Datenschutz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Datenschutz".

168 Beiträge

3D-Illustration: humanoide Figur hält Karte vor Schutzschild-Symbol mit Einkaufstasche und Icons
© Black Forest Labs / Flux

Metas KI-Agent „Muse“ kauft jetzt auch ein

Meta hat den KI-Agenten „Muse“ vorgestellt, der eigenständig einkaufen, Reisen buchen und verhandeln können soll, berichtet Golem.de. Für Zahlungen nutze er Stripes System „Link“ mit Einmal-Kreditkarten; Anbindungen an Shopifys „Shop Pay“ und 1Password seien in Vorbereitung. Der Agent laufe in einer virtuellen Maschine in Metas Cloud, vorerst nur in den USA. Ein separates Programm namens „Sentinel“ prüfe alle ausgehenden Aktivitäten. Testversionen luden laut Reuters dennoch vertrauliche Daten ohne Erlaubnis hoch.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: Chat-Nachrichten fließen durch Trichter zu Profilsymbolen, symbolisiert Datenfluss
© Black Forest Labs / Flux

Australien: Algorithmen oder nur abonnierter Content

Australien will Nutzern sozialer Netzwerke die Kontrolle über ihren Feed zurückgeben, berichtet Reuters.com. Ein Gesetzentwurf verpflichte Plattformen, aktiv nachzufragen: personalisierte Empfehlungen per Algorithmus oder ausschließlich Beiträge der abonnierten Konten. Plattformen, die die Regeln ignorierten, zahlten Bußgelder bis zu umgerechnet rund 67,7 Mio. Euro. Die EU verlange mit dem DSA Ähnliches; doch monierten Regulierer, das Abschalten des algorithmischen Feeds sei für Nutzer zu umständlich implementiert.

Redaktion09.09.263 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Schild mit Kreditkarte, Suchleiste und Dokumentsymbolen
© Black Forest Labs / Flux

Nur die Hälfte kennen die EUDI-Wallet

Vor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Redaktion09.09.262 Min.
Person nutzt agentische KI beim shoppen am Laptop
© Black Forest Labs / Flux

KI nutzt Spear-Phishing besser als der Mensch

Spear-Phishing – Angriffsmails, die auf eine einzelne Person zugeschnitten sind statt breit gestreut – gelingen der KI besser als Menschen, zitiert Ad-Hoc-News.de eine Studie der Brigham Young University. Mit GPT-4 erstellte Nachrichten wären von Empfängern in 28 Prozent der Fälle angeklickt worden, von Menschen verfasste in 21,3 Prozent. Berufsbezogene Ansprache habe sogar 38 Prozent erreicht. Allerdings habe die Studie nur die Klickrate gemessen, nicht den etwaigen entstandenen Schaden.

etailment02.09.263 Min.
Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
© Black Forest Labs / Flux

Milliarden für Rechenzentren, 15 Prozent Marktanteil: Wo Europas Cloud wirklich steht

Die Schwarz Gruppe kündigt ein Rechenzentrum für bis zu 5,6 Milliarden Euro bei Rostock an. Die Telekom hat mit Nvidia eine KI-Fabrik in München gebaut, SAP eine Behörden-Cloud auf Microsoft-Technik, und Brüssel schlägt vier Souveränitätsstufen vor. Trotzdem halten europäische Anbieter im eigenen Markt nur 15 Prozent. Eine Bestandsaufnahme.

David Wöllenstein28.08.266 Min.
Führungskraft nutzt KI oben selbstverständlich, Mitarbeiterin unten zögert am geschlossenen Laptop
© Black Forest Labs / Flux

KI im Büro: oben Vollgas, unten Handbremse

Britische Chefs füttern KI-Werkzeuge deutlich freizügiger mit Firmendokumenten als ihre Angestellten, berichtet Techradar.com. Knapp 75 Prozent der Führungskräfte reichten Arbeitsunterlagen an KI-Tools weiter, etwa für Marketing, Übersetzung und Datenanalyse. Bei Mitarbeitern ohne Führungsverantwortung seien es nur 20 Prozent, allerdings mieden 59 Prozent die Technologie komplett. Die größten Sorgen: Fehler der KI-Antworten (20 Prozent), mangelnde Schulung oder klare Vorgaben (19 Prozent) sowie Datensicherheit und Datenschutz (20 Prozent).

etailment27.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration: unhörbare Schallwelle als digitaler Fingerabdruck ohne Cookies
© Black Forest Labs / Flux

Aliexpress: Audio statt Cookies

Aliexpress trackt Nutzer offenbar mit lautlosen Audiosignalen, berichtet ITMagazine.ch. Ein Code auf der Startseite lasse den Browser eine lautlose Tonwelle berechnen und messe, wie das Gerät des Nutzers ihn verarbeite. Derselbe Code greife auch Bildschirmmaße, Arbeitsspeicher, Browser-Plugins und Mausbewegungen ab: zusammen ein digitaler Fingerabdruck des Besuchers. Völlig ohne Cookies. Aufgefallen sei der Audio-Trick nur, weil ein Bluetooth-Kopfhörer bei geöffnetem Tab nicht mehr zwischen Rechner und Smartphone gewechselt hätte.

etailment26.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration symbolisiert Prüfung einer Firmenübernahme durch US-Behörde
© Black Forest Labs / Flux

Washington prüft Sheins Everlane-Kauf

Der US-Ausschuss Cfius prüft Sheins Kauf des amerikanischen Modehändlers Everlane, berichtet Scmp.com. Shein habe die Prüfung zwar selbst angestoßen, allerdings erst, nachdem der 80-Mio.-Dollar-Deal im Mai bereits durch war. Üblich ist der umgekehrte Weg. Im Mittelpunkt stehe, dass Everlane Personendaten von Amerikanern verwalte. Cfius (Committee on Foreign Investment in the US) kann Übernahmen freigeben, mit Auflagen belegen oder rückabwickeln. Shein habe seinen IPO ursprünglich in New York geplant, sei aber nach kritischen Reaktionen nach Hongkong ausgewichen.

Björn Böer26.08.262 Min.
Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
© Black Forest Labs / Flux

Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
3D-Illustration symbolisiert Kinderdatenschutz im Tiktok-Vergleich mit US-Justizministerium
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok zahlt 400 Mio. Dollar in US-Kinderschutzstreit

Tiktok und Bytedance zahlen 400 Mio. Dollar an das US-Justizministerium, um Vorwürfe zum Verstoß gegen das Kinderdatenschutzgesetz COPPA beizulegen, berichtet Techinasia.com. Das Ministerium habe Tiktok 2024 verklagt, weil – ohne Zustimmung der Eltern – Daten von Kindern unter 13 gesammelt worden sein. 300 Mio. Dollar würden sofort fließen, weitere 100 Mio. nach Aufhebung eines Vergleichsbeschlusses von 2019 gegen den Tiktok-Vorgänger Musical.ly. Seit der Klage habe das Unternehmen Compliance und Datenschutz umgebaut.

Björn Böer24.08.262 Min.

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