
Rechnungshof fordert Überprüfung des Umsatzsteuerprivilegs
Wachteleier werden begünstigt, Mineralwasser aber nicht - der Bundesrechnungshof fordert grundlegende Korrekturen beim reduzierten Mehrwertsteuersatz. Der Ausnahmekatalog sei "willkürlich".
Konjunkturdaten, Einzelhandelsumsätze, Konsumklima, Kaufkraft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Handel in Deutschland.
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Wachteleier werden begünstigt, Mineralwasser aber nicht - der Bundesrechnungshof fordert grundlegende Korrekturen beim reduzierten Mehrwertsteuersatz. Der Ausnahmekatalog sei "willkürlich".

Die Angst vor der Wirtschaftskrise schwindet, die Deutschen geben wieder Geld aus. Jedoch haben sich ihre Konsumgewohnheiten verändert. Und das betrifft vor allem die Eigenmarken des Einzelhandels.

Vier Wochen vor Start des regulären Sommerschlussverkaufs lockt der Einzelhandel mit reduzierten Preisen. Vor allem bei Textilien gibt es schon deutliche Nachlässe - was aber nicht jedem gefällt.

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts im Fall "Emmely" stößt auf unterschiedliche Reaktionen: Der Handelsverband ist enttäuscht, die Bundesarbeitsministerin lobt, Verdi fordert besseren Kündigungsschutz.

Laut Handelsverband HDE wird die Fußball-WM für gute Stimmung sorgen und die Kauflaune der Deutschen anfeuern. Doch die aktuelle Spardiskussion trübt das Konsumbild.

Die Lebenshaltungskosten sind Mai deutlich gestiegen. Preistreiber waren vor allem Heizöl und Benzin. Auch für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher mehr zahlen.

Alle Jahre wieder: Die Bundesregierung sucht nach Einnahmequellen - und schon wird über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer debattiert. Das nervt die Handelsbranche.

Tee schmeckt den Deutschen offenbar auch in Krisenzeiten gut: Der Absatz ist im vergangenen Jahr gestiegen. Der Lebensmittelhandel bleibt Einkaufsquelle Nummer Eins.

Im deutschen Einzelhandel sind im April die Umsätze zurückgegangen. Eine Besonderheit des Kalenders herausgerechnet ergibt sich allerdings eine deutlich bessere Monatsbilanz.

Ob Fruchtgummi in Deutschland-Farben oder Tippspiele beim Fernseh-Kauf: Von der Fußball-WM in Südafrika wollen viele Branchen profitieren. Damit das Geschäft gut läuft, muss die deutsche Elf weit kommen.

Bis zu 30 Prozent mehr Umsatz mit Fußball- und Fanartikeln erwartet die Verbundgruppe Intersport durch die WM - und hofft auf gutes Wetter während des Turniers.