Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

436 Beiträge

Foto: Goldfisch im Glasbecken neben geschlossenem Laptop und technischen Ausdrucken auf hellem Schreibtisch
© Black Forest Labs / Flux

Warum LLMs keine AGI sind

Große Sprachmodelle sind mächtig, aber nicht intelligent, kommentiert Golem.de. Die Warnungen von Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei vor einer Superintelligenz seien vor allem Getöse von Marktschreiern, das durch die Medien noch verstärkt würde. Yann LeCun definiere Intelligenz als Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Genau dort hinke KI sogar Goldfischen hinterher. Benchmarks könnten Fähigkeiten messen, aber keine Intelligenz. OpenAI bescheinige seinen Astra-Modellen AGI, fasse den Begriff aber so weit, dass stellenweise schon ein Buchhaltungsprogramm die Kriterien erfülle.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Packtisch mit Smartphone, kleinen Waren, Papiertüte und Etikettendrucker ohne sichtbare Personen
© Black Forest Labs / Flux

Alipay baut sich für den Einkauf per KI-Agent um

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Mann mit Brille arbeitet an einem Laptop an einem hellen, aufgeräumten Büroschreibtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Gmail beantwortet jetzt Fragen

Google schaltet die KI-Suche in Gmail weltweit für zahlende Nutzer frei, berichtet ITMagazine.ch. Die Funktion beantworte Fragen in natürlicher Sprache und fasse Informationen aus mehreren Konversationen zusammen; etwa zu offenen Rechnungen oder anstehenden Geschäftsreisen. Der Haken: Gmail müsse auf Englisch eingestellt sein. Berechtigt seien die Business- und Enterprise-Tarife von Workspace sowie Privatkunden mit Google AI Plus, Pro oder Ultra. In Unternehmen müsse zudem ein Administrator Gemini für Gmail freischalten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: KI-Chip auf Leiterplatte vor Serverracks und Kartons in einem modernen Rechenzentrum
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Alibabas neuer KI-Chip kommt 2027

Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Redaktion23.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Tech-Konzerne halten KI-Milliarden aus der Bilanz
© OpenAI

Tech-Konzerne halten KI-Milliarden aus der Bilanz

Meta, Nvidia und Broadcom lagern Schulden für KI-Infrastruktur per Restwertgarantie in Zweckgesellschaften aus, berichtet Golem.de. Nvidia garantiere 105 Mrd. Dollar für einen Campus in Ohio, der dafür 20 Jahre lang ausschließlich Nvidia-Hardware nutze. Dies summiere sich bei sieben Hyperscalern und Chipherstellern auf über 3,1 Bio. Dollar. Die Ratingagentur S&P Global schlage Differenzen auf die Verschuldung auf, wenn eine Garantie den Notverkaufswert übersteige. Die Aufschläge fielen bislang gering aus, weil Chips und Rechenzentren die abgesicherten Schulden meist decken.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Frau prüft Formulare an einem Schreibtisch neben einem aufgeklappten Laptop im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

B2B-Vertrieb: Kunden drängeln, Formulare bremsen

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Mann prüft Kartons im Lagerregal mit einem Handscanner.
© Black Forest Labs / Flux

Warenkorbabbrüche, Suchanfragen, Ladenhüter: KI schafft Ordnung

Online-Händler brauchen für bessere Entscheidungen keine zusätzlichen Daten, sondern einen klügeren Blick auf die vorhandenen, argumentiert Techbullion.com. Jeder Produktaufruf, jede Suche, jeder abgebrochene Warenkorb sende Signale. KI könne Traffic, Konversionen und Kaufverhalten verknüpfen und zeigen, welcher Artikel viele Besucher anlocke, aber kaum Käufer finde. So könne sie auch im Lager helfen, zwischen vergriffenen Rennern und kapitalbindenden Ladenhütern zu steuern. Zudem könne sie Ausreißer früher entdecken als der klassische Report.

Redaktion22.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Amazon blockt Metas Muse
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Amazon blockt Metas Muse

Amazon sperrt seit Sonntagabend Metas KI-Assistenten Muse von seinem Marktplatz aus, berichtet Winfuture.de. Der Agent vergleiche Preise, fülle Warenkörbe und schließe Käufe ab, gebe sich dabei nicht als Maschine zu erkennen. Genau das verlange Amazon aber von Shopping-Bots. Zudem befürchte der Händler, Muse könne Zugangsdaten abgreifen. Winfuture vermutet ein handfesteres Motiv: Wer per Agent einkaufe, überspringe Produktseiten samt gesponserter Artikel. Wirtschaftlich wichtig: Amazon setzte im vergangenen Jahr rund 59 Mrd. Euro mit Werbung um.

Redaktion22.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine
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Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine

Vor zehn Jahren ging in Peking die App „A.me“ an den Start, aus der erst Douyin und dann Tiktok wurde, berichtet Heise.de. Der Feed sei aber nie dem Freundesnetz gefolgt, sondern dem Interesse: Die „For You“-Seite messe Verweildauer millisekundengenau und hebe auch Accounts ohne Follower vor Millionenpublikum. Meta, Google und Snapchat zogen nach. Mit eigenem Shop, Live-Verkauf und Kauf per Fingertipp pflügt Bytedance inzwischen ein Revier um, das lange Amazon und dem Einzelhandel gehörte.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Frau arrangiert Dekoartikel neben einem Smartphone mit unscharfer Shopping-Ansicht auf dem Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Pinterest macht Suchbilder zu Verkaufsflächen

Pinterest schiebt Anzeigen künftig direkt in die Bildersuche, meldet Retail-News.de. Die „Visual Search Ads“ sollen in Suchergebnissen und in vergrößerten Pins erscheinen und Keyword-Signale mit der Produkterkennung der Plattform verknüpfen. Die Beta läuft in den kommenden Wochen in allen Werbemärkten an. Parallel bekommt die Automatisierungsplattform Performance+ eigene A/B-Tests und „Priority Products“ für einzelne Artikel.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Mann prüft Produktverpackungen neben einem geöffneten Laptop in hellem Büro
© Black Forest Labs / Flux

Walmart öffnet Scintilla für Marktplatzdaten

Walmart erweitert seine Datenplattform Scintilla im kommenden Jahr um Marktplatzdaten, berichtet Digiday.com. Lieferanten, die zugleich über Walmarts Marktplatz verkaufen, sollen dort beide Vertriebswege nebeneinander sehen. Dazu kommen konfigurierbare Dashboards, eigene Warnmeldungen und ein ausgebauter KI-Assistent namens „Marty“, der nicht mehr nur Berichte zusammenfasse, sondern Empfehlungen ausspreche – etwa, warum Kunden abwandern. Reine Marktplatzhändler bleiben vorerst außen vor.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Ältere Frau arbeitet nachdenklich an einem Laptop in einem hellen Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Chefs verordnen KI, sparen aber am Warum

Arbeitgeber drängen 85 Prozent der Beschäftigten zur KI-Nutzung, doch fast die Hälfte weiß nicht wozu, berichtet Techradar.com. Die Zahlen stammen von Culture Amp, das weltweit 112.000 Menschen in 123 Unternehmen befragt hat. Die Befragten melden mehr Produktivität und Motivation – nur die Begründung bleibt in den Führungsetagen hängen. Culture Amp führt das auf unfertige Strategien zurück: Wer nicht wisse, welche Rollen KI umbaue, schweige lieber, als sich zu irren.

Redaktion21.09.262 Min.

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