
Belohnen statt Bestrafen
Händler mit Onlineshops im Modesektor kämpfen oft mit einer hohen Retourenquote. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie diese reduziert werden kann.
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Händler mit Onlineshops im Modesektor kämpfen oft mit einer hohen Retourenquote. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie diese reduziert werden kann.

Guten Morgen, etailment-Leserinnen und Leser! Die letzten Tage des alten Jahres liefern noch einmal einige (kleinere) Überraschungen. Die Verbundgruppe ANWR Group (Quick Schuh, Salamander, Tamaris, Sport 2000, Goldkrone) gibt sich ganz modern, schwört auf Daten und schafft damit eine überaus niedrige Retourenquote, Butlers tanzt auf (fast) allen Hochzeiten. Und dann wird noch klar, warum Haribo für Amazon so wichtig ist. Details und mehr kompakte und kuratierte News nach dem Klick.

Virtuelle Anproben versprechen die Lösung für (teure) Retouren im Handel zu sein. Statt sich zu Hause über nicht passende Kleidung zu ärgern, um diese dann an den Shopbetreiber zurückzusenden, kann bereits vorab der Sitz des gewünschten Stücks geprüft werden. Und wer ungern vor Ort beim Händler Kleidung ausprobiert, wird eine App zu schätzen wissen, die ihm zeigt, wie Hemd oder Hose sitzen wird. Ein neuer innovativer Ansatz zu dem Thema kommt nun aus Indien.

Retourenkosten, Marketing-Mühen, Personalisierungs-Probleme - wo bitte bleibt denn da der Spaß am Onlinehandel? Auch da haben wir in dieser Woche etwas für Sie. Eine Prise Erotik.

In diesem Monat ging es unseren Lesern vor allem ums Geld - um Retourenkosten, um Dynamic Pricing und die Frage, ob sich die Mühe mit dem E-Commerce überhaupt lohnt. Wir haben nachgeschaut, wo das Geld herkommt, wo es hingeht und wer es hat. Wir haben dafür Experten befragt und auch in die Provinz geschaut, wo mit Innovationen besonders hat gerungen wird. Das Ranking der beliebtesten Beiträge im September im Überblick.

40 Prozent der Onlinehändler wissen nicht, wie sehr die Retoure im Geschäft ins Geld geht. Womit Händler durchschnittlich kalkulieren müssen, das hat nun die EHI-Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2015“ errechnet.

Mehr Umsatz, vollere Warenkörbe. Reichlich Tipps kommen mit einfachen Lösungen daher. Die können auch klappen. Man kann sich der Optimierung von Warenkörben aber auch etwas komplexer nähern und damit gehöriges Potenzial frei machen. Dafür muss man sich dem Net Average Order Value (Net AOV), also dem Average Order Value nach Abzug von Retouren, nähern. Der wird seltener aktiv angegangen. Das kann aber umso lohnender sein. Katharina Kossendey, Lead Analystin im E-Commerce Competence Center von ...

Das Schweizer Startup EyeFitU will Retouren im Modehandel ein Ende machen. Das wollen so einige und rücken dem Problem mit virtueller Anprobe, Algorithmen und Datenbanken zu Leibe. Die App der Schweizer, sie soll Kunden nun helfen "sofort in ihrer richtigen Größe zu shoppen". Das klingt ein wenig hochtrabend und sorgt daher im Praxistest für eine Enttäuschung.

Licht und Schatten im deutschen Online-Modehandel: Enttäuschende Werte im Mobile Commerce, bei Kundenrezensionen sowie im Cross- und Up-Selling stehen positive Entwicklung bei Multichannel-Services und Retourengebühren gegenüber. Vor allem Mobil sind die deutschen Modehändler weiter auf dem Stand von vorgestern. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des E-Commerce-Dienstleisters Shopmacher.

In dieser Woche ging es bei etailment um die Macht der Marktplätzen. Um die Machbarkeit neuer Erlösquellen. Um Missstände im Retourenmanagement. Um mentale Hebel für den Umsatz, Marketingtools und um weitere Werkzeuge, die in keine Alliteration, aber gut zum Onlinehandel passen. Zusammengefasst in unsererm Ranking der beliebtesten Beiträge in der vergangenen Woche.

Würde man nicht bei Kunden, sondern bei Händlern eine Umfrage machen, was sie beim Kunden am schnellsten auf die Palme bringt, dann wären es neben unbezahlten Rechnungen sicherlich die Retouren. Manch ein Händler löst das Retouren-Problem mit langjähriger Erfahrung und Körpereinsatz – also Bauchgefühl und Fingerspitzengefühl. Das Forscherteam Prof. Dr. Gianfranco Walsh und M. Sc. Michael Möhring der Friedrich-Schiller-Universität Jena vertraut da lieber aufdie wissenschaftliche Methode.