
Neckermann-Beschäftigte streiken weiter
Die Verhandlungen mit Eigentümer Sun Capital haben bislang nichts gebracht, auch ein Gespräch am Freitag verlief ergebnislos. Nun streiken die Beschäftigten beim Versandhändler Neckermann.
Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Retouren".
208 Beiträge

Die Verhandlungen mit Eigentümer Sun Capital haben bislang nichts gebracht, auch ein Gespräch am Freitag verlief ergebnislos. Nun streiken die Beschäftigten beim Versandhändler Neckermann.

Wer nach Gründen für den Erfolg und das Wachstum von Zalando sucht, der kommt an den TV-Spots nicht vorbei. "Schrei vor Glück" hat sich in den Köpfen festgesetzt, war streckenweise sogar erfolgreicher als es der Retourenabteilung lieb sein kann. Die Kampagne von Jung von Matt/Fleet, Hamburg, überzeugte zuletzt sogar mit Selbstironie. Ein Ritterschlag aber ist es, wenn die "Netzgemeinde" den TV-Spot mit eigenen Ideen umgestaltet oder sich mit Spott über die Kampagne lustig macht. Das zeigt: de...

Jeden Sonntag stellt etailment als Anregung für die Frühstückslektüre die beliebtesten Beiträge der Woche in einem Rückblick als Link vor. Künftig werden wir zum Monatsende auch die besonders häufig gelesenen und von Lesern empfohlenen Beiträge eines Monats präsentieren. Den Anfang machen hier und heute Themen wie Zalando, Facebook Offers, Allyouneed und Social Commerce. Zalando – Gelbe K

Schon dumm, wenn Werbung erfolgreich ist: “Schrei vor Glück – oder schick’s zurück” warb Zalando zum Start. Dann kassierte Zalando den zweiten Teil des Slogans wieder ein. Die Retouren wurden zu sehr zum Verlustbringer. Zwar versucht Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter in der FTD die Retourenprobleme zu verniedlichen, doch gegenüber Kunden spricht der Modeversender offenbar eine andere Sprache und ermahnt seine Kunden. Kunden, die vom Markenversprechen aus Sicht von Zalando zu deutlich Gebra...

Heute startet die virtuelle Anprobe des Berliner Softwaredienstleisters Upcload unter dem Motto “100 Days eFashion Revolution Party”. Das „Start-up des Jahres 2011“ launcht dieses Angebot in Kooperation mit unabhängigen Designer-Labels, die die Technik intern bereits seit November 2011 testen. Bessere Anprobe für den Kunden, weniger Retouren für die Händler, so lautet das Augmented-Reality-Versprechen der revolutionären Anwendung.

Was wäre Onlinehandel schön, wenn es die Retouren nicht wären. In dieser Front ist aber keine Besserung in Sicht, im Gegenteil: Immer mehr Kunden bestellen Ware, um sie einmal zu nutzen und zurückzuschicken. Das margenvernichtende „De-Shopping“ wird allmählich zum Volkssport.

Online-Kunden sind bereit, für Multichannel-Dienstleistungen einen Aufpreis zu bezahlen. Das ergab eine Studie, die das eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein zusammen mit der Unternehmensberatung Accenture erstellt hat. Demnach würden Käufer von Möbeln und Dekorationsartikeln für die Retourenabgabe im Store eine Service-Gebühr von 3,35 Prozent des Kaufpreises akzeptieren. Es folgen Garten- und Baumarktartikel mit 3,08% vor Haushaltsgeräten (2,64%), Haushaltswaren (2,32%) sowie Spiel...

Multichannel heißt auch multiple Kontaktmöglichkeiten zum Kunden. Nur ein Kontakt fehlt online - die physische Verbindung zur Ware. Mit Augmented Reality lässt sich die Kluft verringern. Das könnte sogar die Retourenquote reduzieren. Acht sehenswerte Beispiele, wie man dem Kunden die Ware virtuell an die Hand geben kann.

"Jede Woche eine neue Welt" - das Non-Food-Konzept produziert Restanten. Für den Abverkauf der Ware sucht der Kaffeeröster nun Immobilien für neue "Tchibo Prozente"-Märkt.

Die Verbraucherzentrale NRW hat den Service von Postagenturen getestet. Das Ergebnis: Händler sind keine Porto-Sachverständige - und Versandhändler müssen damit rechnen, unterfrankierte Retouren teuer auszulösen.

Kunden, die Ware zurückschicken, müssen die Versandkostenpauschale nicht bezahlen, hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Nur die Kosten für die Retoure muss der Besteller tragen.