
Konsumenten knausern an Weihnachten
Die Deutschen wollen einer Studie zufolge in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Vor allem die "Best Ager" wollen deutlich weniger ausgeben.
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Die Deutschen wollen einer Studie zufolge in diesem Jahr bei den Weihnachtsgeschenken sparen. Vor allem die "Best Ager" wollen deutlich weniger ausgeben.

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will weiter aggressiv wachsen und seine Marktstellung behaupten. Das geht zu Lasten des Gewinns - und verärgert die Börsianer: Der Aktienkurs brach ein.

Wie wird das bevorstehende Weihnachtsgeschäft? Einer neuen Studie zufolge fürchten viele Händler eine Eintrübung der Konjunktur am Jahresende. Doch die Meinungen gehen auseinander.

Das erste Halbjahr lief für die Händler von Wohnaccessoires einigermaßen. Die Branche, die sich aktuell auf der Konsumgütermesse Tendence trifft, hofft auf ein brummendes Weihnachtsgeschäft.

Der Onlinehändler Amazon will mehr als 10.000 Mitarbeiter für das Weihnachtsgeschäft und für den Kundenservice in Deutschland einstellen. Der Umsatz des Konzerns ist im 2. Quartal stark gestiegen.

Die Metro-Tochter Saturn soll schon im Weihnachtsgeschäft 2011 als Onlinehändler bestehen, kündigt Eckhard Cordes in einem Interview an. Der Metro-Chef äußert sich auch zur Warenhausehe Karstadt-Kaufhof.

Das Weihnachtsgeschäft hat dem Internethandel in vielen europäischen Ländern zu steigenden Marktanteilen verholfen. Dennoch herrrscht beim Onlineeinkauf immer noch ein Nord-Süd- und ein Ost-West-Gefälle.

Der Douglas-Konzern konnte den Umsatz im Weihnachtsgeschäft gegenüber dem Vorjahr steigern, muss beim Ergebnis nach Steuern aber leichte Einbußen hinnehmen. Analysten bewerten die Zahlen skeptisch.

Die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz 2010 gesteigert, meldet das Statistische Bundesamt. Überraschend: Im Weihnachtsgeschäft musste die Branche einen Dämpfer einstecken.

Das Jahr 2010 lief dank Weihnachten und E-Book-Reader Kindle richtig gut für Amazon. Die Börsianer nörgeln trotzdem und lassen den Aktienkurs des weltgrößten Onlinehändlers zeitweise um 10 Prozent einbrechen.

Es gibt kaum eine Handelsbranche, die nicht unter dem schlechten Wetter im Dezember zu leiden hatte. Auch der Buchhandel musste herbe Einbußen hinnehmen. Das drückte sich negativ auf die Jahresbilanz aus.