
Ikea trennt sich von Manager mit rechtsextremen Kontakten
Der Möbelhändler Ikea und ein Manager, der wegen Kontakten zu Rechtsextremen freigestellt wurden, haben sich nun "einvernehmlich getrennt".

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Der Möbelhändler Ikea und ein Manager, der wegen Kontakten zu Rechtsextremen freigestellt wurden, haben sich nun "einvernehmlich getrennt".

Vor allem der stationäre Einzelhandel profitiert von der Freude der Deutschen, andere zu beschenken. Das beliebteste Präsent ist hier zu Lande der Blumenstrauß - außer an Weihnachten.

Der stationäre Handel setzt die Hoffnungen auf das letzte Adventswochenende. Ganz anders die Webshopbetreiber. Sie freuen sich schon jetzt über gute Geschäfte, wie das E-Payment-Barometer zeigt.

Der Textilhändler Adler hat eine Gewinnwarnung herausgegeben. Der Börsenneuling klagt über die schwache Kauflaune im Weihnachtsgeschäft.

Nach Unstimmigkeiten bei der Auszeichnung "Händler des Jahres" distanziert sich der HDE von dem Preis. Der Handelsverband steht nicht mehr als ideeler Träger zur Verfügung.

Die Konkurrenten dm, Rossmann und Co. machen dem früheren Platzhirsch Schlecker schwer zu schaffen. Die Drogeriekette schließt hunderte von Filialen und laviert durch das Weihnachtsgeschäft.

Bei Praktiker stehen harte Einschnitte bevor. Vor allem die Mitarbeiter im Saarland bekommen das zu spüren. Am Samstag wollen sie dagegen protestieren - und haben sich dafür eine große Bühne ausgesucht.

Der Immobilienunternehmer Benko hat wie angekündigt ein bindendes Angebot für die Warenhauskette Kaufhof vorgelegt. Die Konzernmutter Metro verhandelt derweil auch mit Karstadt-Eigentümer Berggruen weiter.

Der größte deutsche Einzelhändler korrigiert seine Prognosen für das Jahr 2011 nach unten. Die Metro sieht aufgrund des schlechten Weihnachtsgeschäfts und der Schuldenkrise keine Chance, das Vorjahresergebnis zu halten.

Den Handelskunden ist derzeit nicht nach Winterartikeln zumute. Grund ist das bisherige milde Wetter. Viele Händler bleiben auf ihrer Ware sitzen - und hoffen nun auf eine Kältewelle.

Die deutschen Weihnachtsmärkte laufen auf Hochtouren, mehr als 160 Millionen Besucher werden erwartet. Doch die umsatzträchtigen Marktplätze müssen auch mit Kritik leben.