
Risiko Cyberattacke - Mit diesen Kosten muss man rechnen
Daten weg, Homepage verändert, Rechner blockiert – Cyberattacken nehmen zu und es trifft vorwiegend KMUs. Tatsache ist: Die wenigsten sind gewappnet – und das kann teuer werden.

Redakteurin Der Handel / etailment
Iki Kühn ist Redakteurin von Der Handel und etailment.de. Sie studierte Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften, absolvierte ihr Volontariat bei der Lebensmittel Zeitung im Deutschen Fachverlag, für den sie über zehn Jahre arbeitete, und war unter anderem als Autorin für den Burda-Verlag sowie als stellvertretende Chefredakteurin für Titel der Medienunion tätig. Seit rund zehn Jahren widmet sie sich digitalen Medien wie Online-Publikationen und der Produktion von Kurzvideos.

Daten weg, Homepage verändert, Rechner blockiert – Cyberattacken nehmen zu und es trifft vorwiegend KMUs. Tatsache ist: Die wenigsten sind gewappnet – und das kann teuer werden.

Das lineare Geschäftsmodell ein Produkt zu verkaufen, hat ausgedient. Schon heute hat die Plattformökonomie eine höhere wirtschaftliche Bedeutung als den meisten lieb ist. Denn darauf vorbereitet ist in Europa so gut wie niemand. Das ist leider keine Entschuldigung. Amerika und China rauschen davon. Das Tempo könnte sich sogar noch beschleunigen

Jahrelang wurde gepredigt: Content, Content, Content – als Werkzeug, um Verbraucher zu begeisterten E-Commerce-Kunden zu machen. Es geht auch anders: About You und Westwing machen Content zum Geschäftsmodell.

Mit dem Supermarktkonzept Hema zeigt Alibaba wie on- und offline unverkrampft verschmelzen und zwar Tag und Nacht mit einem 24-Stunden-Lieferservice. In fünf Jahren sollen rund 2000 dieser Stores aufgebaut sein. Doch das ist erst der Anfang. Alibaba plant die "ideale-Gemeinschaft im 3-Kilometer-Radius" – Hema ist dabei nur ein Baustein. Die Basis: Das Smartphone.

Frauen kämpfen seit 100 Jahren für Führungspositionen, und "das hat uns nicht sehr weit gebracht. Wir brauchen eine radikale Lösung", erklärt Kim Nilsson, die nach einer naturwissenschaftlichen Karriere erfolgreich die globale Vermittlungsplattform für Datenanalysten, Pivigo, hochgezogen hat.

About you hat es geschafft – mit einem Wert von über einer Milliarde Euro gehört es zu der kleinen Kaste der Unicorns. Wer folgt? Aktuell investiert die Otto Group rege und gründet neue Start-ups – auch um digital den Anschluss zu halten.

USA und China dominieren den Club der Einhörner. Toutiao und Uber führen die Liste klar an, die mittlerweile über 300 Start-ups umfasst. Deutsche Unternehmen? Weit hinten unter den Nachwuchs-Unicorns.

Trotz Alice Schwarzer, Girls Day und Erziehungszeiten für Mann und Frau sind erst 28,2 Prozent der Führungspositionen in Deutschland weiblich besetzt, und jährlich werden es weniger, wie KfW Research gerade veröffentlichte. Liegt's am Y-Club, dass so selten Frauen erfolgreich gründen oder in die Chefetage aufsteigen? etailment fragt in loser Reihenfolge erfolgreiche Frauen.

Frauen in Führungspositionen schaffen ein positives Image, ist die Gründerin von Digidip überzeugt. Das hat sich in Unternehmen noch nicht überall herumgesprochen. Woran hakt's? etailment befragt dazu in loser Reihenfolge Frauen, die sich durchgesetzt haben.

Im Rennen um den Payment-Platz im Smartphone sind neben zu erwartenden Namen beispielsweise auch Mercedes oder Volkswagen dabei. Ganz weit vorne brilliert Alipay, die nach Europa drängen. Wie das Geschäft läuft, erklärt Xiaogiong Hu, Head of Business Development Dach & CEE bei Alipay.

Chinesen sind reisefreudig und kommen mit prall gefülltem Portemonnaie. Doch das ist nicht wörtlich zu nehmen, denn bezahlt wird gerne mobil per Alipay oder WeChatPay – darauf muss sich der deutsche Handel einstellen.

In Deutschland ist die Begeisterung über die neue Bezahlmöglichkeit per Smartphone noch verhalten. Das EHI-Institut hat Verbraucher befragt und zeigt, was Kunden überzeugt.