Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

436 Beiträge

KI-generiertes Symbolbild: Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache
© OpenAI

Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache

Ring öffnet sein Nachbarschaftsforum Ende Oktober 2026 für Großbritannien, berichtet Heise.de. Die Funktion in der App der Amazon-Tochter koste nichts und laufe auch ohne eigenes Ring-Gerät. Nur die Hundesuche „Search Party for Dogs“ verlange ein Abo, weil Türkameras entlaufene Vierbeiner automatisch erkennen und melden. Nutzer ziehen einen Radius zwischen 0,1 und fünf Meilen um ihre Wohnung, KI-Modelle sieben die Beiträge vor. Aufnahmen an Ermittlungsbehörden weiterzureichen, erlaubt Ring dort frühestens ab Jahresende.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Mann scannt Versandetikett auf Karton an einem Packtisch im hellen Lager
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachtsgeschäft: Nachfrage positiv, Lager ungewiss

Sämtliche befragten Marktplatzbetreiber und Händler rechnen im Weihnachtsgeschäft 2026 mit mehr Online-Käufen als im Vorjahr, zitiert Excitingcommerce.de eine Retail-Dive-Studie. Ebenso einig sind sie bei ihren Sorgen: 98 Prozent sähen Lager- und Fulfillment-Kapazität als zentrales Risiko. Denn diese Saison sei weniger planbar, weil bei der Kaufentscheidung zunehmend die KI mitrede: 47 Prozent der Weihnachts-Shopper hätten sie bereits in der vergangenen Saison für Preisvergleiche und Geschenkideen genutzt. Ungewiss bleibe, was genau der Assistent empfehlen werde.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau sitzt in heller Küche am Laptop, neben ihr stehen Paketkartons und Haushaltsprodukte.
© Black Forest Labs / Flux

Idealo legt um 22 Prozent zu

Idealo hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 22 Prozent gesteigert, berichtet Retail-News.de. Außerhalb Deutschlands seien die Erlöse sogar um 36 Prozent gestiegen, vor allem in Frankreich (plus 48 Prozent) und Spanien (plus 46 Prozent). Damit wachse der Preisvergleicher schneller als der europäische E-Commerce. Dieses Plus schaffe Spielraum für Investitionen in KI und neue Geschäftsmodelle. Ein neues Standbein stehe bereits: Seit Mai verkaufe Idealo Werbeplätze an Marken und Händler.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau tippt am Laptop zwischen Kosmetikdosen und Versandkartons in hellem Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Shopify-Händler buchen ChatGPT-Werbung aus dem Backend

Shopify-Händler können ab 23. September auch in Deutschland Werbung auf ChatGPT über eine eigene App im Shopify-Backend buchen, berichtet Onlinemarketing.de. Die App binde den Produktkatalog automatisch an, Budgetvorgabe und Erfolgsmessung erledige der Händler ebenfalls dort. Wer HubSpot nutze, könne sein Anzeigenkonto schon jetzt mit dem CRM verknüpfen. In den USA teste OpenAI zudem „Sponsored Agents“: Wer eine Anzeige gesehen habe, könne den Chatbot der Marke mit Folgefragen löchern, Budget und Bedenken nennen und im besten Fall auch einkaufen.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Mann prüft in einem hellen Rechenzentrum ein Serverrack mit geordneten Kabeln
© Black Forest Labs / Flux

Gartner schraubt KI-Prognose auf 2,7 Bio. Dollar

Gartner schraubt seine Prognose nach oben: Die weltweiten Ausgaben für künstliche Intelligenz werden 2026 wohl um knapp 50 Prozent auf 2,7 Bio. Dollar klettern, berichtet Heise.de. Damit stecke in rund 42 Prozent aller IT-Ausgaben Künstliche Intelligenz. Den Löwenanteil von 1,48 Bio. Dollar schlucke die Infrastruktur, die steigenden Speicherpreise bremsten den Ausbau kaum. Nach der Ernüchterung über generative KI griffen Unternehmen lieber zu den eingebauten Funktionen ihrer Stammanbieter. Modellentwickler müssten künftig günstiger liefern, trotzdem solle sich ihr Segment auf 28,3 Mrd. Dollar mehr als verdoppeln.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Smartphone neben Kassenbons und farbigen Kundenkarten auf hellem Schreibtisch
© Black Forest Labs / Flux

KI und Cashback-Apps schnappen sich das Werbegeld

Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps stecken statt in klassische Digitalwerbung, zeigt eine Studie der Northwestern University und Minty. Der Hintergrund: Kunden ließen zunehmend KI nach Rabatten, Cashback und günstigeren Alternativen fahnden. Für zwei Drittel der 150 befragten Entscheider sei KI im kommenden Jahr deshalb das wichtigste Tor zum Kunden, mehr als die Hälfte davon verknüpfe sie mit Spar-Apps. Deren Anteil am Budget solle von 18 auf 30 Prozent steigen.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Unbeschriftete Kosmetikprodukte und Farbmuster auf hellem Schreibtisch vor unscharfem Laptop
© Black Forest Labs / Flux

