Generative KI

ChatGPT, Large Language Models und generative KI im Handel: Produktbeschreibungen, Kundenservice, Personalisierung und Content-Erstellung.

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Abstrakte 3D-Illustration einer Suchleiste, die sich in mehrere KI-Funktionsflächen auflöst
© Black Forest Labs / Flux

Google schraubt weiter an der Suche

Nach dreißig Jahren testet Google ein Interface ohne den traditionellen Suchen-Button, berichtet ITMagazine.ch. Stattdessen gäbe es drei neue KI-Schaltflächen: „Create images“, „Ask about files“ und „Brainstorm“, ergänzt vom Klassiker „Auf gut Glück“. Zwei der Funktionen würden kein Google-Account erfordern, was impliziere, dass es sich nicht um Werbung für KI-Angebote handele. Für „Ask about Files“ müssten Dateien in die Suche gezogen werden, um dazu Fragen stellen zu können. Noch handele es sich wohl um einen reinen Test.

etailment14.08.263 Min.
Büroangestellte zögert nachdenklich vor Laptop – Symbolbild für KI-personalisierte Phishing-Mails
© Black Forest Labs / Flux

KI schreibt die effektivsten Phishing-Mails

Phishing-Mails, die von KI personalisiert wurden, erreichen eine Klickrate von zehn Prozent, generische hingegen nur 3,9 Prozent, zitiert Golem.de eine Studie des Bifold, des Inria und der Ruhr-Universität Bochum. Von Menschen personalisierte Mails führten zwar zu 24,2 Prozent Klicks, benötigten aber sieben Minuten Aufwand, während der KI-Workflow nur 45 Sekunden in Anspruch nehme. Kurioserweise reagierten Empfänger mit breitem Datenprofil seltener auf die persönliche Ansprache, weil die verwendeten LLMs bei ihnen zu abstrahieren begonnen hätten.

Björn Böer13.08.262 Min.
3D-Illustration eines zentralen KI-Agenten, der mehrere spezialisierte Module koordiniert
© Black Forest Labs / Flux

Wix bietet KMU ein eigenes KI-Team

Website-Baukasten Wix stattet kleine und mittlere Unternehmen mit einem eigenen KI-Team aus, wie Techradar.com berichtet. Die Plattform „Symphony“ analysiere zunächst das Geschäft und erledige dann Aufgaben in freigegebenen Workflows. Ein zentraler Agent namens „Maestro“ lege die Prioritäten fest und dirigiere die verschiedenen Agenten-Kollegen. Täglich liefere ein „Morning Meeting“ Erledigtes, Offengebliebenes und zeige neue Geschäftsmöglichkeiten auf. Jedes Ergebnis werde außerdem von einer separaten Prüf-Ebene kontrolliert.

etailment12.08.263 Min.
3D-Illustration eines Papierblatts mit unsichtbarem Wasserzeichen-Muster als Symbol für KI-Textkennzeichnung
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Claude schreibt jetzt mit unsichtbarer Unterschrift

In Texten, die von Anthropics Claude verfasst werden, findet sich jetzt ein unsichtbares „Wasserzeichen“, das auch Copy-Paste und leichte Bearbeitungen überlebt, berichtet Businessinsider.de. Es erfülle außerdem die Transparenz-Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes. Die Neuerung gelte weltweit für alle neuen Claude-Modelle; ältere Modelle würden nachgerüstet. Außerdem seien Erkennungstools für Dritte geplant, auch wenn ein Fund die KI-Urheberschaft nicht belastbar beweise. So könne Umformulieren, Übersetzen oder das Mischen von Texten das Wasserzeichen verblassen.

etailment12.08.263 Min.
3D-Illustration: KI-Agenten verhandeln autonom Lieferantenverträge über Zeitzonen hinweg
© Black Forest Labs / Flux

Alibaba lässt die KI verhandeln

Alibaba hat mit dem „Accio Sourcing Toolkit“ ein agentisches Plug-in gestartet, das KMU und Solo-Gründer von der Marktanalyse über die Beschaffung bis zur Bestandsüberwachung begleitet, meldet Techinasia.com. Es ergänze die agentische Plattform Accio Work. Kernstück sei die autonome Lieferantenverhandlung: Nutzer legten ihre Anforderungen fest, KI-Agenten handelten anschließend die Konditionen aus und überbrückten dabei auch verschiedene Zeitzonen.

etailment11.08.262 Min.
Modernes Gaskraftwerk in Texas versorgt künftig Amazons KI-Rechenzentren mit Strom
© Black Forest Labs / Flux

Amazon baut sich ein Kraftwerk für die KI

Amazon finanziert in West-Texas ein Gaskraftwerk, das seine KI-Rechenzentren versorgen soll, berichtet FR.de. Die von Pacifico Energy entwickelte „GW Ranch“ solle mit 35 Turbinen bis zu 7,65 Gigawatt liefern und damit mehr als jedes bestehende Gaskraftwerk in den USA und genug für eine Großstadt. Amazon wolle die Kosten selbst tragen, die Stromlieferung sei Anfang 2027 möglich.

