
Einzelhandel im März kalt erwischt
Der deutsche Einzelhandel hat im März 2013 erneut Federn gelassen - allerdings bei weniger Verkaufstagen im Vergleich zu 2012. Laut GfK bleibt das Konsumklima aber robust.
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Der deutsche Einzelhandel hat im März 2013 erneut Federn gelassen - allerdings bei weniger Verkaufstagen im Vergleich zu 2012. Laut GfK bleibt das Konsumklima aber robust.

Im Vergleich zum Vorjahr war der Februar ein mäßiger Monat für die Einzelhandelsbranche. Freilich gibt es hier auch statistische Besonderheiten zu beachten.

Zwar heißt es bei den Deutschen immer noch: lieber einkaufen, statt sparen. Doch die große Lust auf Konsum ist etwas gesunken, hat die GfK festgestellt.

Zwar gab es 2012 so wenige Firmenzusammenbrüche wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Doch Großinsolvenzen auch aus dem Handel ließen den wirtschaftlichen Schaden mächtig anwachsen.

Der Januar gilt als schwieriger Monat im Handel, doch nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts konnte die Branche deutlich zulegen.

Zwar ist die Umsatzbilanz für 2012 noch erträglich - aber der letzte Monat des Jahres war für den Handel mau. Real gab es einen deutlichen Rückgang der Erlöse. Nur der Onlinehandel jubiliert.

Weil die Deutschen immer mehr Geld ausgeben müssen für Benzin und Strom vergeht ihnen die Lust am Einkaufen. Daher rechnet der HDE für 2013 nur mit einem kleinen Umsatzplus für die Handelsbranche.

Schwacher Weihnachtsendspurt, wenig Schwung im neuen Jahr: Die Einzelhandelsbranche durchlebt freudlose Zeiten. Für 2013 wird gar preisbereinigt ein Umsatzminus erwartet.

Die deutschen Verbraucher starten mit neuem Optimismus in das Jahr 2013. Einkommenserwartung sowie Anschaffungsneigung legen spürbar zu.

In der regelmäßigen Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbund (ZGV) und dem Wirtschaftsmagazin Der Handel zeigen sich die Verbundgruppen überwiegend verhalten optimistisch für das laufende Jahr.

Die Deutschen waren 2012 weniger kauffreudig als in den Jahren zuvor. So lassen sich die ersten Schätzungen über die Einzelhandelsumsätze interpretieren. Damit erfüllen sich die vorsichtigen Prognosen.

Laut GfK-Konsumklima mussten im Dezember sowohl die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Immerhin: Die Einkommenserwartung legt leicht zu.