
Kaum einer will mit dem Smartphone zahlen
Beim Bezahlen mit dem Smartphone klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Während die Anbieter über die Technologie diskutieren, haben die Konsumenten daran kaum Interesse, zeigt eine Studie.

Beim Bezahlen mit dem Smartphone klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Während die Anbieter über die Technologie diskutieren, haben die Konsumenten daran kaum Interesse, zeigt eine Studie.

Tja, ein Hack und dann der Aufruf an alle Nutzer, ihre Passwörter ändern zu lassen - da gibt es natürlich viel Häme und Unmutsäußerungen im Netz. etailment hat die markantesten Tweets zum Thema Ebay zusammengestellt. Daneben bleibt das Thema Lebensmittel ein Dauerbrenner: E-Food ist im Ausland teilweise bereits ein Massengeschäft - warum nicht hierzuland? Und weiter umtreibt das Thema Payment die Branche: Wird Mobile Payment noch abheben? Und bezahlen wir künftig auch über die Google-Brille?

Zahlen wir demnächst bereits per Spracherkennung? Darauf hofft unter anderem Yapital-Boss Nils Winkler. Doch ganz soweit ist die Technik noch nicht. Aber neue Lösungen vereinfachen die Geldüberweisung unter Freunden und machen die Bezahlung aus dem Handgelenk heraus möglich.

Sheego: Die Otto Group will Sheego und weitere Online-Marken zu Handelsmarken für City-Kunden ausbauen. Bis Ende des Jahres sind allein bei Sheego 200 Shop-in-Shops geplant. Derzeigt verfügt das Große Größen-Konzept der Otto-Tochter Schwab über 20 Shop-in-Shop-Flächen. Auch eigene Geschäfte seien zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, sagte Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, der Lebensmittel Zeitung. Die Zahl der Sport-Scheck-Filialen soll von derzeit 17 auf 25...

Dank des "Capital Markets Day" beim Investor Kinnevik gibt es in dieser Woche einen umfassenden Überblick über die Strategie von Rocket Internet samt weiterer Präsentationen von Westwing, Home24 und Co. Otto präsentierte seine Gewinne und wir schauen nach, wie sich Mobile Commerce und Payment-Lösungen gewinnbringend einsetzen lassen.

Das mobile Bezahlen per Smartphone hat es in Deutschland schwer. Ist es bekannt? Ja. Sehr sogar. Aber beliebt? Nein. Desinteresse überwiegt. Was nun? Seit Mitte der 90er-Jahre galt zunächst das Handy und später das Smartphone als Hoffnungsträger: Das Mobilfunkgerät als ein Massenprodukt, das das bargeldlose Bezahlen von überall für jedermann ermöglichen soll. Eine schöne neue Welt, die bisher verbraucherseitig wenig Anklang gefunden hat: In Deutschland und anderen europäischen Märkten steckt ...

Das gibt’s ja auch noch: Menschen, die keine Kreditkarte haben, die ungern vom Konto überweisen, die PayPal nach dem Datenhack bei eBay nicht mehr trauen oder die einfach gerne mit Bargeld bezahlen. Möglichst auch online. Jene Klientel umwirbt seit einem Jahr „Barzahlen“ – und das immer erfolgreicher. Auch die Zusammenarbeit mit dem Handel wird ausgebaut.

Gefürchtet oder geliebt - an der Zahlung per Rechnung im Web scheiden sich zuweilen die (Händler-)Geister. Im Interview mit etailment liegen für Nelson Holzner, CEO und Gründer des Zahlungsdienstleister BillPay, die Vorteile - natürlich - auf der Hand. Er sieht den Rechnungskauf als Hebel für mehr Conversion, hat aber noch weitere Argumente für die Zahlmethode und mit PayLater zudem ein weiteres Ass im Ärmel.

Den deutschen Kreditkartenmarkt dominieren Mastercard und Visa. American Express will nun Boden gewinnen - mit einer "Karte für jeden".

Die wichtigste Meldung für uns in dieser Woche: Die Auszeichnung von etailment als beste Fachmedien-Neugründung. Die wichtigsten Geschichten für Sie: Unsere Beiträge rund um Payment. Was in dieser Woche sonst noch besonders gerne gelesen und geteilt wurde: Unsere Top Ten im Überblick.

Eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden senkt die Abbruchquote und erhöht die Conversion Rate. Das ist längst jedem Onlinehändler klar. Doch dann stellt manch einer fest, dass die Kunden auch mit einem Dutzend an Bezahlsystemen immer noch in Serie den finalen Klick verweigern. Das kann ganz einfache Gründe haben - und ebenso leicht lassen sie sich abstellen.