
Verliert die letzte Meile ihren Schrecken?
Auf der letzten Meile sind neue Lösungen gefragt, die die Zustellung effizienter machen. Vielerorts wird an Drohnen gearbeitet, doch möglicherweise kommt die Lösung doch wieder auf Rädern daher.
Redakteur
1987 Beginn als freier Journalist für regionale Tagesszeitungen, ab 1994 Redakteur bei Horizont, der Fachzeitung für Marketing, Werbung und Medien im Deutschen Fachverlag, ab 1997 Pressereferent der Das Werk GmbH, Frankfurt am Main, später Pressesprecher der Das Werk AG. Ab Juli 2003 selbständig als PR-Berater, Autor und Redakteur tätig, immer wieder auch für Horizont. Von April 2012 bis August 2017 leitender Redakteur des von der dfv Association Services, Frankfurt am Main, herausgegebenen Magazins für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rechtsabteilungen „unternehmensjurist“. Seit September 2017 wieder frei tätig, unter anderem für Packaging 360 Grad, Horizont und etailment.

Auf der letzten Meile sind neue Lösungen gefragt, die die Zustellung effizienter machen. Vielerorts wird an Drohnen gearbeitet, doch möglicherweise kommt die Lösung doch wieder auf Rädern daher.

Jenseits der Marktplätze multinationaler Player gibt es in allen Ländern Angebote, die für Händler aus Deutschland interessant sind. Einige haben sich als First-Mover vor Jahrzehnten einen treuen Kundenstamm erarbeitet, andere ermöglichen Dank perfekter Kenntnis ihrer Konsumenten die richtige Ansprache. Wir stellen einige dieser Plattformen für den Cross-Border-Online-Handel vor.

Die technischen Erfordernisse des Online-Handels sind im Grunde übersichtlich. Doch eine Website macht noch keinen E-Commerce. Wer Kunden in anderen Ländern anspricht, muss als Shop-Betreiber höllisch aufpassen, um weder steuerlich noch rechtlich ins Visier der jeweiligen Landesbehörden zu geraten.

Wer seinen Online-Handel international ausrichtet, hat viele Hürden zu überwinden: sprachliche, währungstechnische, steuerliche und regulatorische. Da ist es von Vorteil, wenn man einen Marktplatz hat, bei dem die Produkte nur einmal eingestellt, aber in unterschiedlichen Ländern angeboten werden. Beispiel Fruugo – die Plattform verschafft Zugang zum United Kingdom plus weiteren 45 Märkten.

Polen ist ein attraktiver E-Commerce-Marktplatz. 77% der 38 Millionen Menschen nutzen dort das Internet. Der Online-Einzelhandelsmarkt verzeichnete in den vergangenen beiden Jahren zweistellige Zuwachsraten. Der Marktzugang ist vergleichsweise einfach, die Plattform Allegro.pl ist der Schlüssel. Doch es gilt, die spezifisch polnischen Handelsregeln zu beachten.

Wer seine Umsätze steigern möchte, sollte Märkte hinter dem Horizont ins Auge fassen und eine internationale Expansion in Erwägung ziehen. Immerhin gibt es über 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt, und nur 80 Millionen davon leben in Deutschland. Und: Nie war es leichter, Produkte über Landesgrenzen hinweg zu verkaufen.

Längst ist der Marktplatz Amazon auch eine ganz große Nummer, wenn es um die Suche von Produkten geht. Doch Google schickt sich an, Amazon den Rang abzulaufen: Shopping Actions könnte für Konsumenten und Händler das Beste aus beiden Welten verbinden.

Hierzulande lehnen zwar 88% der Deutschen eine vollständige Abschaffung des Bargeldes ab, der Umsatzanteil von Bargeld geht aber beständig zurück. Bargeldlos zahlen, sogar ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift, wird immer populärer. In Branchen, in denen das Gros des Geschäfts mit unzähligen kleinen Einzelbeträgen gemacht wird, führt kontaktloses Bezahlen zu großen Effizienzgewinnen. Ein Beispiel aus dem Bäckereigeschäft.

Auch wenn immer mehr Online-Shopper Produkte zuerst über Amazon suchen, bleibt Google erste Wahl. Google Adwords bleiben daher ein Kernelement in vielen digitalen Media-Budgets. Mehr denn je ist dabei aber Köpfchen gefragt.

Damals in der Schule gab es bei Rechnungen mit verschiedenen Unbekannten nicht viel zu verlieren. Wer heute unbekannten Kunden Rechnungen ausstellt, geht ein sehr viel größeres Risiko ein: das von Zahlungsausfällen. Um es klein zu halten, bedarf es Informationen, Daten und einer schlüssigen Analyse. Score-Werte machen Kunden berechenbar. Doch wie werden diese eigentlich erstellt?

Vernetzung und die immer differenziertere Verarbeitung von Daten ist Teil unseres Alltags. In der automobilen Welt stehen wir noch relativ weit am Anfang, doch die Perspektive ist klar: Das Auto der Zukunft bewegt sich durch eine voll mit ihm vernetzte Umgebung, die Insassen haben im Auto den gleichen Zugriff auf das Internet, wie mit ihrem Smartphone oder Computer. Das hat auch Vorteile für Händler.

Die Verknüpfung von Online- mit Offline-Kundendaten wurde 2017 als "Thema der Zukunft" ausgegeben. Drei Jahre später sollte die Zukunft Gegenwart sein. Bei den Konsumenten ist dies der Fall, ihre Erwartungen sind höher denn je. Einzelhändler stellt das vor gewaltige Herausforderungen. Doch es gibt hilfreiche Services, nicht zuletzt beim Payment.