E-Commerce

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „E-Commerce".

1.621 Beiträge

Marketing-Team produziert Produktcontent für steigende Social-Media-Werbebudgets im E-Commerce
© Black Forest Labs / Flux

Händler erhöhen ihr Meta-Budget drastisch

Online-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

etailment03.09.263 Min.
Handgewickeltes Paket zwischen anonymen Versandkartons symbolisiert falsche Regionalität von Fake-Shops
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„Anna aus Berlin“ sitzt in Wyoming

Betrüger tarnen Fake-Shops zunehmend als regionale Familienbetriebe, berichtet NW.de. Es gebe ein bestimmtes Muster: Adressen aus Vorname und Stadt wie „anna-berlin.de“. Als Hintergrund diene beispielsweise eine angebliche Geschäftsaufgabe und im Frontend gebe es Rabatte bis zu 80 Prozent. Im Impressum fänden sich dann oft Adressen in Wyoming oder Hongkong, die Rücksendung führe nach Fernost. Die Ware überzeuge selten und hohe Rücksendekosten entwerteten das Widerrufsrecht.

etailment03.09.262 Min.
Live-Shopping-Verkäuferin verpackt Bestellung und beantwortet Kundenanfrage per Smartphone
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Whatnot nimmt Händler in die Supportpflicht

Die Livestreaming-Plattform Whatnot macht den Kundendienst zur Verkäuferpflicht, berichtet Channelx.world. Seit dem 1. September gilt „Seller Provided Support“ für alle US-Händler als Standard und außerdem als Bedingung für den Status „Premier Shop“. Wer das Abzeichen behalten wolle, habe mindestens 95 Prozent der Käuferanfragen binnen zwei Werktagen zu beantworten. Bleibe eine Antwort aus, könne Whatnot einspringen und dem Verkäufer die erstattete Summe in Rechnung stellen.

etailment02.09.262 Min.
Frau auf Sofa beginnt Online-Produktsuche per Smartphone in modernem Wohnzimmer
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Temu und Amazon drängen in die Schweizer Produktsuche

Suchmaschinen holen sich den ersten Klick der Schweizer zurück: 45 Prozent der Online-Käufe beginnen dort, berichtet Carpathia.ch. Auf Rang zwei folge die Suche bei Digitec Galaxus (42 Prozent) und Zalando (40 Prozent). Amazon klettere binnen eines Jahres von 18 auf 33 Prozent, Temu von zehn auf 28. Spezialisierte Online-Shops hingegen seien von 39 auf 22 Prozent abgesackt. Bei neun Prozent beginne die Suche inzwischen im Chat mit der KI.

etailment31.08.263 Min.
Besucher beobachten Händler beim Live-Commerce-Streaming auf der Ebay Open 2026
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Ebay lädt Händler zum Livestream-Unterricht

Ebay bittet laut Pressemitteilung am 15. Oktober zur „Ebay Open 2026“ in die Uber Eats Music Hall nach Berlin. Im Zentrum des Händlertreffens stehe Live Commerce: Vorträge, ein Panel und ein Studio, in dem Besucher den Streamern über die Schulter schauen. Dazu kämen Vertiefungskurse zu internationalem Handel, KI, Advertising, Logistik und EU-Regeln. Das Ticket koste 49 Euro netto, nach der Teilnahme winke ein 100-Euro-Werbeguthaben.

etailment28.08.263 Min.
Kurier legt Paket in Abholstation vor schwedischem Wohnhaus als Symbol für wachsenden Online-Handel
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Schweden kaufen immer mehr Tabak online

Eine der am schnellsten wachsenden Kategorien im schwedischen Online-Handel sind Nikotin- und Tabakprodukte, zitiert Tradingview.com den E-Handelsindikator des schwedischen Handelsverbands. Im zweiten Quartal legte die KategorieTabak um 19 Prozent zu, von Januar bis Juli um acht Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte E-Commerce wuchs im ersten Halbjahr nur um fünf Prozent. Im Juli habe der Gesamtmarkt umgerechnet rund 1,34 Mrd. Euro erreicht, neun Prozent mehr; dafür sei er im Juni vier Prozent zurückgefallen.

