
Metro-Chef Koch gibt sich optimistisch
Metro-Chef Olaf Koch muss sich derzeit viele Baustellen kümmern. Doch bei der Präsentation der neuesten Umsatzzahlen verkündet er die Wende zum Positiven. Nicht alle teilen den Optimismus.
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Metro-Chef Olaf Koch muss sich derzeit viele Baustellen kümmern. Doch bei der Präsentation der neuesten Umsatzzahlen verkündet er die Wende zum Positiven. Nicht alle teilen den Optimismus.

Immer öfter ersetzen digitale Preisschilder die Papier-Etiketten. Auch die Elektronikkette MediaSaturn rüstet alle deutschen Geschäfte um. Verbraucherschützer warnen vor möglichen Preisschwankungen.

Die Bereiche Telekommunikation und Elektrokleingeräte stützen den Markt für Elektrogeräte. Denn in anderen Bereichen sieht es weniger gut aus.

Media-Saturn will sich gegenüber der Konkurrenz aus dem Internet profilieren: Der Elektrohändler baut den Servicebereich aus und kauft einen großen Installations-, Wartungs-, und Reparaturdienstleister.

Durch den frühen Ostertermin sank der Umsatz der Metro Group im zweiten Quartal. Der Elektronikhändler Media-Saturn legte allerdings zu - dank des Onlinegeschäfts.

Das letzte Mal, dass ich in einem Laden eingekauft habe, war eine existenzielle Notlage. Ich brauchte dringend ein Netzteil für mein iPhone.

Der stationäre Elektronikhandel hat gegen die Onlinekonkurrenz schwer zu kämpfen. Die Verbundgruppe Expert blickt trotzdem auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Der Innenumsatz erreichte einen neuen Rekordwert.

Die meisten Elektronikhändler wirken verstaubt und haben Schwächen bei der Filialgestaltung und dem aktiven Verkaufen, zeigt eine Studie.

Das forcierte Multichannelgeschäft lohnt sich allmählich für Media-Markt und Saturn. Die beiden Metro-Töchter sorgen überdies für gute Zahlen des Handelskonzerns.

Ist das schon die beginnende Ebbe des digitalen Tsunami? Die Studie "Total Retail" von PricewaterhouseCoopers sieht jedenfalls Sättigungstendenzen im Onlinehandel mit Büchern, Unterhaltungselektronik und Bekleidung. Dann muss man eben an einen anderen Strand gehen. Denn vor allem bei Spielzeug, Haushaltsgeräten, Schmuck, Outdoor-Ausrüstung, Möbeln und Nahrungsmittel setzt die Flut gerade erst ein.

Amazon geht zu Alibaba: Das nennt man dann wohl erst mal klein beigeben, weil man auf dem chinesischen Markt mit amazon.cn nicht vom Fleck kommt. Amazon eröffnet einen Marken-Store bei Alibaba, genauer auf der Plattform TMall. Amazon verkauft dort ein breites Sortiment. Elektronik, Spielzeug, Schuhe und Snacks. Auch etliche andere internationale Retailer und Brands haben Markenshops bei TMall. Wired Jetzt lesen: Sephora setzt auf Beacon, EP kommt langsam im Web an.

Wearable Devices sind groß im Kommen. Doch die tragbaren Geräte sind nicht nur Unterhaltungselektronik. Im Handel könnten sie für einen echten Innovationsschub sorgen. Vor allem in Sachen Payment und Werbung machen sich Wearables nützlich, wie erste Bestrebungen zeigen.