Björn Böer10.08.262 Min.
Diverses Entwicklerteam bespricht schnell neue Funktion in hellem, modernem Büro
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Airbnb halbiert Entwicklungszeit dank KI

Airbnb entwickelt neue Funktionen dank KI deutlich schneller, verzichtet im Kundeninterface aber noch auf große Sprünge, berichtet Techcrunch.com. Die Zeit vom Konzept bis zum Launch sei um 60 Prozent gesunken, KI schreibe inzwischen 60 Prozent des Codes. Im Moment teste das Unternehmen eine KI-Suche, die auf natürliche Spracheingabe und visuelle Ergebnisse setze. Der Support-Bot decke über 50 Sprachen ab und löse knapp 45 Prozent der Fälle ohne menschliches Zutun.

Björn Böer10.08.263 Min.
3D-Illustration: Umsatzanteil wird aus offenem KI-Modell abgezweigt
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Alibaba will für seine KI Umsatzbeteiligung

Alibaba will von großen kommerziellen Nutzern seines kommenden KI-Modells Qwen3.8-Max einen Teil der damit erzielten Umsätze abschöpfen, berichtet Techinasia.com. Die neuen Konditionen sollen mit dem Start nächste Woche greifen. Bislang liefen viele Qwen-Versionen unter offener Apache-Lizenz. Moonshot verlange bei seinem Modell Kimi K3 ab 20 Mio. Dollar Jahresumsatz bereits bis zu 30 Prozent.

etailment10.08.262 Min.
Entwickler pausiert nachdenklich am Arbeitsplatz als Sinnbild für bewussten KI-Ressourceneinsatz
© Black Forest Labs / Flux

„Tokenmaxxing“: Microsoft zieht die Kostenbremse

Microsoft ermahnt seine Belegschaft in einem internen Memo, weniger Geld für KI-Tokens zu verbrennen, berichtet Golem.de. Manche Ingenieure gäben monatlich mehrere hundert bis mehrere tausend Dollar aus, zitiere 404 Media aus der E-Mail. „Tokenmaxxing“ sei nicht das Ziel, schreibe dort VP Jay Parikh; künftig behandle man Token-Ausgaben wie jede andere knappe Ressource. Microsoft verdiene mit seinen KI-Produkten selber durch Token-basierte Geschäftsmodelle.

etailment07.08.262 Min.
3D-Illustration: Budgetstrom wird von Token-Zählwerk abgeschöpft, IT-Modernisierung bleibt aus
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Tokenkosten bremsen die IT-Modernisierung

Steigende Lizenz- und Tokenkosten für KI-Dienste binden IT-Budgets und bremsen die Modernisierung, zitiert Golem.de die Lünendonk-Studie 2026. Zwar hätten viele Firmen ihre Etats erhöht, doch die verbrauchsabhängige Abrechnung der KI-Tools verenge den Spielraum. Bedingt durch die maue Konjunktur wären die Unternehmen gezwungen, ihre KI-Investitionen streng auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Als drängendste Probleme hätten die Befragten Cybersicherheit (92 Prozent) und IT-Modernisierung (74 Prozent) genannt.

etailment06.08.262 Min.
3D-Illustration: geöffnetes Glastor symbolisiert Gerichtsurteil zu KI-Zugang bei Amazon
© Black Forest Labs / Flux

Gericht öffnet Amazon für Perplexitys Einkaufs-KI

Perplexitys KI-Einkaufsassistent darf künftig voraussichtlich doch bei Amazon einkaufen, meldet Handelsblatt.com. Ein US-Berufungsgericht hob am Dienstag ein vorläufiges Verbot auf. Amazon werde außerdem mit seiner Klage scheitern, die dem KI-Start-Up Verstöße gegen ein Computerkriminalitätsgesetz vorwirft, so das Gericht. Nicht Perplexity, sondern dessen Nutzer griffen auf die Plattform zu, was keinen unbefugten Zugriff darstelle. Das erste derartige Urteil dürfte die junge KI-Agenten-Branche prägen.

Björn Böer06.08.262 Min.

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