Make-up für den Chatbot: Estée Lauder setzt auf GEO

Estée Lauder lässt die KI-Marketingplattform Profound weltweit prüfen, wann, in welchem Kontext und wie genau Chatbots die Marken des Konzerns empfehlen, berichtet Retail-News.de. Aus den Befunden wolle der Beauty-Konzern Produktseiten, Blogs und Youtube-Kanäle so überarbeiten, dass Sprachmodelle Inhaltsstoffe und Produktversprechen korrekter erfassen. Die Generative Engine Optimization solle als eigene Marketingstrategie neben der klassischen Suchmaschinenoptimierung verankert werden, und zwar für das gesamte Markenportfolio.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Mann recherchiert am Laptop neben zwei Produktdosen an einem hellen Esstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Zwei Ebenen der Suche: KI berät, Google prüft

Generative KI schiebt sich vor den Kaufklick: In mehr als elf Prozent der untersuchten Shopping-Reisen taucht sie vor der Transaktion auf, zitiert Retail-News.de den „State of E-Commerce“-Report von Similarweb. Vor zwei Jahren seien es keine fünf Prozent gewesen. Die klassische Suche behalte ihren Platz: In 89 Prozent der untersuchten Fälle griffen die Verbraucher zusätzlich zur Suchmaschine. Für Händler werde damit die zweite Sichtbarkeitsfrage, nämlich ob die KI ihre Produkte überhaupt erwähne, noch dringlicher.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Mann mit Brille prüft eine Hautcreme-Dose an hellem Schreibtisch neben Laptop und Flaschen.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Suche ignoriert Luxus-Hautpflege

Luxusmarken für Hautpflege tauchen in KI-Empfehlungen kaum auf, berichtet Retailasia.com. Sechs der zehn größten Premiummarken im Online-Handel lägen bei KI-Verweisen jenseits von Platz 300. Helena Rubinstein beispielsweise rangiere im E-Commerce auf Platz 15, bei KI-Referrals auf Rang 1.531. Allerdings liefere Markenkunstsprache wie „Miracle Broth“ der KI auch wenig Verwertbares. Nur acht Prozent von 36.917 analysierten Marken erzielten überhaupt messbare KI-Verweise.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Frau mit grauem Kurzhaar nutzt am Esstisch ein Smartphone neben Lebensmitteln und Haushaltsartikeln
© Black Forest Labs / Flux

KI im Alltag: China hängt die USA ab

Beim alltäglichen KI-Einsatz zieht China an den USA vorbei, zitiert Scmp.com eine Morgan-Stanley-Umfrage. 80 Prozent der befragten Chinesen griffen mindestens wöchentlich privat zu KI, in den USA seien es nur 54 Prozent. Die Zahl der Nutzer generativer KI habe sich binnen eines Jahres von 249 Mio. auf 602 Mio. mehr als verdoppelt. Der Vorsprung stamme nicht aus stärkeren Modellen oder Standalone-Chatbots, sondern aus alltäglichen KI-Funktionen, die bereits in Shopping-, Such- und Messaging-Apps integriert seien.

Redaktion16.09.263 Min.
Illustration: Token-Blöcke fließen an kleinem Prozessor vorbei in großen roten Prozessor mit Kostenanzeige
© Black Forest Labs / Flux

Unternehmen kaufen zu teure Token

Jedes dritte Unternehmen hat sein Token-Budget schon zur Jahresmitte überzogen, berichtet ITMagazine.ch über eine Accenture-Befragung. Nur 30 Prozent würden die Auswahl der verwendeten Modelle automatisieren, 54 Prozent der Anfragen landeten bei einem stärkeren Modell als notwendig. Nur zehn Prozent der Anwendungsfälle bräuchten die teuren Frontier-Modelle. Außerdem ließen sich in den Unternehmen weniger als 20 Prozent der Token-Ausgaben einem messbaren Geschäftsergebnis zuordnen.

Redaktion16.09.263 Min.
Konzeptdarstellung: Laptop mit KI-Einkaufschat, hochgeladenem Gerichtsfoto und bearbeitbarem Lebensmittel-Warenkorb.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

Instacart und Shipt lassen KI den Einkaufskorb füllen

Instacart und Shipt schicken KI-Assistenten in den Lebensmitteleinkauf, berichtet Grocerydive.com. Instacarts „Clementine“ und „Ask Shipt“ füllten den Warenkorb auf Basis von Texteingaben oder hochgeladenen Fotos. Clementine ziehe Vorlieben, frühere Käufe und den Lagerbestand des gewählten Ladens heran, liefere Rezepte und bestelle Gewohntes nach. Ask Shipt erkenne Zutaten auf Fotos von Gerichten, plane Partymenüs und halte sich an Budgetgrenzen. Den fertigen Korb könnten Kunden vor dem Bezahlen noch korrigieren.

Redaktion15.09.262 Min.

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