
Nach dem Shitstorm nun auch Lob für Amazon
Amazon hat turbulente Tage hinter sich. Für die schlechten Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern beim Onlinehändler hagelt es weiter Kritik. Aber es gibt auch Lob von höchster Stelle.
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Amazon hat turbulente Tage hinter sich. Für die schlechten Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern beim Onlinehändler hagelt es weiter Kritik. Aber es gibt auch Lob von höchster Stelle.

Amazon ist in aller Munde. Verbraucher, Händler, Politiker, Branchenverbände, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, das Bundeskartellamt. Die Presse. Die ARD-Reportage "Ausgeliefert! Leiharbeit bei Amazon" hat ein Medienecho erzeugt, wie es das so im deutschen Online-Versandhandel bisher noch nicht gegeben hat. Da sind einige differenzierte Meinungsbilder zu finden. Leider nur selten in der Online-Fachpresse. Die macht es sich oft zu einfach. Ein Kommentar.

Kleine Buchverlage machen ihrem Ärger über den Onlinehändler Amazon Luft: Aus Protest gegen das Geschäftsgebaren des Internetriesen kündigten sie ihre Verträge.

Nach der Kritik an seiner Beschäftigungspolitik will Amazon mehr Mitbestimmung im Unternehmen fördern. Der Onlinehändler hat allerdings keine Lust, mit der Gewerkschaft Tarifverhandlungen zu führen.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Kiomi: Zalando hebt die Eigenmarke Kiomi aufs Schild. Die Fashion-Marke bekommt sogar einen eigenen Shop. Was Rocket Internet mit dem Lifestyle-Label genau vor hat und warum das den Modehandel nervös machen muss - mehr dazu in Kürze. Amazon: PR- und Image-Desaster, das kann man wegstecken. Doch jetzt schaut das Kartellamt bei Amazon hin. Das könnte schmerzhaft werden. Die Kommunikationsabteilung von Amazon ist vermutlich gerade ...

Nach dem Wirbel um die Arbeitsbedingungen bei Amazon will der Onlinehändler nun die Gründung von Betriebsräten an den deutschen Standorten fördern.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 eBay: Gehts noch billiger als mit Redcoon? Ja. Gina-Lisa Lohfink, kurvenreiches Model aus dem Redcoon-Spot, sucht für einen Werbespot für eine Baufirma ihren männlichen Partner via eBay. Die Aktion soll Mitte März starten, schreibt W+V. Amazon: Der Online-Versender Amazon schasst nach dem ARD-Bericht über die Arbeitsbedingungen einen weiteren Dienstleister. „Es ist uns eindeutig nicht gelungen, die Einhaltung unserer hohen Stand...

Händler, die ihre Ware über Amazon.de verkaufen, dürfen ihre Produkte nirgends im Internet billiger anbieten. Das Kartellamt prüft nun, ob diese "Preisparitätsklausel" des Marktplatzbetreibers rechtens ist.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Amazon: Der Online-Händler hat seinen Sicherheitsdienst gefeuert. Mitarbeitern der Hensel European Security Services (H.E.S.S.) waren in einer ARD-Reportage über die Arbeitsbedingungen der Lagerarbeiter bei Amazon Beziehungen zur rechtsextremen Szene vorgeworfen worden. Zalando: Die Absagen an einen Börsengang klangen bei Zalando auch schon einmal deutlicher und langfristiger. "Im nächsten halben Jahr sind kein Verkauf und kein ...

Offenbar hat Amazon beim Einsatz von Leiharbeitern die Arbeitsagentur ausgetrickst. Die Behörde wettert nun gegen das Versandunternehmen. Die Leiharbeitsfirma fühlt sich hingegen auf der sicheren Seite.

Amazon befindet sich in heftigen Turbulenzen. Unter dem Druck der öffentlichen Kritik wegen der Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter sortiert der Versender seine Geschäftspartner neu.