
Stimmung im Handel hellt sich auf
Nach dem Knick zum Jahresende 2012 steigt die Stimmung im Einzelhandel wieder. Besonders bei Lebensmitteln, Möbeln und Heimwerkerbedarf läuft es gut, schwierig war der Jahresauftakt hingegen für Textilhändler.
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Nach dem Knick zum Jahresende 2012 steigt die Stimmung im Einzelhandel wieder. Besonders bei Lebensmitteln, Möbeln und Heimwerkerbedarf läuft es gut, schwierig war der Jahresauftakt hingegen für Textilhändler.

Für die Mehrheit der Online-Händler ist alles in Butter. 82,2 Prozent sehen sich in einer sehr guten Position, um dem Wettbewerbsdruck gewachsen zu sein. Dementsprechend glauben auch nur 7,8 Prozent der Shop-Betreiber, dass sich das Wettbewerbsumfeld in diesem Jahr stark bereinigen wird. Ändern werden sich aber die Gewichtungen im Marketing. Verantwortlich dafür: Google Shopping.

Webshops haben in der Cross-Channel-Welt deutlich an Relevanz gewonnen: Rund ein Drittel der Konsumenten bereiten inzwischen ihren Kauf im stationären Handel online vor, zeigt eine Studie.

Vielleicht sollte man nicht in E-Commerce-Unternehmen investieren, sondern eher in die Services drumherum. Investoren tun das zunehmend, in dem sie auf Payment-Lösungen oder Software-as-a-Service bauen. Auch handfeste Lösungen könnten sich lohnen. Gabelhochhubwagen, Elektroameisen, Lagertechnik. Denn es werden gerade auch angesichts des E-Commerce-Booms mehr und immer größere Logistikzentren benötigt. Bis zu 25 Mio. m² zusätzliche Logistikflächen bennötigt der europäische Handel in den nächst...

Ungeliebter Gegner, Fata Morgana oder doch der Rettungsring für stationäre Händler - in Sachen Crosschannel sind die Meinung der Händler geteilt. Fest aber steht: Zwischen einem Online-Shop und Umsatz im Laden gibt es erhebliche Wechselwirkungen. Das bestätigt gerade noch einmal eine aktuelle Studie des E-Commerce-Center (ECC) am IFH Köln, die morgen veröffentlicht wird.

Eigentlich hätte das Schneewetter die Laune der Online-Händler heben und die Stimmung der stationären Händler an vereisten Bürgersteigen senken müssen. Es ist genau umgekehrt. Das zeigt der ECC-Konjunkturindex. Die Online-Retailer sind in trüberer Stimmung als bislang.

"Shrink it and pink it." Auf diese Formel reduzieren Marketer gern die Anpassung von Konsumgütern für die weibliche Kundschaft. Das funktioniert auch bedingt: Bei Akku-Schraubern und Technik-Gadgets. Im Online-Versandhandel erreicht man die Damenwelt damit jedoch nicht. Dass Frauen "anders" einkaufen ist eine Binse, aber in einer von Männern geprägten E-Commerce-Fachwelt wird diese gern auch mal vernachlässigt. Obwohl Frauen die größten Umsatzträger im Online-Versandhandel darstellen. Wir hab...

Nachhaltigkeit? Wichtig. Vielleicht sogar kaufentscheidend. So der Tenor in Kundenumfragen. Doch an der Kasse heißt es dann: Pfff. Drei Viertel der deutschen Online-Händler sehen keine verstärkte Nachfrage in Richtung Nachhaltigkeit. Knapp 24 Prozent aber sagen immerhin, dass nachhaltige Produkte etwas oder deutlich stärker nachgefragt werden. Das sagt die aktuelle Frage des Monats zum ECC-Konjunkturindex.

Man kann es ein klares Voting nennen: Mittlerweile ziehen über 40 Prozent der Deutschen das Shoppen im Web dem stationären Bummel vor. Die Zahl ist umso gewichtiger, als 57 Prozent keine eindeutigen Präferenzen bei der Wahl des Einkaufskanals haben. Hinzu kommt: Lediglich 4 Prozent bevorzugen den Einkauf im lokalen Handel. Das mobile Shoppen via Smartphone oder Tablet ist aber weiter ein Stiefkind.

In kleinen Ländern ist Zalando ganz groß. In der Schweiz und in Belgien schafft es der Onlinehändler jeweils auf Platz 4 der Top-Retail-Sites. Das ist nur ein überraschender Befund der Studie “2013 Europe Digital Future in Focus” von Comscore. In Deutschland hält sich dagegen die Otto Group im Dezember mit einem Wachstum von 20 Prozent wacker auf Platz 2 der Retailer hinter Amazon. Eine andere Top-Marke musste dagegen Federn lassen.

14 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer (ab 13 Jahre) nutzen laut Comscore ihr Gerät mindestens einmal im Monat, um etwas online zu kaufen. Davon profitieren vor allem die großen Onlinehändler. Amazon konnte die Zahl der Besucher per Mobilgerät binnen eines Jahres nahezu verdoppeln (plus 93 Prozent).