Datenschutz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Datenschutz".

171 Beiträge

Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
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Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
3D-Illustration symbolisiert Kinderdatenschutz im Tiktok-Vergleich mit US-Justizministerium
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Tiktok zahlt 400 Mio. Dollar in US-Kinderschutzstreit

Tiktok und Bytedance zahlen 400 Mio. Dollar an das US-Justizministerium, um Vorwürfe zum Verstoß gegen das Kinderdatenschutzgesetz COPPA beizulegen, berichtet Techinasia.com. Das Ministerium habe Tiktok 2024 verklagt, weil – ohne Zustimmung der Eltern – Daten von Kindern unter 13 gesammelt worden sein. 300 Mio. Dollar würden sofort fließen, weitere 100 Mio. nach Aufhebung eines Vergleichsbeschlusses von 2019 gegen den Tiktok-Vorgänger Musical.ly. Seit der Klage habe das Unternehmen Compliance und Datenschutz umgebaut.

Björn Böer24.08.262 Min.
Person hält Smartphone mit leuchtendem Display, Symbolbild für neue Apple-Tracking-Abfrage
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Apple muss seine Tracking-Abfrage überarbeiten

Apple gestaltet die Tracking-Abfrage bei der Installation von Apps auf iPhones und iPads neu und beendet damit ein Verfahren des Bundeskartellamts, meldet Tagesschau.de. Bislang sei der Dialog so gestaltet gewesen, das Drittanbieter-Apps auf Nutzer datenhungriger gewirkt hätten als die von Apple. Künftig wolle der Konzern auf das Wort „Tracking“ ganz verzichten und den Button „Erlauben“ weiter oben darstellen. Diese Änderungen würden für den EU-Raum übernommen.

etailment18.08.262 Min.
3D-Illustration: Dokumente wandern digital zwischen zwei Ländern als Sinnbild für E-Evidence
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E-Evidence betrifft E-Commerce

Ab dem 18. August sind, durch die neue E-Evidence-Verordnung der EU, auch Online-Händler zur Datenherausgabe verpflichtet, meldet Haendlerbund.de. Ermittlungsbehörden anderer EU-Staaten dürften Nutzerdaten künftig direkt anfordern, statt, wie bislang, einen monatelangen Rechtshilfeweg zu beschreiten. Betroffen seien Online-Händler, die Kundenkonten oder Kommentar- und Nachrichtenfunktionen anbieten, beispielsweise auch über Kleinanzeigen oder Ebay. Kundendaten, Kaufverlauf und IP-Adressen seien in zehn Tagen herauszugeben, in Notfällen innerhalb von acht Stunden.

etailment17.08.262 Min.
3D-Illustration zeigt dominante Glastürme über kleinen Gebäuden als Symbol für Techkonzern-Marktmacht
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Deutsche fürchten Abhängigkeit von US-Techkonzernen

Zwei Drittel der Deutschen halten den Einfluss großer US-Techkonzerne wie Amazon, Google, Meta und Apple für zu groß, meldet Tagesspiegel.de. In einer YouGov-Umfrage hätten nur 18 Prozent widersprochen. Als Treiber nannten die Befragten die wachsende Abhängigkeit von den USA (63 Prozent), die monopolartigen Strukturen (59 Prozent) sowie die Risiken für den Datenschutz (55 Prozent).

etailment10.08.262 Min.
Bürgerin identifiziert sich per Smartphone-NFC an Behördenschalter für EUDI-Wallet
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Regierung hält am EUDI-Wallet fest

Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.

Björn Böer03.08.263 Min.
3D-Illustration: Datenstrom fließt durch gläsernes Kontrolltor zwischen zwei Plattform-Clustern
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Sammelklage gegen Googles China-Datenflüsse

Eine US-Sammelklage wirft Google vor, sensible Nutzerdaten über seine Werbetechnologie an chinesische Firmen wie Temu und Baidu weitergereicht zu haben, meldet Retail-News.de. Beim Website-Besuch seien IP-Adressen, Gerätekennungen und technische Informationen erfasst worden und das ohne ausreichende Zustimmung. Die Kläger fordern Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Unterlassung – und setzen ein Geschäftsmodell unter Druck, das vom Datenhunger lebt.

etailment31.07.262 Min.
Techniker kontrolliert Serverrack in modernem deutschen Rechenzentrum bei Tageslicht
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Deutsche Firmen wollen deutsche Server

Deutschlands Unternehmen wollen ihre Cloud-Daten im Inland verarbeitet wissen, meldet Bitkom.org. Für 97 Prozent spiele der Server-Standort bei der Anbieterwahl eine Rolle, alle Befragten bevorzugten Deutschland. Es folgten die übrige EU mit 68 Prozent, Frankreich mit 23 Prozent, Großbritannien mit 14 Prozent und die USA mit zwölf Prozent. China lehnten 94 Prozent ab.

etailment21.07.262 Min.

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