricht an

DoorDash startet einen KI-Agenten, der in Apples Messages Essensbestellungen per Textnachricht annimmt, berichtet Techcrunch.com. Ein knappes „das Übliche“ genüge, der Agent erkenne, dass die normale Freitagabend-Bestellung gemeint sei. Auf Wunsch durchsuche er lokale Restaurants, stelle einen Warenkorb zusammen und schicke vorab Fotos der Gerichte. Vorerst können sich nur Nutzer in den USA auf eine Warteliste setzen.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Tisch sein Smartphone neben Stadtkarte, Notizbuch und gepackter Tasche.
© Black Forest Labs / Flux

Airbnb zeigt, wo die Bekannten übernachtet haben

Airbnb verpasst seiner App eine soziale Ader, berichtet Engadget.com. Wer mit Bekannten vernetzt sei, sehe auf einer Karte deren vergangene oder geplante Reisen, könne ihre Bewertungen lesen und ihnen direkt in der App schreiben. Wie viel sichtbar werde, lege jeder selbst fest. Zudem liefere die Karte Kurzporträts von Stadtvierteln – aus Daten von Gästen, Gastgebern und nicht näher benannten „anderen Quellen“. Neue KI-Werkzeuge für Suche, Filter und Kundenservice starte Airbnb zunächst in den USA. In Europa ergänze der Konzern sein Dienstleistungsangebot bald um Essens- und Lebensmittellieferungen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Person hält Smartphone an einem Schreibtisch mit Kabel und Akten im Büro
© Black Forest Labs / Flux

Alphabet wehrt sich gegen Android-Öffnung für KI-Rivalen

Alphabet klagt vor dem EU-Gericht gegen zwei Auflagen der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act, berichtet Heise.de. Ab Januar 2027 muss Google Suchdaten mit rivalisierenden Suchmaschinen teilen, ab Juli 2027 fremden KI-Chatbots dieselben Android-Schnittstellen öffnen wie Gemini. Alphabet sieht den Datenschutz in Gefahr: Der Suchverlauf der Nutzer gelange ohne ausreichende Anonymisierung an Dritte, Android büße Sicherheitsvorkehrungen ein.

Redaktion30.09.262 Min.

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