Björn Böer27.08.263 Min.
Fast leerer Frachtraum eines Flugzeugs symbolisiert den Einbruch der China-Fracht nach Europa
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China-Fracht um 28 Prozent eingebrochen

Die Frachtkapazität von China nach Europa liegt konstant 28 Prozent unter dem Niveau vom Juni, dem letzten Monat vor der EU-Abgabe auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, berichtet Aircargonews.com. Die E-Commerce-Importe nach Europa sackten im Juli um 24 Prozent ab. Am härtesten treffe es die großen Drehkreuze für Pakete: Madrid minus 78 Prozent, Budapest minus 58, Lüttich minus 35. Auf chinesischer Seite breche Ürümqi um 72 Prozent ein, Hongkong um 28.

etailment27.08.263 Min.
Arbeiter sortiert Kleinpakete am Fließband als Sinnbild für Temus schrumpfende Margen
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PDD Holdings Gewinn bricht 12 Prozent ein

Temu-Mutter PDD Holdings konnte zwar den Quartalsumsatz um acht Prozent auf umgerechnet 14,6 Mrd. Euro steigern, enttäuschte damit aber trotzdem die Analysten, berichtet Thestandard.com.hk. Noch enttäuschender habe sich der Nettogewinn entwickelt, der um zwölf Prozent auf 3,5 Mrd. Euro schmolz. Der nichtendenwollende Rabattkrieg mit Taobao, JD.com und Douyin drücke die Margen, die Kauflaune der Chinesen bleibe flau. Im Ausland koste die Kombination aus US-Zöllen und EU-Gebühr auf Kleinpakete Temu genau das, was das Wachstum bislang trug: den Preisvorteil.

Björn Böer26.08.263 Min.
Frau mittleren Alters spielt entspannt Videospiele im hellen, modernen Wohnzimmer
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Schnellste E-Commerce-Sparte? Games!

Europäer werden für Computer- und Videospiele im Jahr 2035 89,9 Mrd. Dollar ausgeben, momentan wären es bereits 27,9 Mrd. Dollar, so eine Analyse von Ebanx. Das entspreche 13,9 Prozent Wachstum pro Jahr und schlage damit nicht nur jede andere E-Commerce-Sparte, sondern auch SaaS und soziale Medien. Weltweit lägen die Zahlen bei 633,8 Mrd. Dollar, bei einem CAGR von 13,3 Prozent. 62,9 Prozent des Schubs käme von Einkommensstarken, 55,6 Prozent von Spielern ab 45 Jahren.

etailment26.08.263 Min.
Junge Frau öffnet in Phnom Penh ein Paket aus Online-Shopping bei Taobao
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Junge Kambodschaner kaufen bei Taobao

Kambodschas Gen Z kauft am liebsten bei Taobao ein, zitiert Kiripost.com eine Umfrage von Prestige Alliance. Bei den 60 Prozent Online-Shoppern komme die Alibaba-Plattform Taobao mit 23,3 Prozent auf die meisten Stimmen, denn der Preis schlage die Lieferzeit. Den Hunger decke man mit Foodpanda und Grab ab, am meisten vertraut werde Aeon online und Amazon, für Second-Hand gäbe es Khmer24 und für die Mode Shein und Lazada. Doch die Vorlieben würden geprüft: 40,8 Prozent recherchierten vor einem Kauf selbst im Netz.

etailment26.08.263 Min.
Beraterin packt Bestellungen für ihren eigenen Online-Shop und filmt für soziale Medien
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Mary Kay gibt Beratern eigene Online-Shops

Mary Kay baut seinen Direktvertrieb digital um, berichtet Globalcosmeticsnews.com. Die Plattform „My Shop“, 2025 in den USA und Deutschland gestartet, sei im Sommer nach Kanada, Mexiko und Spanien expandiert, weitere Märkte sollen folgen. Die Kundenberater erhielten eigene Online-Shops samt Zahlung, Versand und Anbindung an soziale Medien, wofür rund 70 Berater aus 15 Ländern als „Global Social Sqad“ Content produzieren würden.

Björn Böer25.08.262 Min.
Arbeiter sortieren internationale Paketflut in Frachtterminal am Flughafen
© Black Forest Labs / Flux

Der Süden Europas kauft chinesischer

52 Prozent der Verbraucher im Euroraum haben laut einer EZB-Umfrage schon einmal auf einer chinesischen Plattform wie Temu oder Shein eingekauft, berichtet Ecommercenews.eu. Es gäbe ein Nord-Süd-Gefälle: So läge die Quote in Griechenland bei 79, in Portugal bei 77 und in Spanien bei 69 Prozent. Verhaltener shoppten die Franzosen (43 Prozent) und die Deutschen (40 Prozent). Insgesamt habe sich die Paketflut aber durch die Drei-Eurogebühr auf Pakete unter 150 Euro zuletzt abgeschwächt, am Flughafen Lüttich zum Beispiel um 24 Prozent.

etailment25.08.262 Min.

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