Payment

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Payment".

112 Beiträge

Abstrakte 3D-Illustration zweier getrennter Glaspaneele symbolisiert gescheiterte Paypal-Übernahme
© Black Forest Labs / Flux

Stripe und Advent wollen Paypal nicht mehr

Die Übernahme von Paypal durch den Finanzinvestor Advent und den Zahlungsabwickler Stripe ist geplatzt, berichtet Standard.at. Das Konsortium habe zuvor mehr als 50 Mrd. Dollar geboten, verfolge den Kauf nun aber nicht mehr weiter. Die Paypal-Aktie sei nachbörslich um fast 14 Prozent abgesackt; in den letzten fünf Jahren habe sie rund 80 Prozent an Wert verloren. Bei veränderten Rahmenbedingungen könne ein neues Angebot erfolgen.

Björn Böer31.08.262 Min.
Weißes dreidimensionales Eurozeichen auf einem runden Sockel vor dunklem Rasterhintergrund.
© Paris Bilal / Unsplash

Teil 1: Stablecoins – wo der Markt Ende August 2026 wirklich steht

Revolut hat mit EURR seinen Euro-Stablecoin gestartet, ein Bankenkonsortium aus 37 Häusern steht in den Startlöchern, und der digitale Euro rückt näher. Gleichzeitig ist der gesamte regulierte Euro-Stablecoin-Markt kleiner als der Jahresumsatz eines mittelgroßen Onlinehändlers. Teil 1 dieser Standortbestimmung sortiert Zahlen, Anbieter und Regulierung.

David Wöllenstein29.08.266 Min.
Kundin bezahlt per Smartphone-App an europäischem Marktstand, Symbolbild für Wero und digitalen Euro
© Black Forest Labs / Flux

Digitaler Euro soll bei Wero einziehen

Die Bundesbank will den digitalen Euro als Funktion in die europäische Bezahl-App Wero einbauen, berichtet Cashys Blog. Vorstand Lutz Lienenkämper werbe dafür, parallele Insellösungen zu vermeiden und so die europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Wero zähle in Deutschland, Frankreich und Belgien momentan rund 57 Mio. registrierte Nutzer; Österreich, die Niederlande und Luxemburg sollen bald folgen. Den Start des digitalen Euro peile die EZB für 2029 an.

Redaktion27.08.262 Min.
Touristin bezahlt per Smartphone an chinesischem Marktstand, Symbol für Chinas digitale Öffnung
© Black Forest Labs / Flux

China öffnet die Tür einen Spalt

Chinas digitale Unternehmen öffnen sich zunehmend für Ausländer, berichtet Businessinsider.com. Seit dem 11. August können amerikanische Paypalnutzer per QR-Code bei Händlern mit Weixin Pay bezahlen. Das Videoportal Bilibili starte eine internationale App und suche Personal und Kreative in Japan, den USA und Europa. Schon 2017 sei Douyin als Tiktok international geworden; Xiaohongshu sammelte 2025 als Rednote ein internationales Publikum ein. Auch seien die KI-Modelle Moonshot AI und Kimi K3, bei einem Bruchteil der Kosten, mit westlichen Angeboten konkurrenzfähig. Ein Motiv der Unternehmen sei der stockende Konsum daheim.

etailment26.08.263 Min.
3D-Illustration: viele Pfade verschmelzen zu einem Hub, Sinnbild für Stripe-Kauf von OpenRouter
© Black Forest Labs / Flux

Stripe kauft OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar

Der Zahlungsabwickler Stripe kauft die KI-Plattform OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Davon gingen 1,5 Mrd. an die Gründer und sechs Mrd. an die Investoren. Der drei Jahre alte Dienst habe damit seinen Marktwert seit Mai mehr als verfünffacht. OpenRouter biete seinen zehn Mio. Nutzern die Möglichkeit, auf über 500 verschiedene KI-Modelle zuzugreifen, diese jederzeit zu wechseln und dabei die Kosten besser im Griff zu haben.

etailment21.08.263 Min.
Zwei Freunde teilen beiläufig eine Zahlung per Smartphone-Nachricht im Café
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok will auch Bezahldienst werden

Tiktok bastelt an einer Funktion, mit der sich Nutzer per Direktnachricht Geld schicken können, berichtet Techcrunch.com. Entsprechende Hinweise seien im Code der aktuellen amerikanischen iPhone-App entdeckt worden. Ähnlich wie bei Venmo könnten Empfänger Zahlungen per Fingertipp annehmen und Absender eine Notiz anhängen. Technisch werde sich das Angebot wohl auf Tiktok Pay stützen, das in Südostasien bereits im Einsatz sei.

etailment20.08.263 Min.
Kundin zögert am Self-Checkout im Supermarkt, Symbolbild für Klarnas Umsatzrückgang in Deutschland
© Black Forest Labs / Flux

Klarna leidet unter Deutschland

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Björn Böer19.08.262 Min.
Frau prüft am Smartphone automatisierte Zahlungen für Abos und Stromrechnung in der Küche
© Black Forest Labs / Flux

Twint bietet Daueraufträge

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

etailment19.08.262 Min.

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