
Für Rossmann ist das Kapitel Schlecker abgeschlossen
Viele Worte, keine Taten. Dirk Roßmann will nun doch keine Schleckerfilialen übernehmen. Dem Drogerieunternehmer sind die Märkte des gestürzten Rivalen nicht attraktiv genug.
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Viele Worte, keine Taten. Dirk Roßmann will nun doch keine Schleckerfilialen übernehmen. Dem Drogerieunternehmer sind die Märkte des gestürzten Rivalen nicht attraktiv genug.

Wer will eigentlich die Schlecker-Filialen? Rossmann hat nun doch abgewunken, für dm sind die Läden auch ungeeignet. Unternehmensgründer Götz Werner weiß auch, warum.

Lars und Meike Schlecker nehmen in einer Pressemitteilung Stellung zum Ende der Drogeriekette ihres Vaters - und auch zu den aktuellen Vermögensverhältnissen der Familie.

Auch die 3.000 Schlecker-Mitarbeiter in Österreich bangen um ihre Jobs. Insolvenzverwalter Geiwitz sucht einen Käufer für die Kette - und gibt sich dafür nicht mehr viel Zeit.

IhrPlatz hat wieder Chancen zu überleben. Laut einem Medienbericht gibt es einen Investor für die Drogeriekette. Auch die Industrie will den Fortbestand der insolventen Schleckertochter.

Das Ende des Schleckerimperiums sorgt für weitreichende Schäden. Erwartungsgemäß stehen zwei weitere Unternehmen aus dem Firmenkonstrukt vor dem Ende. Betroffen sind 800 Mitarbeiter.

Verdi will Einnahmen aus dem Schlecker-Ausverkauf in eine Transfergesellschaft stecken. Die Gewerkschaft fordert den Insolvenzverwalter zudem auf, weiter nach Investoren zu suchen.

Nach dem Zusammenbruch des Schleckerimperiums wird der Drogeriemarkt neu geordnet. So kündigt dm-Drogeriemarkt eine Expansionsoffensive an - und will dabei ehemalige IhrPlatz-Standorte übernehmen.

Schlecker ist am Ende - nun prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie gegen das Unternehmen wegen der möglichen Straftatbestände Bankrott oder Betrug ermitteln muss. Dabei ist die Buchführung bei der Drogeriekette interessant.

Supermärkte und Discounter könnten vom endgültigen Aus für den einstigen Drogerieriesen stärker profitieren als die direkten Schlecker-Konkurrenten dm und Rossmann.

Die Schlecker-Töchter IhrPlatz und Schlecker XL hoffen heute auf Rettung durch den Münchner Investor Dubag. Gleichzeitig beginnt bei Schlecker der große Ausverkauf.

Schlechte Nachrichten für 5.000 Mitarbeiter: Die Verhandlungen für einen Einstieg des Münchner Investors Dubag bei den Schlecker-Töchtern IhrPlatz und Schlecker XL sind gescheitert.