
"Solide Stimmung" im Einzelhandel
Nach Monaten des Abschwungs ist bei den deutschen Unternehmen Optimismus auszumachen. Das Stimmungsbarometer des Münchner ifo Instituts steigt.
Konjunkturdaten, Einzelhandelsumsätze, Konsumklima, Kaufkraft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Handel in Deutschland.
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Nach Monaten des Abschwungs ist bei den deutschen Unternehmen Optimismus auszumachen. Das Stimmungsbarometer des Münchner ifo Instituts steigt.

Die Schweizer Handelsgruppe Migros steigt beim deutschen Filialisten für Wohnaccessories Depot ein. Künftig sollen jährlich 30 neue Filialen entstehen.

Paris zelebriert wieder den Schlussverkauf - mit Einkaufsrouten per GPS-Leitsystem. Die Wegführung für Schnäppchenjäger ist entweder "trendy", "kreativ" oder "klassisch".

Das Sparprogramm bei Metro hat auch Verdi auf den Plan gerufen. Die Gewerkschaft findet nicht alles schlecht, was in "Shape 2012" beschlossen wurde. Doch der Stellenabbau wird verurteilt.

Vergangene Woche stellte Metro mäßige Bilanzzahlen vor, heute folgt die Reaktion darauf: Der größte deutsche Handelskonzern plant einen erheblichen Personalabbau - und will gewaltig Kosten sparen.

Die deutsche Modebranche hat 2008 nach einer Verbandsschätzung besser abgeschnitten als erwartet. Mittelständische Händler bleiben aber unter Druck.

Die Zahl der gefälschten Banknoten hat sich im Euro-Raum erhöht, das Gesamtaufkommen bleibt jedoch gering. In Deutschland fällt nach wie vor wenig Falschgeld an.

Douglas kommt gut durch die Wirtschaftskrise. 2008 wurde das Umsatzziel erreicht, das Weihnachtsgeschäft war zufriedenstellend - und das neue Jahr sei "recht ordentlich" angelaufen.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: 2008 war für den Einzelhandel kein gutes Jahr. Trotzdem gab es im November Branchen, deren Umsätze über denen des Vorjahresmonats lagen.

Die schlechte Stimmung im Land teilt nun auch der Mittelstand offiziell. Die Unternehmen wollen weniger Mitarbeiter einstellen - und kritisieren die Steuerpolitik der Bundesregierung.

Die Deutschen stellen sich auf herbe Einschnitte in der Haushaltskasse ein - und wollen mehr Geld auf die hohe Kante legen. Das zeigt der aktuelle "Spar-Index" des Marktforschers Forsa.