
Einzelhandel will Ware nicht mehr verschleudern
Nach der Rabattschlacht im vorigen Jahr fallen die Preisnachlässe in diesem Sommer moderater aus, heißt es in einer Studie. Daran ist nicht nur das Wetter schuld.
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Nach der Rabattschlacht im vorigen Jahr fallen die Preisnachlässe in diesem Sommer moderater aus, heißt es in einer Studie. Daran ist nicht nur das Wetter schuld.

Es ist einer der Grundirrtümer des klassischen Handels zu glauben, der Kunde mache sich noch Gedanken über den Einkaufskanal. Es ist nicht der einzige Irrtum. Auch mit anderen Überzeugungen stehen die Händler in den Fußgängerzonen auf verlorenem Posten. Das zeigen aktuelle Studien, die den Online-Handel mehr denn je auf der Straße der Gewinner sehen.

Nur bei jedem fünften Einkauf bezahlen die Kunden mit einer Debit- oder Kreditkarte, zeigt eine Studie des EHI Retail Institute. Allerdings begleichen die Konsumenten immer öfter auch kleinere Beträge mit der Karte.

Sechs von zehn Händler haben keinen Onlineshop und wollen auch so bald keinen eröffnen, zeigt eine Studie. Jeder zweite Befragte hält das Thema Multichannel sogar für überschätzt.

Zalando ist nach wie vor ein beliebtes Branchen- und Verbraucherthema. Doch wo steht der Pure Player eigentlich aktuell bei den Konsumenten? Mein letzter Stand vom März 2012: 98 Prozent Markenbekanntheit in Deutschland. Der Werbedruck hat in letzten 2 Jahren Zeit stark nachgelassen, zumindest die TV-Performance-Marketer gönnen sich eine Pause. Verständlich, denn der Mitteleinsatz, um die letzten 2 Prozent herauszukitzeln, stünde in keiner angemessenen Relation zum Ertrag, den das mit sich brä...

Die Konsumenten haben am Bezahlen per Smartphone noch kein großes Interesse, zeigt die aktuelle Studie zeigt das aktuelle "Consumer Barometer".

Toll. E-Commerce boomt. Weniger toll: Mehr Absatz bringt mehr Aufwand beim Retourenmanagement und mehr Aufwand beim Bestandsmanagement. Gerade für Händler, die hier noch auf Eigenleistung setzen, lohnt der Blick auf ein besseres Daten-Management, das Bauchgefühl und Glaskugel ersetzt.

Die neue EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) soll ja nicht nur nerven und mehr Arbeit machen, sie soll auch für Aufschwung sorgen, den grenzüberschreitenden Handel fördern. Eine aktuelle Umfrage des Logistikdienstleisters Hermes zeigt nun, dass das deutschen Versandhändlern Jacke wie Hose ist. Geliefert wird ins Ausland nämlich schon häufig und künftig auch noch mehr. Eine Richtlinie hätte es dafür nach Meinung vieler Händler nicht gebraucht.

Einkaufen im Internet ist nur etwas für junge Leute? Von wegen. Laut einer Studie entdecken immer mehr "Silver Surfer" die Vorteile des E-Commerce. Kritik am stationären Handel hat die Zielgruppe auch.

Der Nachwuchs ist den Deutschen lieb und teuer: Der Umsatz im Markt für Baby- und Kinderausstattung stieg auch 2013 wieder. Das ruft erwartungsgemäß Wettbewerber auf den Plan.

So schwunghaft der Onlinehandel ist - die Unternehmen ächzen über die massenhaften Rücksendungen. Auch die hohen Lagerbestände machen ihnen zu schaffen, zeigt eine Studie.