
H&M trotzt dem heißen Sommer
Die Europäer schwitzen in diesem Sommer wie lange nicht mehr. Nicht jeder hatte bei dem Wetter Lust, Kleidung zu kaufen. Nur H&M-Kunden sind offenbar hitzeresistenter.
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Die Europäer schwitzen in diesem Sommer wie lange nicht mehr. Nicht jeder hatte bei dem Wetter Lust, Kleidung zu kaufen. Nur H&M-Kunden sind offenbar hitzeresistenter.

Die Konsumenten haben zwar Interesse an der neuen Herbstmode. Allerdings sind sie beim Kauf noch zögerlich, zeigt eine Studie der TextilWirtschaft.

Zalando hat seine ohnehin gute Umsatzprognose für dieses Jahr noch einmal angehoben. Angesichts der Wachstumsraten will der Modeversender ein drittes Logistikzentrum in Deutschland bauen.

Zalando will den Modehandel durch Datenauswertung stärker personalisieren. Dafür wollen die Berliner auch erstmals auch auf Fachleute im Ausland zurückgreifen.

Konsumstimmung gut, Verkaufszahlen schlecht: Der Stationärer Modehandel beklagt ein Umsatzminus von 5 Prozent im ersten Quartal 2015, meldet die TextilWirtschaft.

Voriges Jahr gestreifte Kinderkleidung mit gelbem Stern, nun "Sklavensandalen": Die spanische Modekette Zara ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten.

Discounter Aldi verpflichtet sich, schädlichen Chemikalien aus der Textilproduktion zu verbannen. Auch andere Handelsunternehmen reagiern auf eine Kampagne der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Textilbranche haben. Vier Pakistaner haben Kik wegen einer Brandkatastrophe in einem Werk in Karachi verklagt. Es geht um Schadenersatz.

Weil der Winter zu mild war, mussten die Textilhändler ihre warme Kleidung regelrecht verramschen. Wirtschaftlich gesehen ist das nicht gut, wie aktuell Gerry Weber beweist.

2014 ging Zalando mit 21,50 Euro je Aktie an die Börse. Danach klettert der Kurs nach einigen Schwankungen deutlich über den Ausgabekurs. Nun nehmen einige Großaktionäre Onlinemodehändlers die Gewinne mit.

Sechs Jahre nach seiner Gründung macht Zalando Gewinn. Dem Mode-Onlinehändler ist das aber noch lange nicht genug: Er will weiter expandieren und ist auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Immerhin bleiben über ein Dutzend Standorte erhalten - voraussichtlich. Denn die insolvente Modekette Mexx soll weiterhin in Deutschland vertreten sein. Der März dürfte mehr Klarheit bringen.