Digitalisierung

Digitale Transformation im Handel: Omnichannel-Strategien, Connected Retail, Smart Stores und die Verschmelzung von Online und Offline.

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Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
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Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
Inhaberin eines Kleinbetriebs sortiert Papierrechnungen vor digitalem Bildschirm im Hintergrund
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Datev: Mittelständler trödeln bei der E-Rechnung

Viele Mittelständler hinken bei der E-Rechnung hinterher, warnt Datev-Chef Robert Mayr laut Haendlerbund.de. Dieser betone, das Thema stehe besonders bei kleineren Betrieben noch nicht genug im Fokus. Über Datev-Systeme liefen im ersten Halbjahr mehr als 51 Mio. E-Rechnungen, nach gut 64 Mio. im gesamten Vorjahr. Das Wachstum sei zwar erfreulich, der Anteil am Gesamtaufkommen aber noch zu gering. Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen ab 800.000 Euro Umsatz, ab 2028 für alle.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Verkäuferin räumt morgens allein Regale ein – Sinnbild für angespannte Handelsstimmung
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Zwei Prozent Plus trotz Katerstimmung im Einzelhandel

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist auf das Niveau des zweiten Corona-Lockdowns gesackt, meldet der HDE. 42 Prozent von 600 befragten Unternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage als schlecht, 69 Prozent verzeichneten sinkende Gewinne. Schuld seien steigende Kosten für Energie, Personal und Wareneinkauf, während die Umsätze stagnierten. Trotzdem halte der Verband an seiner Prognose für dieses Jahr fest: 697,4 Mrd. Euro Umsatz, davon 96,3 Mrd. online, ein nominales Plus von zwei Prozent.

Thomas Rehm15.07.262 Min.
Frau bezahlt bar am Kiosk und erhält ein Paket, im Hintergrund ein Kuriermotorrad
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Kiosk statt Kreditkarte: Afrikas Umweg zum Online-Handel

Afrikanische Kunden kaufen zunehmend bei Amazon oder Walmart, obwohl beide in weiten Teilen Subsahara-Afrikas keinen eigenen Auftritt haben, berichtet Reuters.com. Möglich machen es „Paketweiterleiter“, wie das senegalesische Afrety oder der größere Rivale Aramex, die Lieferadressen in Frankreich, den USA und China bereitstellten, die Sendungen bündelten und im Zweifel per GPS zustellten, wo Straßennamen fehlten. Bezahlt werde bar am Kiosk mit „Mobile Money“, wie beispielsweise über M-Pesa, Wave und Orange Money.

David Wöllenstein15.07.263 Min.
Nigerianische Online-Händlerin verpackt Bestellung neben leuchtendem Smartphone-Display
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Nigeria kauft bei Facebook und fragt die KI

Nigerias Online-Shopper kaufen häufiger über Facebook und greifen öfter zu KI als fast alle 29 untersuchten Märkte, berichtet Businessday.ng. 86 Prozent bestellten über Facebook, global seien es nur 63 Prozent. 46 Prozent nutzten KI-Chat-Tools beim Einkauf, was Rang vier hinter Indien, den VAE und China bedeute. Bei den Händlern setzten 88 Prozent auf KI. Der wichtigste Marktplatz in Nigeria bleibe Jumia mit 84 Prozent der Käufer.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Zwei identische Produktfotos, nur eines trägt ein Etikett – Sinnbild für die KI-Kennzeichnungspflicht
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KI-Label im Online-Handel: Ein Etikett am falschen Problem

Die ab 2. August geltende Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder nach Art. 50 der KI-Verordnung greift bei Produktfotos ins Leere, kritisiert Haendlerbund.de. Entscheidend sei nicht, ob ein Bild täusche, sondern welches Werkzeug es erzeugt habe: Ein händisch getauschter Hintergrund bleibe frei, ein identisch aussehender KI-Hintergrund müsse gekennzeichnet werden. Eine Erheblichkeitsschwelle fehle. Gewährleistungsrecht und § 5 UWG schützten längst ergebnisorientiert vor irreführenden Abbildungen. Schwarze Schafe kennzeichneten ohnehin nicht; der Dokumentationsaufwand laste also allein auf den Ehrlichen.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Modernes Büro mit vereinzelt leeren Arbeitsplätzen als Sinnbild für KI-bedingten Wandel der Bürojobs
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200 Ökonomen zur KI: Jetzt handeln, nicht abwarten

Fast 200 Wirtschaftswissenschaftler, darunter 16 Nobelpreisträger. sowie die Chefökonomen von OpenAI und Anthropic, warnen in der Erklärung „We Must Act Now“ vor einer unvorbereiteten wirtschaftlichen Transformation durch KI, berichtet Golem.de. Die Technologie verbreite sich womöglich schneller als jede frühere Neuerung, weshalb die Politik zügig gegensteuern müsse. Kurzfristig drohe die Verdrängung von Millionen Bürojobs, für die soziale Sicherungssysteme kaum gerüstet seien.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Zusteller hebt schweren Karton aus Lieferwagen – Debatte um Paketgewichtslimit
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23 Kilogramm Schluss: Post drängt auf gesetzliches Paketlimit

Die Deutsche Post drängt laut Pressemitteilung auf eine maximale gesetzliche Gewichtsgrenze von 23 Kilogramm pro Paket. Für Händler mit schweren Sendungen rückt damit ein Kostenthema näher: Was heute in einem Karton reist, müsste künftig gesplittet oder als Sperrgut verschickt werden. Der Konzern begründet den Vorstoß mit dem Gesundheitsschutz seiner Zusteller und flankiert ihn mit dem bundesweit ausgerollten Programm „Ergo²“, das Zustellkräften unter anderem auch Übungen gegen Rücken- und Sturzbeschwerden vermittelt.

Björn Böer15.07.264 Min.
Frau packt online bestellte Lebensmittel aus, Symbolbild für wachsenden Alltagsanteil im Onlinehandel Österreich
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Online-Warenkorb füllt sich in Österreich mit Alltag

Der österreichische Online-Handel entwickelt sich vom reinen Modeeinkauf zunehmend in den Alltag hinein, zitiert Medianet.at den „Payment Report 2025“ von Nexi. Lebensmittel legten mit 3,5 Prozentpunkten am kräftigsten zu und hielten nun 22 Prozent, während Bekleidung mit 45 Prozent zwar Spitzenreiter bleibe, aber Anteile eingebüßt habe. Auch digitale Dienstleistungen rückten auf: Rechnungen und Steuern erreichten aus dem Stand 38 Prozent, Versicherungen kletterten auf 21 Prozent.

David Wöllenstein13.07.262 Min.
Kundin vergleicht im Geschäft ein Produkt mithilfe ihres Smartphones
© Black Forest Labs / Flux

KI shoppt bei der Hälfte mit

Mehr als die Hälfte der europäischen Konsumenten nutzt beim Einkaufen inzwischen KI, zitiert Retail-News.de eine Deloitte-Studie. Besonders in Deutschland sei der Nutzeranteil stark gewachsen, trotzdem bewege man sich europaweit nur im Mittelfeld. Digitale Assistenten dienten vor allem dem Preisvergleich und dem Auswerten von Bewertungen; die Kaufentscheidung selbst überließen nur wenige der KI. Für den Handel heiße es trotzdem, künftig auch die Assistenten mitzudenken, die Kaufentscheidungen prägen würden.

Björn Böer13.07.263 Min.
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