
Neckermann: "Viele Tränen, kaum noch Hoffnung"
Angeblich verhandelt der Insolvenzverwalter noch mit einem Investor für Neckermann. Doch niemand weiß, wer der geheimnisvolle Interessent ist. Die Mitarbeiter bereiten sich auf den Jobverlust vor.
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Angeblich verhandelt der Insolvenzverwalter noch mit einem Investor für Neckermann. Doch niemand weiß, wer der geheimnisvolle Interessent ist. Die Mitarbeiter bereiten sich auf den Jobverlust vor.

Angeblich sind noch immer zwei Investoren an Neckermann interessiert. Doch über deren Interessen ist nichts bekannt. Unterdessen locken andere Unternehmen Mitarbeiter des Versenders.

Aufatmen bei Happy Size: Die insolvente Neckermann-Tochter wird von Klingel übernommen. Die rund 80 Arbeitsplätze bleiben zum Großteil erhalten.

Nachdem kein Investor für die Logistikabteilung gefunden wurde, steht Neckermann vor dem stückweisen Verkauf. Das Zentrallager wird voraussichtlich diese Woche geschlossen.

Das Versandhaus Klingel hat den Spezialversender Happy Size von Neckermann übernommen. Doch für den traditionsreichen Frankfurter Versender selbst sieht es düster aus.

Es gäbe noch Interessenten an Neckermann, versichert der Insolvenzverwalter. Doch die Arbeitsagentur stellt die Mitarbeiter bereits auf den Jobverlust ein. Das heißt: Bei dem Versender gehen die Lichter aus.

Ausverkauf bei Neckermann: Dem Bundeskartellamt liegt der Antrag einer Klingel-Tochter vor, die Übernahme von Happy Size zu prüfen. Vom eigenen Modesortiment hat sich Neckermann auch schon getrennt.

Mit Tränen in den Augen haben die Mitarbeiter von der Lage ihres Arbeitgebers erfahren. Denn für Neckermann gibt es kaum noch Chancen auf ein Fortbestehen. Viele Beschäftigte stehen vor dem Nichts.

Die Chancen für den Erhalt des Versandhändlers Neckermann schwinden - das sagt sogar der vorläufige Insolvenzverwalter. Es droht die Totalpleite, das Geld für die Löhne ist bereits knapp.

Nachdem Neckermannchef Koopmann Bedenken über die Zukunft des Versenders geäußert hatte, bekommt er nun Tadel von der Gewerkschaft. Laut Verdi gibt es Interessenten für das Unternehmen.

Branchenbeobachter wissen es längst - jetzt bestätigt Neckermann-Chef Koopmann: "Ohne Investor ist im Herbst Schluss". Die Zukunft des insolventen Versandhändlers steht auf Messers Schneide.

Blüten der Insolvenz: Ein Anwalt, der Mitarbeiter von Neckermann vertritt, fordert das Sponsorengeld für die Olympischen Spiele zurück. Es soll dem Sozialplan zugute kommen.