
Zalando-Großaktionäre machen Kasse
2014 ging Zalando mit 21,50 Euro je Aktie an die Börse. Danach klettert der Kurs nach einigen Schwankungen deutlich über den Ausgabekurs. Nun nehmen einige Großaktionäre Onlinemodehändlers die Gewinne mit.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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2014 ging Zalando mit 21,50 Euro je Aktie an die Börse. Danach klettert der Kurs nach einigen Schwankungen deutlich über den Ausgabekurs. Nun nehmen einige Großaktionäre Onlinemodehändlers die Gewinne mit.

Sechs Jahre nach seiner Gründung macht Zalando Gewinn. Dem Mode-Onlinehändler ist das aber noch lange nicht genug: Er will weiter expandieren und ist auf der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Die Nachfrage nach E-Books lässt nach. Das überrascht auch die Buchhandelsbranche, die sich an größere Wachstumsraten gewöhnt hatte.

Immerhin bleiben über ein Dutzend Standorte erhalten - voraussichtlich. Denn die insolvente Modekette Mexx soll weiterhin in Deutschland vertreten sein. Der März dürfte mehr Klarheit bringen.

Der Textilhandel durchlebt schwierige Zeiten, und Esprit leidet sehr. Dabei lief es für den vertikalen Händler vorübergehend gut. Nun wird abermals das Filialnetz ausgedünnt.

Vielen Händlern macht das angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und Russland zu schaffen. Wortmann gehört dazu. Das Unternehmen setzte weniger Schuhe ab als bisher.

Zwischen Edeka und Rewe ist ein neuer Wettbewerb entstanden. Beide wollen die Märkte des Konkurrenten Tengelmann übernehmen. Rewe wirbt mit einem starken Argument. Fraglich ist, ob das das Bundeskartellamt interessiert.

Vor kurzem schien der ehemalige Kirchenkonzern Weltbild gerettet. Doch nun stehen die nächsten Einschnitte an. Das Filialnetz wird ausgedünnt, weitere Jobs sollen gestrichen werden.

Intersport hat einen Vorstandsposten quasi hausintern neu besetzt. Der ehemalige Voswinkel-Mann Jochen Schnell ist jetzt bei der Verbundgruppe für Ware zuständig. Wirtschaftlich leidet die Kooperation unter dem fehlenden Winterwetter - das geht auch Sport 2000 so.

Die Prognose war schon nicht gut, die Realität ist entsprechend: Hugo Boss büßt aufgrund der Konjunkturschwäche auf europäischen Märkten ein. Der eigene Einzelhandel bleibt jedoch das Erfolgsmodell des Modekonzerns.

Winter? Welcher Winter? Der Sportfachhandel spürt den Klimawandel, niemand kauft Skiartikel, wenn es nicht schneit. Trotzdem sieht sich Branche vor der Leitmesse Ispo in guter Verfassung. Man setzt auf den kauffreudigen Verbraucher.

Der Textilhandel leidet - nur Tom Tailor nicht. Das Hamburger Unternehmen steigerte im zurückliegenden Geschäftsjahr den Umsatz ordentlich.