
Der Handel wächst nur im Internet
Die Marktforscher von der GfK erwarten für den stationären Handel in diesem Jahr erstmals ein Minus. Das Wachstum im Onlinehandel soll den Schwund jedoch insgesamt in ein leichtes Plus drehen.
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Die Marktforscher von der GfK erwarten für den stationären Handel in diesem Jahr erstmals ein Minus. Das Wachstum im Onlinehandel soll den Schwund jedoch insgesamt in ein leichtes Plus drehen.

Der deutsche Einzelhandel startete laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gut ins neue Jahr. Die Umsätze stiegen so stark wie seit sieben Jahren nicht. Die guten Daten beflügeln sogar den Euro-Kurs.

Niedrige Bankzinsen, solide Einkommenslage - die Deutschen geben ihr Geld weiterhin vor allem aus, statt es zu sparen. Doch der Einzelhandel hat laut GfK nur wenig davon. (Aktualisiert)

Der stabile Arbeitsmarkt und die Mini-Zinsen befeuern die Kauflust. Doch der Handel spürt davon wenig, das Weihnachtsgeschäft ist eine herbe Enttäuschung. Der HDE geht mit moderaten Erwartungen ins Neue Jahr.

"Der Einzelhandel ist keine Wachstumsbranche", hatte Stefan Genth einst gesagt. Damit liegt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland richtig. Denn die ersten Schätzungen über die Umsätze 2013 fallen mager aus.

Viele Unternehmer befürchten, dass 2014 keine gutes Jahr wird. Einer der Gründe: Immer mehr Kunden wandern zu Onlinehändlern ab.

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts trüben die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. Demnach war der Start ins letzte Quartal für den Einzelhandel ernüchternd.

Der Einzelhandelsumsatz legte im September gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zu, und das Konsumklima bleibt stabil freundlich. Doch die Große Koalition könnte die gute Stimmung trüben.

"Wir haben keinen Grund zum Klagen", heißt es vom Einzelhandelsverband angesichts der guten Verbraucherstimmung. Doch spürbare Umsatzanstiege können die Händler nicht verzeichnen.

Der deutsche Einzelhandel hat sich im Juli zumindest im Jahresvergleich stark entwickelt - vor allem dank gestiegener Umsätze mit Lebensmitteln.

Es gibt schon Ökonomen, die bezweifeln schon den angeblichen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Grund dafür sind die vergleichsweise bescheidenen Umsätze des Einzelhandels im Juni (aktualisiert).