
Mobile Payment - von China lernen heißt kassieren lernen
2019 könnte das Jahr des Mobile Payment werden. Doch noch gibt es zu viele Anbieter, zu viele Verfahren und keinen einheitlichen Standard.

2019 könnte das Jahr des Mobile Payment werden. Doch noch gibt es zu viele Anbieter, zu viele Verfahren und keinen einheitlichen Standard.

In Deutschland ist die Begeisterung über die neue Bezahlmöglichkeit per Smartphone noch verhalten. Das EHI-Institut hat Verbraucher befragt und zeigt, was Kunden überzeugt.

Trotz stetiger Innovationen im Mobile Payment lieben die Deutschen das Bargeld, und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Zum einen muss der Handel deswegen sein Cash-Management optimieren, da Bargeldmanagement teuer und aufwendig ist. Zum anderen bieten bargeldaffine Kunden auch Chancen: Gibt es nahe gelegene Geldautomaten, geben sie mehr Geld aus. Zudem wird die Bargeldautomatisierung, beispielsweise durch den Self-Checkout, sowohl von Kunden als auch den Mitarbeitern geschätzt.

Es muss doch möglich sein, deutschen Verbrauchern das Bargeld abzugewöhnen. Mit Bequemlichkeit soll es klappen. Jetzt buhlen nationale wie internationale Anbieter um den Platz im Smartphone.

Hornbach, Saturn, Knauber, Edeka: Nun entdecken auch immer mehr deutsche Händler die Vorteile von Self-Scanning. Albert Heijn ist unterdessen schon weiter. Und Walmart steigt wieder aus.

Liebe Leserin, lieber Leser, Möbel online bestellen ist ja fast schon Mainstream. Nur noch die Bestellung der klobigen Schrankwand ist da in diesem 4-Milliarden-Markt (online) noch "cutting edge" wie man heute so sagt. Nicht mehr lange. Denn der Möbelkauf wird online jetzt noch ein Stück bequemer. Dafür sorgen Pure Player wie Westwing und Otto - wenn auch noch ohne Schrankwand.

Liebe Leserin, lieber Leser, Carrefour, Albert Heijn, Coop Schweiz, Sainsbury's, Tesco, Kaufland, Globus, Edeka, Lidl, Hornbach und nun auch neuerlich Saturn. Kaum ein Händler in Europa, der es nicht mit dem Aal-Prinzip (Andere arbeiten lassen) beim Bezahlvorgang und fast kassenlosen Systemen versucht. Saturn zeigt sich dabei gerade besonders mutig.

Paydirekt ist tot, urteilen ganz harte Kritiker. Das stimmt so nicht. Der Online-Bezahldienst der Banken und Sparkassen entwickelt sich durchaus weiter. Das Zahlverfahren hat aber ein großes Problem, das in der breiten Kritik oft untergeht.

Liebe Leserin, lieber Leser, gestern bin ich mal wieder über einen Satz von Sun Tzu, chinesischer General, Militärstratege und Autor von "Die Kunst des Krieges", gestolpert: "Wenn du etwas vorhast, tue, als ob du es nicht vorhättest. Wenn du etwas willst, tue, als ob du es nicht benutzen wolltest". Rund 500 Jahre vor Christus schrieb er diesen Satz. Und dann denke ich: Amazon-Gründer Jeff Bezos könnte das Buch auf dem Nachttisch haben.

Liebe Leserin, lieber Leser, Apple-Boss Tim Cook startet seinen Tag um 4 Uhr morgens. Das muss man nicht unbedingt nachmachen. Was aber auch Später-Aufsteher hinbekommen: Am Morgen liest er erst einmal Mails von Apple-Nutzern. Das ist toll. Aber so richtig ausgeschlafen war er da vielleicht zuletzt nicht. Apple schwächelt. Zu wenig Schlaf soll ja auch die Sinne vernebeln. Guten Morgen.

Auf über 60 Jahre Firmengeschichte kann Baby Walz zurückblicken. Und während viele wohlklingende Namen aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders längst verschwunden sind, gibt es den Spezialisten für Babyartikel und Babyausstattung immer noch. Nicht zuletzt auch durch die Hinwendung zu modernen Technologien.