Onlineshops

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Onlineshops".

22 Beiträge

Foto: Person am Laptop hält eine Brille, daneben liegt gefaltete Kinderkleidung auf einem sauberen Tisch.
© Black Forest Labs / Flux

OLG verbietet Limango den Newsletter-Zwang

Das Oberlandesgericht München verbietet der Otto-Tochter Limango, Kundenkonten nur gegen eine Newsletter-Einwilligung freizuschalten, berichtet Golem.de. Damit setzt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband in zweiter Instanz durch. Die DSGVO verlange eine freiwillige Einwilligung, Kunden hätten aber keine Wahl gehabt. Der Hinweis auf jederzeitigen Widerruf rette das nicht: Erst abonnieren, dann abbestellen bedeute erheblichen Mehraufwand. Limangos Einwand, das Geschäftsmodell (Shopping-Club) brauche den Newsletter, wiesen die Richter zurück.

Redaktion08.10.263 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
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KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

KI-Agenten sollen Angebote vergleichen und Käufe auslösen – vorausgesetzt, sie finden eindeutige Daten vor. Simon Rabente, Mitgründer und Geschäftsführer der Kölner E-Commerce-Agentur Webmatch, beschreibt, welche Grundlagen Händler klären sollten, bevor der erste Agent auf ihr Sortiment zugreift.

etailment24.09.264 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
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Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
Mitarbeiterin verpackt Ware in stiller Luxus-Versandstation als Symbol für abgeschalteten Webshop
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Frasers schaltet bei Harvey Nichols den Webshop ab

Die britische Luxus-Kaufhauskette Harvey Nichols hat ihren Online-Shop wenige Tage nach der Übernahme durch die Frasers Group abgeschaltet, berichtet Retail-News.de. Auf der Website verweise man auf eine unbestimmte Übergangsphase. Frasers habe Harvey Nichols am 13. August aus der Insolvenz übernommen, dem Vernehmen nach für rund 40 Mio. britische Pfund. Zuvor habe das Haus fünf Verlustjahre in Folge verbuchen müssen.

Björn Böer20.08.263 Min.
Hände prüfen Materialetikett am Pullover, im Hintergrund leuchtet ein Laptop-Bildschirm
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Textil-Zusammensetzung muss in den Checkout

Online-Shops, die Textilien anbieten, müssen die Materialzusammensetzung ihrer Ware auch auf der letzten Bestellseite anzeigen, berichtet Haendlerbund.de. Das Oberlandesgericht Hamburg habe einem Wirtschaftsverband recht gegeben, der einen Online-Shop verklagt hatte. Angaben wie beispielsweise „98 Prozent Baumwolle, zwei Prozent Elasthan“ würden zu den wesentlichen Produkteigenschaften zählen und müssten unmittelbar vor dem Klick auf den Bestellbutton sichtbar sein. Ein bloßer Rücksprung-Link über das Produktbild reiche laut Gericht nicht aus.

etailment20.08.263 Min.
Frau prüft skeptisch ein Paket – Warnung vor getarnten Chinashops im Online-Handel
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HDE warnt vor getarnten Chinashops

Zunehmend tarnen sich chinesische Anbieter als deutsche Online-Shops, warnt der HDE. Doch hinter einer deutschen Domain, deutschen Texten und oft auch europäischen Anschriften würden sich trotzdem oft Anbieter verbergen, die EU-Regeln missachteten und häufig Minderwertiges lieferten. Nutzer sollten besonders die Rücksendebedingungen prüfen, die oft mit Kosten verbunden seien, die den Warenwert überstiegen. Das Kalkül: Kunden verzichteten dann eher auf ihr Widerrufsrecht.

Björn Böer19.08.263 Min.
Mitarbeiter sortiert Tiernahrung-Pakete im Fulfillment-Lager des neuen Online-Shops Petkomfort
© Black Forest Labs / Flux

Petkomfort geht an den Start

Mit Petkomfort ist laut Pressemitteilung ein neuer Online-Shop für Tiernahrung und Zubehör für Hund und Katz live gegangen. Zum Start seien bereits Marken wie Bosch, Brit Care, Docas und Applaws an Bord. Das Koblenzer Unternehmen veröffentliche neue Artikel, Fotos und Beschreibungen erst nach offizieller Freigabe durch die Hersteller. Die Suche solle durch eine dreistufige Navigation und Filter für Alter, Größe oder bestimmte Eigenschaften des Futters besonders zugänglich seien.

etailment17.08.262 Min.
Lagerarbeiter verpackt Weihnachtsdeko im Fulfillment-Center bei sommerlichem Sonnenlicht
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38 Grad im Online-Shop: Frohe Weihnachten!

Bei OBI und Hornbach füllen, bei sommerlichen 38 Grad, bereits tausende Weihnachtsartikel die Shops, meldet Tabularasamagazin.de. Die Advents-Gefühle würden aber bislang nur am Bildschirm aufwallen, noch nicht in den Filialen. Der Grund liege nicht in kalendarischen Fehlern: Eine Produktseite koste keinen Regalplatz und könne ganzjährig erreichbar bleiben. Dazu lockten frühe Suchanfragen von Veranstaltern oder Fotostudios sowie bessere Google-Platzierungen. Die Weihnachtsware tauche also nicht immer früher auf, vielmehr verschwinde sie gar nicht mehr.

etailment04.08.263 Min.
Frau verpackt Bestellungen für ihren Online-Shop im heimischen Wohnzimmer
© Black Forest Labs / Flux

Online-Shop im Wohnzimmer kein Kündigungsgrund

Wer einen Online-Shop aus der eigenen Mietwohnung betreibt, riskiert damit nicht automatisch die Kündigung, berichtet Augsburger-Allgemeine.de. Die bloße Angabe der Wohnanschrift als Geschäftssitz im Impressum überschreite die erlaubte Wohnnutzung noch nicht, entschied das Amtsgericht München. Vermieter müssten konkret nachweisen, dass die Grenze gerissen sei – etwa durch Kundenbesuche, Mitarbeiter in der Wohnung oder gelagerte Verkaufsware. Entscheidend bleibe, wie das Gewerbe tatsächlich ausgeübt werde.

etailment27.07.262 Min.

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