
Onlineshopper in Konsumlaune
Knapp neun von zehn Internetnutzer kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online ein. Jeder vierte will einer Umfrage zufolge dafür mehr Geld ausgeben als im vorigen Jahr.
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Knapp neun von zehn Internetnutzer kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online ein. Jeder vierte will einer Umfrage zufolge dafür mehr Geld ausgeben als im vorigen Jahr.

Die Deutschen lassen sich den Weihnachtsbraten etwas kosten. Deswegen dürfen auch die Lebensmittelhändler mit besseren Geschäften als im Vorjahr rechnen, sagt die GfK vorher.

Vom guten Start ins Weihnachtsgeschäft profitieren auch die Spielwarenhändler. Es fehlen zwar die Verkaufsschlager, dafür laufen Klassiker gut. So gut, dass Ware vielerorts schon knapp geworden ist.

Die Prognosen haben sich bewahrheitet: Deutschlands Konsumenten präsentieren sich vor Weihnachten in Kauflaune. Das erste Adventswochenende bescherte dem Einzelhandel beste Umsätze - besonders mit Unterhaltungselektronik.

Verbraucherschützer bemängeln, dass weihnachtlich verpackte Süßigkeiten teuerer sind als die in Standardpackungen. Außerdem könne der Kunde durch die Sonderplatzierung schlechter die Preise vergleichen.

Drei von fünf Internetshops berichtet von steigenden Umsätzen in den vergangenen drei Monaten, so das Ergebnis einer Umfrage von ibi research, Mastercard und dem Wirtschaftsmagazin Der Handel.

Die Rahmenbedingungen für ein gutes Weihnachtsgeschäft stimmen, sagt die GfK. Erstmals analysierten die Marktforscher, was konkret auf den Gabentisch kommt.

Vier statt zwei: Das neue Berliner Ladenschlussgesetz sieht eine Einschränkung der Öffnungszeiten an den Adventssonntagen vor. Die Hauptstadt-Händler befürchten nun finanzielle Einbußen.

Kurz vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts warnt der Bundesinnenminister vor einem Terroranschlag in Deutschland. Aber wo? Auf einem Flughafen? Oder gar in einer Fußgängerzone? Der Einzelhandel ist in Alarmbereitschaft.

Das Weihnachtsfest ist auch ein Fest für den Onlinehandel: Die Menge der Verbraucher, die ihre Geschenke im Web bestellen, hat dieses Jahr gewaltig zugenommen.

Marktstudien in der Vorweihnachtszeit sollen dem Händler helfen, die Lage einzuschätzen. Doch aktuell werden gegensätzliche Ergebnisse von Marktforschern geliefert, die die Orientierung erschweren.

Beim diesjährigen Weihnachtseinkauf wollen die Deutschen fast so viel wie im Vorjahr ausgeben. Im Vergleich mit anderen Ländern sind sie aber ziemlich konsumfreudig. Bei den Geschenkwünschen liegen die Gutscheine vorne.