Online-Plattformen

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Online-Plattformen".

11 Beiträge

3D-Illustration zeigt verdeckte Sortierung von Produkten als Sinnbild für Amazons DSA-Verstoß
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Amazon verstößt gegen DSA

Amazon verstößt laut eines Urteils des OLG Bamberg gegen den DSA, meldet Heise.de. So würden die Suchergebnisse nach „Empfohlen“ oder „Amazon präsentiert“ sortiert, doch Kunden könnten nicht erkennen, wie es zu diesen Ergebnissen komme. Die Möglichkeit, die Darstellung zu „de-personalisieren“ müsse auch ohne Anmeldung gestattet werden. Auch suggeriere der Button „Ein Problem mit diesem Produkt melden“ eher eine Reklamation, aber wäre auch die Schnittstelle, um gefälschte oder illegale Angebote zu melden. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung ließ der Senat die Revision zum BGH zu.

Thomas Rehm24.08.263 Min.
Techniker montiert Reifen an angehobenem Auto in moderner heller Werkstatt
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Vergölst wechselt Reifen bei Check24

Die Conti-Tochter Vergölst bietet ihre Dienstleistungen jetzt auch bei Check24 an, berichtet Auto.news. Als erster Service sei die Reifenmontage in allen eigenen Filialen über Check24 buchbar, die Franchise-Partner würden bald folgen. Auch werde das Angebot künftig auf Inspektionen und andere Services ausgeweitet. Damit biete das Portal neben Euromaster, A.T.U. und Reifen Müller nun einen weiteren Reifenspezialisten.

David Wöllenstein18.08.262 Min.
Mitarbeiter druckt Hoodie im Print-on-Demand-Workshop ohne Lagerbestand für Non-Profits
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Hoodies for Good erleichtert Non-Profits das Merchandising

Die australische Social-Enterprise-Plattform „Hoodies for Good“ hat laut Pressemitteilung ein Print-on-Demand-Modell gestartet, das gemeinnützige Organisationen von Vorabkosten und Lagerrisiko befreit. Registrierte Non-Profits erhielten automatisiert fertige Merchandise-Shops; pro Verkauf flössen 20 Prozent des Bruttopreises an die gewählte Organisation. Hoodies for Good übernehme Design, Zahlung, Produktion, Logistik und Support.

Björn Böer30.07.262 Min.
Frau bereitet private Ferienwohnung für Gäste vor, Sinnbild für Buchungen über Online-Plattformen
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68 Mio. Übernachtungen über Online-Plattformen

Gäste buchten 2025 rund 68,3 Mio. Übernachtungen in deutschen Ferienunterkünften über AirBnB, Booking.com und Expedia, berichtet das Statistische Bundesamt. Das seien 13,0 Prozent mehr als 2024 und 83,4 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019. 94 Prozent der Buchungen entfielen auf Betriebe mit weniger als zehn Betten, oft private Vermieter im Nebenerwerb. Inlandsgäste legten mit 48,5 Mio. Nächten stärker zu als Reisende aus dem Ausland.

Björn Böer29.07.263 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
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Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Illustration einer Glaswand als Sperre, Symbolbild für Frankreichs Polymarket-Blockade
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Frankreich sperrt Polymarket komplett

Frankreichs Glücksspielaufsicht ANJ hat die Internetanbieter angewiesen, den Prognosemarkt Polymarket komplett zu sperren, meldet Engadget.com. Damit verschärfe die Behörde ihre Linie: Bereits im November 2024 habe sie Finanztransaktionen französischer Nutzer per Geoblocking gesperrt, doch die Plattform sei bis Juni trotzdem auf 578.751 Besucher gewachsen. Wer für die als illegal eingestufte Wett- oder Glücksspiel-Website werbe, riskiere bis zu 100.000 Euro Strafe. Auch Spanien blockiere Polymarket und Kalshi.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft importierte Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für neue Plattform-Haftung
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Südkorea macht Temu und Shein haftbarer

Südkorea verpflichtet ausländische Plattformen wie Temu, Shein und Aliexpress, bis Januar einen haftbaren Inlandsvertreter zu benennen, meldet Techtimes.com. Die Neuregelung schließe eine jahrelange Lücke: Bislang habe die Wettbewerbsbehörde KFTC keine Handhabe gegen Firmen ohne koreanische Niederlassung gehabt. Ab 21. Juli griffen zudem strengere Regeln für Identitätsprüfungen bei Privatverkäufern und zur Verwaltung von Kundenbewertungen sowie verschärfte Bußgelder bei wiederholten Fehlhandlungen.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
© Black Forest Labs / Flux

Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
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Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
© Kuaishou / Kling

Das Louboutin-Urteil: Marktplätze haften für Verletzungen des Markenrechts durch Händler

Der Europäische Gerichtshof hat in einem Rechtsstreit zwischen dem französischen Schuhdesigner Christian Louboutin und Amazon die Haftung von Online-Plattformen verschärft. Welche Auswirkungen das Louboutin-Urteil für Betreiber von hybriden Plattformen hat, erläutern Dr. Fabian Klein und Franziska Mauritz von der Kanzlei Pinsent Masons in einem Gastbeitrag.

Dr. Fabian Klein20.01.234 Min.
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