
Zara bedauert "Sklavensandalen" im Webshop
Voriges Jahr gestreifte Kinderkleidung mit gelbem Stern, nun "Sklavensandalen": Die spanische Modekette Zara ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Voriges Jahr gestreifte Kinderkleidung mit gelbem Stern, nun "Sklavensandalen": Die spanische Modekette Zara ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten.

Wenn in der Innenstadt ein Geschäft schließt, hält sich die Aufregung meist in Grenzen. Bei Buchläden geht es oft emotionaler zu. In München protestieren Tausende gegen die Schließung von Hugendubel.

Discounter Aldi verpflichtet sich, schädlichen Chemikalien aus der Textilproduktion zu verbannen. Auch andere Handelsunternehmen reagiern auf eine Kampagne der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Textilbranche haben. Vier Pakistaner haben Kik wegen einer Brandkatastrophe in einem Werk in Karachi verklagt. Es geht um Schadenersatz.

Weil der Winter zu mild war, mussten die Textilhändler ihre warme Kleidung regelrecht verramschen. Wirtschaftlich gesehen ist das nicht gut, wie aktuell Gerry Weber beweist.

2014 ging Zalando mit 21,50 Euro je Aktie an die Börse. Danach klettert der Kurs nach einigen Schwankungen deutlich über den Ausgabekurs. Nun nehmen einige Großaktionäre Onlinemodehändlers die Gewinne mit.

Sechs Jahre nach seiner Gründung macht Zalando Gewinn. Dem Mode-Onlinehändler ist das aber noch lange nicht genug: Er will weiter expandieren und ist auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Die Nachfrage nach E-Books lässt nach. Das überrascht auch die Buchhandelsbranche, die sich an größere Wachstumsraten gewöhnt hatte.

Immerhin bleiben über ein Dutzend Standorte erhalten - voraussichtlich. Denn die insolvente Modekette Mexx soll weiterhin in Deutschland vertreten sein. Der März dürfte mehr Klarheit bringen.

Der Textilhandel durchlebt schwierige Zeiten, und Esprit leidet sehr. Dabei lief es für den vertikalen Händler vorübergehend gut. Nun wird abermals das Filialnetz ausgedünnt.

Vielen Händlern macht das angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und Russland zu schaffen. Wortmann gehört dazu. Das Unternehmen setzte weniger Schuhe ab als bisher.