
Populär im August: Neues Denken
Kann das Denken die Richtung ändern? Manchmal muss es das. Reichlich Beispiele für neues Denken und neue Richtungen finden sich in unseren beliebtesten Beiträgen im August.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

Kann das Denken die Richtung ändern? Manchmal muss es das. Reichlich Beispiele für neues Denken und neue Richtungen finden sich in unseren beliebtesten Beiträgen im August.

Das Mantra von der Kundenorientierung beherrschen einige Händler richtig gut. Die ganz besonders erfolgreichen Unternehmen wissen aber nicht nur um die dafür nötigen Elemente, sondern sie behandeln auch ihre Mitarbeiter wie Kunden. Denn auch Mitarbeiter sollen ja am Montag gerne wiederkommen. Schönes Wochenende.

Amazon ist Handel, Cloud-Geschäft, Prime-TV, Alexa, Werbung, eigene Logistik. Doch es steckt noch viel mehr dahinter. Der lange Arm von Amazon reicht weit. Wohin? Und wo steckt Amazon überall drin?

Ich bin in Wanne-Eickel geboren. Ich bin also parteiisch, wenn ich sage, der Pott kommt gerade innovativ ganz groß raus. Nicht nur, dass das Ruhrgebiet immer digitaler wird, wie zunehmend fulminante Start-ups zeigen (das kann man ganz aktuell in einem wunderbaren Buch von Alexander Hüsing nachlesen) sondern das Ruhrgebiet wird auch mehr und mehr zu einem Paradies für Online-Besteller von Lebensmitteln. Glück auf!

Jede Transformation muss mit dem Kundenproblem und seinen Lösungen beginnen. Geradezu manisch kundenfixierte Unternehmen machen das vor. Sie haben eine Reihe von Gewohnheiten etabliert, um dem Mantra von der Kundenorientierung tatsächlich Wucht zu verschaffen. Welche sind das?

Die Zahl der weltweit verkauften Smartphones sinkt. Das ist keine Überraschung. Beinahe jeder hat eins, manche zwei oder drei. Und die technische Hochrüstung begeistert nur noch Zahlenfetischisten. Außerdem geht ja der Trend zum Null-Phone, zum digitalen Detox. Nicht mehr lange, dann erlebt der alte Nokia-Knochen ein Revival. Er ist manchmal mächtig, der Wunsch nach den guten, alten Dingen. Es gibt sie ja auch noch. Kataloge beispielsweise. Und sie werden gefeiert

Veränderungen fallen schwer. Kein Wunder. Wenn unsere Mammut-jagenden Vorfahren leckeres Obst entdeckt hatten, dann blieben sie dabei. Eine andere Frucht probieren? Lebensgefährlich! So machen wir das noch heute. Auch im Handel.

Bevor die Börse gleich vermutlich Achterbahn fährt. Schnell noch ein paar Zahlen. Die Amazon-Aktie legte in den vergangenen fünf Jahren rund 500% zu. Der börsennotierte US-Handel verlor in den gleichen Zeit 5%. Zalando schaffte rund 100 Prozent Zuwachs Stand heute. Da wäre es für manche einträglicher gewesen, ihr Ladengeschäft in Aktien (wenn auch nicht im Möbel-Onlinehandel) anzulegen. Aber warten wir den Tag ab. Beton, weiß man ja, bleibt.

Für viele mittelständische Händler stellt sich in Zeiten der Digitalisierung die Frage: Wie kann ich meine Kunden sinnvoll und mit kleinem Budget an mich binden? Das Münchner Fintech XPAY sieht in der Kundenkommunikation im Bezahlmoment eine große Chance für KMU. Was XPAY so besonders macht, sagt Vorstand Marcus Sahanek.

Gier. Beratungsresistenz. Arroganz. Thomas Middelhoff kennt das. "Heute glaube ich, dass Demut für jeden Manager wichtig ist. Schade, dass ich das erst gegen Ende meines Lebens gelernt habe" sagt er im Interview mit etailment. Der einstige Top-Manager hält sich und der Manager-Gilde den Spiegel vor. Was sie darin sieht? Vielleicht ein Bild vom Hippo-Effekt? Unsere beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche.

Teile der Branche hyperventilierten gestern ob der Meldung, dass Douglas 70 Filialen schließen will. Strategiewechsel, Denkwende möchte da mancher sehen. Dabei geht es gerade mal um 3% der europaweit 2400 Filialen. Man kann so etwas auch aufräumen nennen. Marie-Kondo-Prinzip für die Fläche. Windeln.de, Westwing und Home 24 sind übrigens gerade an der Börse Richtung ganz tiefer Süden. Das Ende des E-Commerce wie wir ihn kennen? Sicher auch nicht. Ihnen ein ruhiges Wochenende.

Welche Start-ups sorgen für Aufmerksamkeit? Wer sorgt für Gesprächsstoff bei Instagram, Facebook und anderen sozialen Medien? Die Antwort liefert unserer Ranking.